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Der Teufel hat sein Gesicht gezeigt

#1 von Dr.Josef Haas , 10.03.2019 15:52

Der Teufel hat sein Gesicht gezeigt

Die Berichte vom Stromausfall in Venezuela sind bekannt.
Dabei spricht sehr viel für die von Staatspräsident Nikolas Maduro
geäußerte Ansicht, wonach die USA dafür verantwortlich sind.
Zwar dürfte diese Auffassung, wie so vieles andere der "Politischen
Korrektheit" widersprechende, bei uns als "Verschwörungstheorie"
abgetan werden, dennoch hat sie- auf dieses lateinamerikanische
Land bezogen- alle Gesetze der Logik auf ihrer Seite.
Denn sofort nach dem Zusammenbruch der dortigen Elektrizität, rief
der selbsternannte "Präsident" Guaidó zu einem "Marsch auf Caracas"
auf, mit dem der Sturz der rechtmäßig in ihr Amt gekommenen Regierung
herbeigeführt werden soll.
Die Notwendigkeit, sie zu beseitigen, begründete diese erbärmliche
Kreatur im Solde der USA dann übrigens ausdrücklich mit dem Stromausfall,
was beweist, dass allein der amerikanische Imperialismus ein Interesse an
ihm hat.
Dieser duldet bekanntlich weltweit keine Regierungsform, welche seinem
auf die Menschheitsausbeutung ausgerichteten Kurs im Wege steht, weshalb er-
selbstverständlich- den venezolanischen nationalen Sozialismus von Anfang an
erbittert bekämpft hat und sich hier nun, nach dessen inneren Schwierigkeiten, fast
schon am Ziel seines perversen Wunsches nach dessen Beseitigung sieht.
Ein Guaidó mit einer Handvoll gerissener einheimischer Geschäftemacher, soll ihn nun
endgültig erfüllen.
Als Hyänen des Kapitals führen sie dessen dortige Geschäfte mit dem Tod, der - bedingt
durch den Stromnotstand- in den letzten 48 Stunden mindestens 17 Menschen aus dem
Leben gerissen hat.
Das Wohl der eigenen Menschen kümmert diese Söldner US-Amerikas dabei natürlich nicht
im Geringsten.
Ihre "Ideale" richten sie stattdessen nach der Dividendenhöhe und dem Umfang ihrer
Kapitalinvestierung aus.
Als billige Werkzeuge einer dünnen kapitalistischen Oberschicht waren und sind diese
Konterrevolutionäre Knetmasse in den Händen der US-amerikanischen Plutokraten, von
denen sie wie Marionetten in den Händen gehalten werden.
Man kann mich jetzt fragen, was hat diese Betrachtung denn mit dem Islam und den
Angelegenheiten der Muslime zu tun.
Sehr viel!
Denn sollte Venezuela der Washingtoner Administration in ihre schmutzigen Hände fallen,
ist deren nächstes Opfer schon auserkoren.
Es heißt Iran, wo sich nach dem gleichen Szenarium die USA-Imperialisten unter dem
Deckmantel von "Freiheit und Menschenrechten" bemühen würden, die dortigen Uhren in
die Zeit der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zurückzustellen.
Der all das dann unter die Bevölkerung bringende menschliche Bodensatz- davon kann und
muss man ausgehen- steht sicherlich bereits seit längerem bereit.
Die Behauptung der anti-imperialistischen Bastion Venezuela bleibt daher eine zwingende
Notwendigkeit, wäre genau dies doch eine für das US-Gangstertum wirklich fühl- und
spürbare Niederlage.
Sie sollte man ihm infolgedessen auch nicht vorenthalten!

Dr.Josef Haas  
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