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Ist der Inzidenzwert ein Betrugswert?

#1 von Yavuz Özoguz , 17.02.2021 15:16

Ist der Inzidenzwert ein Betrugswert?



Während selbst Politiker und die in ihr Machtstreben eingebetteten Presstituierten anfangen zu merken, dass der Widerstand im Volk gegen alle Maßnahmen, die unsere Grundrechte beeinträchtigen, wächst, scheinen die Hofwissenschaftler keinerlei Skrupel zu haben, ihre merkwürdigen Werte, mit denen sie das Volk strangulieren helfen, aufrecht zu erhalten.

Einer dieser Werte lautet 7-Tage-Inzidenz. Gemäß dem Bundesland Sachsen-Anhalt ist die 7-Tage-Inzidenz ist eine wichtige Grundlage für die Einschätzung der Entwicklung der Corona-Pandemie [1]. Der Wert bildet die positiv getesteten Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen ab. Während darüber diskutiert wird, ob ein Wert von 50 oder 35 unterschritten werden soll, damit irgendwelche Grundrechtentzugsmaßnahmen gelockert werden, gibt es nur wenige, die den Wert als solches hinterfragen.

Nehmen wir einmal eine Modellstadt von 100.000 Einwohnern. Die Stadt sei so reich und so super organisiert (zugegeben, das kann nicht in Deutschland sein), dass die Stadtverwaltung jeden Tag alle Bürger der Stadt kostenlos testen kann. Was wird das Ergebnis sein? Der so wichtige PCR Test hat eine Spezifität von mehr als 99,9%. Das zumindest behauptet die Österreichische Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin und Klinische Chemie [2]. Also werden höchstens 0,1 % falsche Ergebnisse bei dem Test ausgegeben. Teilen wir diese 0,1 % noch einmal durch zwei, denn wir nehmen an, dass nicht nur gesunde als krank getestet werden, sondern auch kranke als gesund, dann werden also 0,05% der getesteten fälschlicherweise positiv getestet, obwohl sie gesund sind. Für einen solchen Test wäre das ein echter Traumwert. Das Ärzteblatt gibt allerdings eine erheblich höhere „Falsch-Positiv-Rate“ an [3]. Aber was bedeutet das für die 7-Tage-Inzidenz in unserer mustergültigen Modellstadt?

Für eine Stadt mit 100.000 Einwohnern, bei der die gesamte Bevölkerung gesund ist, gibt es täglich ca. 50 Personen, die falsch positiv getestet werden. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt durchgehend und gleichbleibend bei 350, womit wohl die totale Ausgangssperre für alle Bürger angeordnet werden dürfte.

Etwas Ähnliches erleben Städte, die ihre Testkapazitäten dramatisch erhöhen. Da das Testergebnis nicht auf die steigende Zahl der Test bezogen wird, sondern auf die gleichbleibende Zahl der Einwohner, wird es bei mehr Tests zwangsläufig auch mehr positive Fälle geben, selbst wenn die gesamte Bevölkerung gesund wäre. Je mehr Tests es gibt, desto mehr Positiv-Fälle wird es geben, völlig unabhängig vom Krankheitsgrad der getesteten. Gott sei Dank gibt es aber noch keine solche Stadt, die es schafft, die gesamte Bevölkerung zu testen!

Somit ist die Diskussion um einen Inzidenzwert von 50 oder 35 eine völlige Ablenkung davon, dass der Wert an sich zwangsläufig zu einem Fehler und Zwangsmaßnahmen führen muss. Das lässt sich auch daran erkennen, dass nicht die ganze Welt jenen Wert nachahmt. Es bedarf meines Erachtens schon einer gehörigen Portion krimineller Energie, wenn ein promovierter Wissenschaftler an solchen Zahlen festhält und darauf aufbauend Zwangsmaßnahmen vorschlägt oder befürwortet. Es würde mich nicht wundern, wenn so mancher Wissenschaftler, der insgeheim mit irgendeiner Auszeichnung liebäugelt, eines Tages ins Gefängnis gesteckt wird von einem Volk, das nicht ewig hinters Licht geführt werden kann.

