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Am "BILD" Pranger

#1 von Dr.Josef Haas , 22.10.2019 10:03

Am "BILD" Pranger

Man ist ja, was Hetze und Verleumdung angeht, von "BILD" schon viel gewöhnt.
Dass es aber selbst in diesem schlimmen Zusammenhang immer noch eine
Möglichkeit zur Steigerung gibt, beweist deren Ausgabe vom 22.Oktober 2019.
Ganz im Stile der Wochenzeitung "Der Stürmer", wo über Jahre hindurch all die
an den publizistischen Pranger gestellt wurden, welche es im NS-Deutschland noch
wagten, Geschäftsbeziehungen mit Juden zu unterhalten, hetzt das Springer-Blatt,
dessen Gründer Axel Cäsar als stellvertretender Hauptschriftleiter der "Altonaer
Nachrichten" selbst zur Journalisten-Garde des Dritten Reiches zählte, gegen alles,
was es schon einmal gewagt hatte, Kritik an Israel zu üben.
"BILD" wiederholt damit sein Verhalten aus dem Jahr 1968, wo seinerzeit der deutsche
Patriot Rudi Dutschke im Mittelpunkt der Anwürfe stand.
An deren Ende stand dann bekanntlich das Attentat eines Josef Bachmann auf ihn,
dessen Spätfolgen der Studentenführer Jahre später erlag.
Unter der Überschrift "Alarmstufe Roth"- ein sehr deutlicher Hinweis auf die
Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth- "Wie deutsche Politiker,Verbände und
Journalisten den Antisemitismus in Deutschland salonfähig machen", werden beispielsweise
das Amtsgericht Wuppertal, die Firma Siemens, Staatsminister Niels Annen und der FAZ-
Journalist Patrick Bahners attackiert.
"BILD" schämt sich aber auch nicht, den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier,
zumindest indirekt, des "Antisemitismus" zu beschuldigen.
Ihn, der sich ja in beredten Warnungen vor ihm stets in Szene zu setzen vermag, dessen
zu bezichtigen, ist aber dabei allein schon ein aussagekräftiger Beweis für die verleumderische
Hetze, welche hier aus dem Hause Springer stattfindet.
Allein durch sie wird aber auch diese Journalistik, welche mit Schaum vor dem Mund ehrbare
Bürger zu diffamieren versucht, in ihrem Wahrheitsgehalt ad absurdum geführt.
Das Ziel dieser Diffamierungsmethode ist natürlich bekannt: Gefordert wird eine bedingungslose
Unterwerfung unter den aggressiven Zionismus, der schon seit Jahrzehnten das palästinensische
Volk unterdrückt und oft genug schon seine arabischen Nachbarn überfallen hat.
Palästinenser, welche sich gegen die ihnen von Israel aufgezwungene Knechtschaft wehren und
dagegen aufbegehren, werden vom Gossen-Blatt aus Hamburg dann aber sofort als "Terroristen"
beschimpft- ein Verhalten, das "BILD" jedem Deutschen aufzwingen möchte.
Verweigert er sich allerdings dieser geistigen Vergewaltigung, ist er deswegen bereits sofort ein
"Antisemit" geworden.
In der stalinistischen Sowjetunion stand am Ende einer derartigen Schmutz-Kampagne dann
übrigens die Todesstrafe- im heutigen Deutschland, zumindest derzeit noch, "nur" der Aufruf zur
gesellschaftlichen Ächtung, welche oft genug mit einer Vernichtung individueller sozialer Existenz
einher geht.
Noch ist aber hierzulande Zeit, dagegen aufzubegehren.
Jeder anständig gebliebene Deutsche, und wahrlich nicht nur Muslime, bleibt daher aufgefordert,
gegen den permanenten Angriff auf die Meinungsfreiheit, den die Springer-Presse unter dem
fadenscheinigen Vorwand führt, damit den "Antisemitismus" bekämpfen zu wollen, aufzustehen.
Angst, Feigheit und Bequemlichkeit, welche viele Menschen von einem derartigen zivil-couragierten
Handeln bislang noch abgehalten haben, sind dabei vollkommen fehl am Platze.
Gefordert und gefragt bleibt hingegen der Aufstand der Anständigen, die sich nicht mit der
geistigen Diktatur abfinden wollen, welche "BILD" und artverwandte Kräfte über Deutschland verhängen
möchten.

Dr.Josef Haas  
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