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Friedensstörer Israel

#1 von Dr.Josef Haas , 20.01.2022 09:12

Friedensstörer Israel

Die "Neue Zürcher Zeitung" gilt allgemein als ein sehr Israelfreundliches Blatt. Daher kann es nur
überraschen, wenn ihre Internetseite unter dem Datum 2.Januar 2022 eine in jeder Hinsicht
furchterregende Enthüllung vornimmt.
Es geht dabei um Anschläge des israelischen Geheimdienstes MOSSAD auf deutsche und Schweizer
Firmen. Deren Ziel: Verhinderung des pakistanischen Atomprogramms.
Dies geschah alles in den 1980er Jahren und war Bestandteil der nach dem damaligen Premier Israels
benannten "Begin-Doktrin". Danach durfte und darf kein islamisches Land Atomwaffen besitzen.
1972 begann nun allerdings Pakistan, bekanntlich ein rein islamischer Staat, mit der Herstellung atomarer
Waffen. Dafür verantwortlich war Abdul Kadir Khan. Dieser Nuklearwissenschaftler arbeitete von 1972 bis
1976 für das sogenannte "Physical Dynamics Research Laboratory" (FDO), Unterauftragnehmer des nieder-
ländischen Teils der Urenco-Gruppe, welche wiederum Zentrifugen zur Urananreicherung herstellte.
Es gelang ihm, dort Pläne für den Bau von Zentrifugen zur Urananreicherung zu entwenden.
Mit diesem Wissen begann er in der Folgezeit, das pakistanische Atomwaffenprogramm auf den Weg zu
bringen. Allerdings konnte er dies natürlich nicht alleine initiieren, sondern brauchte dazu die Hilfe ausländischer
Firmen. Es waren dies zumeist Westeuropäische. Bekannt wurden im genannten Zusammenhang Leybold-
Heraeus, Wälischmiller, Cora Engineering Chur, die Firma Vakuum-Apparate Technik (VAT) oder die Metallwerke
Buchs. Wie die NZZ nun mitteilt, verübte daraufhin der israelische Geheimdienst 1981 drei Anschläge auf sie.
Wie die genannte Quelle informiert, wurden die Anschläge "von Drohanrufen begleitet, die meist auf Englisch oder
in gebrochenem Deutsch erfolgten. O-Ton: ´Der Anschlag, den wir gegen die Firma Wälischmiller verübt haben, kann
auch ihnen passieren.´" Die "Neue Zürcher Zeitung" erwähnt hier auch den Inhaber der Firma VAT, Siegfried Schertler.
Gegenüber der Schweizer Bundespolizei gab der nämlich zu Protokoll, dass der MOSSAD mit ihm Kontakt aufgenommen
und ihn dabei unter Druck gesetzt habe.
All das erinnert einen natürlich sofort an die Terroranschläge Israels gegenüber iranischen Wissenschaftlern.
Doch auch andere wurden seinerzeit deren Opfer. So wurde beispielsweise der Ägypter Yahya El Mashad im Juni 1980
ermordet. Zu diesem Zeitpunkt wurde er tot in seinem Pariser Hotelzimmer aufgefunden. Unmittelbar danach verlor
sein einziger dortiger menschlicher Kontakt, eine Prostituierte, ebenfalls ihr Leben.
So arbeitet, besser gesagt, mordet, Israel. Stellvertretend für viele andere Verbrechen dieser "einzigen Demokratie im
Nahen Osten" sei hier nur an die Ermordung des iranischen Kernphysikers Mohsen Fachrisadeh im November 2020 erinnert.
Im Kontext Pakistan begnügte sich der Terror-Staat Israel aber nicht mit Anschlägen herkömmlicher Art.
1983 wurden nämlich Militärs des pakistanischen Erzfeindes Indien nach Israel eingeladen, um dort "Technik für einen
Erstschlag gegen das pakistanische Nuklearprogramm zu erwerben." Als dies in Pakistan bekannt wurde, kündigte Islamabad
"einen Gegenangriff auf die indische Nuklearanlage Trombay an, sollte Indien einen Angriff durchführen. Eine solche Attacke
hätte den Tod von Millionen Menschen nach sich ziehen können, da die Gegend dicht besiedelt ist. Israel bot sich dabei an,
den Angriff selbst durchzuführen, Voraussetzung wären lediglich zwei Luftbasen, die Indien zur Verfügung stellen sollte."
Allein das Veto der USA, die in diesen Vor-Wende-Jahren Pakistan als ihren Verbündeten ansahen, während Indien demgegenüber
als eher mit der Sowjetunion liiert betrachtet wurde, vereitelten das, was leicht zu einer unvorstellbaren Katastrophe hätte
führen können.
Konsequenzen für Israel hatte das Ganze- wer wollte dies auch annehmen!- selbstverständlich nicht.
Dieses Land darf auch weiterhin morden und andere Länder überfallen, wenn es dies für "seine Sicherheit" als notwendig erachtet.
So pervers ist diese Welt (geworden), wo ein Staat, kleiner als das hiesige Bundesland Bayern, sich wirklich alles in des Wortes
aller furchtbarster Bedeutung erlauben kann und darf, ohne damit rechnen zu müssen, einmal dafür zur Rechenschaft gezogen zu
werden. Was soll man dazu noch sagen? Die Antwort auf diese selbst gestellte Frage, wäre eigentlich nur noch mit Zuhilfenahme der
übelsten Fäkalsprache zu erteilen. Daher schweige ich dazu!

Dr.Josef Haas  
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