Nachsatz: In keinster Weise möchte ich die Gefährlichkeit des aktuellen Virus anzweifeln. Auch bezweifle ich nicht, dass der Virus für bestimmte Bevölkerungsgruppen erheblich gefährlich ist, als eine „normale“ Grippe. Und ich bin auch kein grundsätzlicher Impfgegner. Ich nähere mich allerdings inzwischen immer mehr der Vermutung an, dass unsere Politiker, deren Presstituierte und Hofwissenschaftler eine größere Gefahr für uns alle darstellen als das Virus.

[1] https://ms.sachsen-anhalt.de/themen/gesu...-tage-inzidenz/
[2] https://www.oeglmkc.at/corona.html#ABS1571
[3] https://www.aerzteblatt.de/archiv/213794...ate-als-Problem


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RE: Ist der Inzidenzwert ein Betrugswert?

#2 von Werner Arndt , 18.02.2021 14:19

Zitat
6. Februar 2021

Die neue Teststrategie für den Dauerlockdown - eine mathematische Analyse und Bewertung

Mit dem versteckten Einsatz von Antigenschnelltests in Deutschland werden seit November die absoluten Zahlen der wöchentlichen PCR-Positivtestungen („Neuinfektionen“) und damit auch die Inzidenzwerte, sowie die PCR-Positivenraten in immer stärker werdendem Maße frisiert. Denn faktisch wird dabei ein wachsender Anteil der Bevölkerung vorgetestet, um das Auftreten potentiell PCR-Positiver in der wöchentlichen PCR-Stichprobe wie in einem Sud zu verdichten. Auf diese Weise kann der Lockdown, den man an den willkürlichen wie unsinnigen Inzidenzwert 50 hängt, endlos werden, ohne daß das wirkliche Infektionsgeschehen noch erhöht wäre.

Von Gastautor Prof. Dr. Hans-Jürgen Bandelt (Universität Hamburg)


Für belastbare Daten muss man vorab Erkrankungen feststellen und nach deren möglichen Ursachen fahnden, in diesem Falle nach SARS-CoV-2 und seinen Konkurrenten. Vor allem zwei Testarten (PCR und Antigen) stehen hierfür zur Verfügung, die aber für die Diagnose einer aktuellen Erkrankung bei weitem nicht hinreichend sind – geschweige denn der Erkennung, ob eine Person infektiös sein würde. Selbst wenn man diese beiden Tests nicht hinterfragte, kann man den Schindluder erkennen, der durch gezielte Doppeltestung in Deutschland mittlerweile auf die Spitze getrieben wird.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) sammelt und verwaltet im Prinzip solche Testdaten. Aber die nötigen Daten liegen teilweise im Dunkel – sozusagen in der Dunkelkammer des RKI: Am 2. November, also zu Beginn der Kalenderwoche (KW) 45, wurde in Deutschland eine neue Teststrategie mit gezieltem Einsatz von Antigentests (hier stets als Schnelltests zu verstehen) eingeleitet, die ab KW 46* bereits wirksam wurde: Antigentests sollen nun in steigendem Umfang de facto als Vortests eingesetzt werden. Nur ein positives Ergebnis im Vortest hat obligatorisch einen PCR-Test zwecks Bestätigung zur Folge. Darüber hinaus werden auch weiterhin PCR-Tests ohne Vortest durchgeführt. Nur die Anzahlen aller PCR-Tests und die zugehörige Positivenrate (alias Positivquote) als relativer Anteil der Positivergebnisse werden öffentlich bekanntgegeben:

...

Die Täuschung

Das RKI gibt indirekt die Täuschung in einem Disclaimer sogar zu: „Des Weiteren wurden Antigen-Point-of-Care-Tests (AG-POCT) in bestimmten Settings eingeführt. Dies kann zur Folge haben, dass die Grundgesamtheit der getesteten Personen sich von der der Vorwochen unterscheidet und daher die Positivquoten der Vorwochen nicht direkt mit den Positivquoten ab KW46 vergleichbar sind (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne...publicationFile). Der Stern, den das RKI in ihren Tabellen an die Kalenderwochennummer dann hängt (und den ich hier wiedergebe), erinnert an die teilweise Verfälschung der in der betreffenden Woche gelisteten Daten.

