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Ein erster Erfolg

#1 von Dr.Josef Haas ( gelöscht ) , 23.07.2021 09:46

Ein erster Erfolg

Der marxistischen Tageszeitung "junge Welt" (Ausgabe vom 23.Juli 2021) ist eine gute Nachricht zu entnehmen.
Denn wie soll man denn sonst die Entscheidung der Speiseeishersteller Ben & Jerry´s , den Ende nächsten Jahres
auslaufenden Vertrag mit ihrem israelischen Lizenznehmer nicht mehr zu verlängern, anders bewerten?
Resultat: Ab diesem Zeitpunkt wird ihr in Israel sehr nachgefragte Eis nicht mehr in den von den Zionisten seit
1967 widerrechtlich besetzten arabischen Gebieten verkauft werden.
Die Reaktionen der Zionisten auf diese mutige Entscheidung ließen natürlich nicht lange auf sich warten.
Netanjahu-Nachfolger Naftali Bennet kündigte an, Israel "werde aggressiv gegen jede Boykottmaßnahme vorgehen",
Ob dies mit brachialem Terror oder gar gezielten Tötungen einher gehen wird, ließ er offen- ist und bleibt aber
beim verbrecherischen Charakter der dortigen Politikgestaltung durchaus vorstellbar.
Der als liberal geltende neue Außenminister Yair Lapid charakterisierte den Unternehmerbeschluss demgegenüber
in gewohnter Weise als "antisemitisch". Und dies, obwohl es sich bei den Eigentümern von Ben & Jerry´s, Bennett
Cohen und Jerry Greenfield, um Juden handelt. Ein erneuter Beweis für den verlogenen Charakter dieses Begriffes,
der mittlerweile immer mehr zum Totschlagsinstrument gegen Israel-Kritiker verkommen ist.
Der USA-Botschafter im Juden-Staat, Gilad Erdan, verstieg sich gar zur absolut lügnerischen Behauptung, diese
"Entscheidung spreche Israel die Legitimation als jüdischer Staat ab und entmenschliche das jüdische Volk".
Und dies, obwohl die beiden genannten amerikanischen Juden ihr Eis auch weiterhin in Israel verkaufen werden-
dessen Verkauf lediglich in den von sogenannten "Siedlern" bewohnten Gebieten einstellen.
Die zitierte aggressive Rhetorik beweist damit einmal mehr, dass deren verbrecherische Aktivitäten die uneingeschränkte
Unterstützung, zumindest der Vereinigten Staaten von Amerika, finden.
Sie können also auch weiterhin Palästinenser ermorden, deren Land rauben, friedliche arabische Einwohner um ihre
Existenz bringen- nach Meinung des amerikanischen Botschafters scheint dies ja das Recht des jüdischen Volkes zu sein.
Verheerender könnte der Eindruck gar nicht sein, der sich mit diesen Worten des Herrn Erdan verbindet, ja verbinden muss.
Er stellt in jeder Hinsicht eine Steilvorlage für jeden tatsächlichen Antisemiten dar, bezeichnet doch dieser Diplomat das er-
wiesenermaßen terroristische Verhalten der Siedler genannten jüdischen Kolonisten als normal und damit legitim.
Israels neuer Staatspräsident Isaac Herzog ergänzt ihn dabei noch mit seiner Aussage, die Ankündigung von Bennett Cohen
und Jerry Greenfield sei "eine neue Form des Terrorismus".
Diese nicht mehr nachvollziehbaren Äußerungen aus Israel beweisen damit immer wieder aufs neue, wie schwer es sein wird,
einen wirklich diesen Namen rechtfertigenden Frieden zwischen Juden und Palästinensern zu erreichen.
Man spricht zwar, selbst in den USA, vom palästinensischen Recht auf einen eigenen Staat- wenn es aber um dessen
Konstituierung geht, beleidigt man seine Befürworter, wie unentwegt geschehen, als "Antisemiten".
Dass diese Diffamierung inzwischen immer mehr Juden trifft, spricht dabei in jeder Hinsicht für sich.
Trotzdem ist es durchaus ermutigend, wenn sich beispielsweise der israelische Geschäftsmann Omri Padan, maßgeblicher
Repräsentant von Mc. Donald´s im Judenstaat, weigert, in den okkupierten Gebieten Filialen zu errichten.
Jene mutigen Juden werden mit dieser ihrer Handlungsweise natürlich bei den Spitzenrepräsentanten unserer Bundesrepublik
Deutschland keinerlei Gehör, geschweige denn Sympathie, finden. Die halten es lieber mit den Predigern des israelischen
Staatsterrorismus und beweisen doch damit nur, wie wenig sie aus der jüngsten Geschichte gelernt haben.
Die mahnt nämlich, gerade den unterdrückten Völkern zu helfen. Bei Palästina hätten sie ausreichende Gelegenheit dazu,
diese Notwendigkeit mit Leben zu erfüllen. Ihre Feigheit verbietet es ihnen allerdings von vorneherein, genau dies zu tun!

Dr.Josef Haas

   

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