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Der UNO sei Dank

#1 von Dr.Josef Haas , 26.10.2019 14:15

Der UNO sei Dank

Manchmal hört man sogar von den Vereinten Nationen etwas Gutes. Das ist jedenfalls an diesem
Wochenende der Fall, weshalb "BILD" Gift und Galle speit. Weshalb?
Das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte, hat nämlich den seinerzeitigen Beschluss des
Bundestages gegen die BDS-Bewegung (Boykott, De-Investition, Sanktion) gerügt und die Bundesregierung
zur Stellungnahme aufgefordert.
In der genannten Resolution war ja diese so wertvolle Organisation bekanntlich als "antisemitisch"
bezeichnet worden, inzwischen schon der übliche Vorwurf, gerichtet gegen all die, welche es noch
wagen, für die von Israel ständig mit Füßen getretenen Menschenrechte einzutreten.
Deren Tun gefällt natürlich der Springer-Presse überhaupt nicht, denn für deren Mitarbeiter ist bereits
im Redaktionsstatut festgelegt worden, dass sie dieses Land des ständigen Staats-Terrorismus gleichsam
als "heilig" zu betrachten haben.
Während es dem aggressiven Zionismus mittlerweile gelungen ist, diese perverse Denkweise hierzulande
zum Bestandteil "politisch korrekter" Anschauung werden zu lassen, bleibt demgegenüber zumindest der UNO-
Menschenrechtsrat noch den Grundsätzen von Recht und Menschlichkeit verpflichtet.
Begriffe, die, wenn sie zur Unterstützung des leidgeprüften palästinensischen Volkes verwendet werden, einen
in unseren Breiten sofort mit dem Antisemitismus-Vorwurf konfrontieren.
Ein schlagender Beweis wiederum, wie sehr diese bundesdeutsche Gesellschaft der moralischen Verkommenheit
anheim gefallen ist und moralische Beihilfe zum Mord am Volk von Palästina betreibt.
Den dortigen Menschen steht derzeit, neben dem Iran, aber leider nur die BDS-Bewegung zur Seite, weshalb sie
natürlich sofort der israelische Hass trifft, ja treffen muss.
Dessen Heloten und willigen Erfüllungsgehilfen, denn um nichts anderes handelt es sich ja bei der Springer-
Journaille, versuchen ihn, bei uns zur einzig statthaften Auffassung zu machen.
Viele feige Bundesbürgerinnen und -bürger tragen sie leider, schon allein wegen dieser ihrer persönlichen
Feigheit, mit.
Umso wichtiger bleibt daher eine ebenso erkennbare wie deutliche Solidarisierung, beispielsweise und vor allem
der in Deutschland lebenden Muslime, mit der BDS-Bewegung, der, angesichts der immensen militärischen Über-
legenheit Israels, einzigen Hoffnung des Palästinensertums, mit ihr und durch sie endlich das Recht auf Selbst-
bestimmung durchzusetzen.
Leider kann man aber davon herzlich wenig feststellen, denn auch die in unserem Land dem Islam angehörenden
Frauen und Männer ducken sich hier mehrheitlich weg und frönen, wenn es um eine so notwendige Unterstützung
für Palästina zu gehen hätte, stattdessen ihrer individuellen Bequemlichkeit und Feigheit.
Dass sie damit aber alle Grundprinzipien des Islam fundamental verletzen, können und wollen sie oft genug nicht
verstehen.
Der jüngste Brief aus der UN-Zentrale an die Bundesregierung, sollte für sie nun allerdings endgültig ein Aufruf
zur persönlichen Tat sein: die muslimischen Schwestern und Brüder in Palästina brauchen, mehr denn je, eure
Hilfe- lasst sie also insbesondere den mutigen BDS- Aktivistinnen und Aktivisten zukommen, die unter oftmals sehr
schwierigen Umständen und dauernden Schikanen durch die hiesigen Behörden, dafür kämpfen, dass endlich und
endgültig das Völkerrecht in Palästina seine Heimstatt finden kann.
Alles andere wäre hingegen ein Verrat am Islam und infolgedessen einer Muslima bzw. eines Muslims absolut
unwürdig!

Dr.Josef Haas  
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