Das RKI tut so, als ob diese neue Verdunklung schicksalhaft wäre. Fahrlässigkeit als Grund kann bei einem solchen Institut nicht infrage kommen. Es müsste nur alles, was relevant für die quantitative Beschreibung eines epidemischen Geschehens ist, korrekt dokumentieren. Da das nun seit November definitiv nicht der Fall ist, kann man nur von Absicht sprechen, denn die Daten (Zahlen der positiv Getesteten alias „Neuinfektionen“ und die PCR-Positivenraten), die das RKI in seinen wöchentlichen Berichten der Öffentlichkeit zeigt, werden so zwingend durch die neue Teststrategie verfälscht, und zwar nach oben. Die Zahl der wöchentlich durchgeführten Antigentests bleibt völlig im Dunkel. In der Tat sind nicht nur unmittelbar die Positivenraten ab KW 46* potentiell unvergleichbar und damit unbrauchbar geworden, sondern auch die Zahlen aller PCR-Testungen, weil dahinter versteckt ein Vielfaches an Antigentests variierenden Umfangs stehen kann. Damit werden dann hohe absolute Zahlen von „Neuinfektionen“ gemeldet und somit künstlich überhöhte Inzidenzwerte produziert, die Vorschub leisten für Verschärfung von Maßnahmen.

...

https://tkp.at/2021/02/06/die-neue-tests...-und-bewertung/



Zitat
17. Februar 2021

Mit Schnelltests zum Dauerlockdown? Wie sich mit "manipulierten Zahlen" die Kurve hochhalten lässt

Durch den seit Mitte Herbst 2020 verstärkten Einsatz von Antigenschnelltests zum Nachweis sogenannter Neuinfektionen lassen sich die Corona-Zahlen je nach Bedarf "hochfrisieren" und die Maßnahmen zur Viruseindämmung beliebig in die Länge ziehen. Das moniert der emeritierte Mathematik-Professor Hans-Jürgen Bandelt. Über die Mechanismen und Hintergründe hat RT DE mit ihm gesprochen.


Zur interviewten Person

Hans-Jürgen Bandelt, Jahrgang 1951, lehrte von 1990 bis 2017 als Professor der Mathematik an der Universität Hamburg, wo er sich in der Forschung neben der Behandlung kombinatorisch-geometrischer Probleme den Anwendungen der Genetik auf vorgeschichtliche Fragestellungen widmete sowie Studien zur forensischen und medizinischen Genetik betrieb. Schließlich setzte er sich mit der Bildungszerstörung auseinander, die jetzt in Lockdown-Zeiten geradezu dramatische Formen annimmt.


...

https://de.rt.com/inland/113265-mit-schn...down-interview/

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RE: Ist der Inzidenzwert ein Betrugswert?

#3 von Werner Arndt , 23.02.2021 16:32

Zitat
Kritik am Corona-Inzidenzwert: "Diese Zahlen sind gewürfelt!"

Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow:

"Auch die Inzidenz, die Zahlen, die da immer genannt worden sind - die sind gewürfelt. Tut mir leid, da gibt es keine wissenschaftliche Basis für, gar nichts. ...

Das scheint die Politik auszuwürfeln. Vielleicht erzählt es auch Herr Drosten oder irgendwelche anderen Wissenschaftler. Also irgendeiner hat da gewürfelt und die Politik hat es dann eben übernommen."


https://www.youtube.com/watch?v=_fVpnRHe6Z8

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RE: Ist der Inzidenzwert ein Betrugswert?

#4 von Werner Arndt , 23.02.2021 20:15



Zitat
22.02.2021

Mediziner kritisiert Shutdown-Kurs: "Merkel leidet unter Kuba-Syndrom"

Matthias Schrappe ist Infektiologe und war Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Als Stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit hat er über Jahre die Bundesregierung beraten. Die aktuelle Corona-Politik kritisiert er gemeinsam mit acht weiteren Wissenschaftlern seit April in verschiedenen Versionen eines Thesenpapiers. [›››]

...

