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Der geschändete Islam

#1 von Dr.Josef Haas , 08.06.2017 12:30

Der geschändete Islam

Die Nachricht vom Überfall auf das iranische Parlament und die Grabstätte
von Imam Chomeini hat sicherlich jedem anständig gebliebenen Muslim auf
dieser Erde das Blut förmlich in die Schläfen treten lassen, zu ungeheuerlich
ist doch das damit verbundene Verbrechen.
Noch dazu, wenn es mit der Notwendigkeit "begründet" wurde, damit einen
Beitrag zur Vernichtung aller Schiiten leisten zu wollen.
Die Vertreter solch verbrecherischer Gedankengänge fallen damit- einmal mehr-
in die primitive Vorstellungswelt des frühen 17.Jahrhunderts zurück, wo sich
Katholiken und Protestanten im damaligen Deutschland bis aufs Messer bekämpften
und gegenseitig abschlachteten.
Damals wie heute spielte dabei die Religion allerdings nur eine vorgeschobene
Rolle, welche doch nur zur Bemäntelung rein machtpolitischer Zielsetzungen
herhalten musste.
Und daran hat sich bis zum heutigen Tag leider im Islam nichts geändert.
Denn auch bei den jüngsten Vorkommnissen geht es ja doch nur um die Vormacht
am Persischen Golf, wofür eine scheinbare Differenz zwischen Sunniten und
Schiiten instrumentalisiert wird.
Hinter diesen durchsichtigen Überlegungen Saudi-Arabiens und der dortigen
Emirate stehen bekanntlich aber wiederum die USA und Israel, die sich den Bauch
vor Lachen über diese Dummheit der Muslime halten, welche ihren macht-
politischen Absichten doch so trefflich in die Hände spielt.
Wie schon vor mehr als hundert Jahren, als die Briten den Arabern des Os-
manischen Reiches alles versprachen, um mit diesen nie gehaltenen Versprechungen
nur ihre eigene Position in der nahöstlichen Region zu stärken, ist deren
Geschichte seitdem übervoll an Verbrechen des englischen und amerikanischen
Imperialismus.
Und hinter all dem stand stets die Macht des Zionismus, der im Hintergrund stehend
seinen Traum von einem vom Jordan bis zum Nil bzw. Euphrat/Tigris reichenden
"Groß-Israel" zu realisieren sucht(e).
An dieser seiner perversen Vision hat sich auch in aktueller Zeit nicht das geringste
verändert. Genau so wenig an der Bereitschaft der Plutokraten, ihm dafür die
mannigfachsten Hilfsdienste zu leisten.
Umso erbärmlicher und widerwärtiger, wenn ihm nun Staaten wie Saudi-Arabien sowie
diverse Golfländer mit ihrem abnormen Hass gegen den Iran und das Schiitentum
in die Hände arbeiten.
Der Islam, der ja a l l e Muslime umfasst, läuft so Gefahr, zum Spielball billiger
Machtinteressen zu verkommen und darüber seine Substanz einzubüßen.
Dieses Schicksal hat vor ihm übrigens bereits das Christentum erlitten, dessen
Amtskirchen sich inzwischen um Lichtjahre von Jesu-Heilsbotschaft entfernt haben
und ihm mit diesem ihrem Fehlverhalten tagtäglich förmlich ins Gesicht schlagen.
Genau dasselbe tun aber auch diejenigen Muslime dem Propheten an, welche einen
furchtbaren Bruderkrieg Sunniten-Schiiten initiieren, der bis jetzt schon unsagbar
viele Opfer gekostet hat.
Sie unterhöhlen damit das Fundament des Islam und führen, selbst wenn sie
Tausende von Koran-Zitaten für die Rechtfertigung ihres widerwärtigen Tuns anführen,
diese Religion des Friedens und der weltumspannenden Gemeinschaft aller
Gläubigen förmlich ad absurdum.
All dies selbstverständlich zum Gaudium und Vorteil der plutokratischen Verbrecher
und ihrer zionistischen Antreiber.
Ein ungeheures Verbrechen am Islam, zu dessen Charakterisierung mir nur diese aus
den 1930er Jahren stammenden Worte des jüdischen Künstlers Max Liebermann einfallen:
"Man kann nicht soviel fressen wie man hier kotzen müsste!"
Ja, der individuelle Mageninhalt bewegt sich förmlich nach oben, wenn man sieht, wie
eine Religion hier für den Machthunger einiger Potentaten und ihrer imperialistisch-
zionistischen Hintermänner geschändet wird.
Umso wichtiger bleibt daher die Erfüllung der hier ausgesprochenen Bitte an alle
Sunniten, die Schiiten doch als Schwestern und Brüder des gemeinsamen Glaubens zu
betrachten und infolgedessen den so unseligen Bruderkampf unverzüglich einzustellen!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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