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Muss das sein?

#1 von Dr.Josef Haas , 17.08.2020 17:55

Muss das sein?

200 israelische Luftwaffenangehörige sind zu gemeinsamen Übungen mit der Bundeswehr am Fliegerhorst
Nörvenich bei Bonn eingetroffen.
Arne Collatz-Johannsen vom Verteidigungsministerium dazu: "Wir freuen uns über diese Möglichkeit
(Anmerkung: Fragt sich zu was?), nachdem auch die deutsche Luftwaffe mehrfach an Übungen in Israel
teilgenommen hat."
Während die erste Aufenthaltswoche dieser sogenannten "Blue Wings-2020" Übung allein der deutsch-israelischen
Militärzusammenarbeit gewidmet sein wird, kommt danach Ungarn, laut "tagesschau.de" zu der "Ehre", darin
integriert zu werden.
So fügt sich also zusammen, was scheinbar oder sogar schon tatsächlich zusammengehört.
Die Luftmörder aus Israel, deren Überfälle auf Gaza, das West-Jordan-Land, aber auch auf die an Palästina
angrenzenden souveränen Staaten, bereits Tausende von Todesopfern gefordert haben, geben also an die
deutschen Luftstreitkräfte ihre Erfahrungen in Sachen Mord und Terror weiter.
Dieser kommende Erfahrungsaustausch inspirierte den hiesigen Luftwaffen-Inspekteur Ingo Gerhartz dann natürlich
sofort zu einer Politphrase.
O-Ton: "Das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ist heute Auftrag, Antisemitismus mit allen Konsequenzen zu
bekämpfen."
Will heißen, aber soviel Wissen ist diesem so hoch dotierten General vielleicht gar nicht zu eigen, dass Semiten, denn
um solche handelt es sich ja bekanntlich bei den Palästinensern, überfallen und ermordet werden dürfen, um dadurch
einen Beitrag zur Bekämpfung des Antisemitismus zu leisten.
Dümmer und widersinniger scheint es wohl nicht mehr zu gehen, aber was ist man mittlerweile schon alles in dieser BRD
an politischem Irrsinn gewohnt!
Während also in Palästina nach wie vor und mehr denn je viele Menschen unter der dortigen Gewaltpolitik Israels zu leiden
haben, und dies bereits seit 1948, ergeht sich das offizielle Berlin in einer nur noch als abartig und widerlich zu bezeichnenden
Beweihräucherung der militärischen Kooperation mit Israel.
Die davon betroffenen Bundeswehrangehörigen aber schweigen dazu, denn natürlich will keiner von ihnen seine vergleichsweise
hohen Gehälter und sonstigen Privilegien verlieren, was aber wohl bei einer Kritik daran unweigerlich die Folge wäre.
Merkmale einer typischen Söldnermentalität, die deutlich macht, dass es sich hier nicht um Soldaten, sondern- stattdessen- Söldner
handelt.
Und auch diese so traurige Realität ist und bleibt also, neben der militärischen Zusammenarbeit mit dem Judenstaat, ein trauriges
Faktum in dieser Republik!

Dr.Josef Haas  
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RE: Muss das sein?

#2 von Tobias Martin Schneider , 17.08.2020 19:41

Sehr geehrter Herr Doktor Haas
Es ist kein ,,Judenstaat" sondern ein Zionistenstaat...wenn wir von ,,Judenstaat" sprechen, tun wir den Zionisten einen großen Gefallen...so macht man es den Zionisten leichter bereichtige Israelkritik mit der Antisimitismuskeule zu erschlagen!


Tobias Martin Schneider  
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zuletzt bearbeitet 18.08.2020 | Top

RE: Muss das sein?

#3 von Dr.Josef Haas , 17.08.2020 21:32

Da haben Sie, sehr geehrter Herr Schneider, natürlich recht.
Judenstaat war von mir ja auch nicht als Diskriminierung der
in Israel lebenden Juden gedacht, wobei aber trotzdem die
Feststellung diskussionswürdig bleibt, dass bei weitem nicht
alle von ihnen Zionisten sind, was als durchaus positiv
angesehen werden kann.

Dr.Josef Haas  
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