Sind nicht die angepeilten Inzidenzen von 50 oder auch 35 eine praktikable Basis für Lockerungen?

Schrappe
: Der Begriff Inzidenz ist schon unzulässig und falsch. Die Melderaten, die sehr unzuverlässig sind, werden da einfach hochgerechnet. Wenn sie viel testen, sind die Zahlen hoch, testen sie wenig, sind sie niedrig. Es ist ein Skandal, dass mit diesen Zahlen gesteuert werden soll.

...

Rechtfertigen denn die neuen, gefährlicheren Mutationen nicht eine verstärkte Vorsicht?

Schrappe
: Die Bedrohlichkeit der Mutationen ist ja nichts weiter als Propaganda. Die Studien geben es nicht her. Man muss das natürlich weiter beobachten. Aber es sieht eher danach aus, dass dort, wo starke Mutationen sind, die Zahlen runter gehen. Viren verändern sich sowieso immer. Und auch die angeblich so ansteckende britische Variante hat sich bisher in der Praxis nicht zu einem großen Problem entwickelt.

Nur: Wenn man so weiter macht, wird immer wieder ein neues Argument kommen, warum man sich nicht vorwärts bewegen kann, sondern in Angststarre verharrt. Und das ist eine furchtbare Situation, in der sich die Gesellschaft befindet.

...

https://www.focus.de/gesundheit/news/kri...d_12971235.html


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zuletzt bearbeitet 24.02.2021 | Top

RE: Ist der Inzidenzwert ein Betrugswert?

#5 von Dörte Donker , 01.03.2021 09:00

https://www.kla.tv/2021-02-28/18208&autoplay=true

Zitat
Interview mit Dr. Hans-Georg Maaßen_Die unheilige Allianz aus Politik, Wissenschaft und Medien


28.02.2021 | www.kla.tv/18208

Am 11.2.2021 trafen sich Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten zu Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Wer mit einem Ende des Lockdowns gerechnet hatte, wurde leider enttäuscht, denn die Maßnahmen hat man, abgesehen von kleineren Ausnahmen, bis zum 7. März verlängert. Öffnungen soll es erst geben, wenn der Inzidenzwert stabil bei 35 liegt.
Wer aber legt diese Werte fest, und warum? Wie werden eigentlich politische Entscheidungen getroffen?
Antworten dazu liefert der Jurist und ehemalige Verfassungsschutzpräsident Dr. Hans Georg Maaßen. In einem Interview mit Peter Weber von Hallo Meinung berichtet er am 12.2.2021 aus seiner dreißigjährigen Berufserfahrung als politischer Beamter. Er gibt besorgniserregende Einblicke, wie in der Regierung politische Entscheidungen von oben nach unten durchgesetzt werden. So könnte es auch jetzt während der Corona-Krise abgelaufen sein.....


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RE: Ist der Inzidenzwert ein Betrugswert?

#6 von Werner Arndt , 01.03.2021 12:19

Zitat
26. Februar 2021

Die Inzidenz muss weg!

Das Konzept des Inzidenzwerts ist wissenschaftlicher Unfug und führt wegen der inhärenten Manipulationsmöglichkeit zu Schwindel und Betrug. Von Prof. Dr. Hans-Jürgen Bandelt


Bevor wir Sie Hans-Jürgen Bandelts scharfsinnigem Text (in Auszügen) überlassen, eine Begriffserklärung: Die Inzidenz gibt an, wie häufig neue Infektionen in einer bestimmten Zeit und einem bestimmten Raum auftreten. Die «Sieben-Tage-Inzidenz» gibt an, wieviele Einwohner pro 100’000 einen positiven PCR-Test hatten). Und jetzt der emeritierte Mathematikprofessor Hans-Jürgen Bandelt:

...


Quelle:
Hans-Jürgen Bandelt: Die Inzidenz muss weg - 25. Februar 2021

https://corona-transition.org/die-inzidenz-muss-weg

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Offener Brief eines deutschen Muslims an den Iran (Teil 6: Tributzahlungen und Irreführung der Jugend)
Wenn Katholiken über Muslime hetzen!

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