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Eine Schande für den Islam

#1 von Dr.Josef Haas , 23.05.2017 20:38

Eine Schande für den Islam

Er endete so, wie man es ja von Anfang an nicht anders erwarten konnte:
Mit wüsten Attacken gegen den Iran.
Gemeint ist natürlich der Trump-Besuch in Saudi-Arabien und Israel.
Diese geographische Aufeinanderfolge machte dabei- einmal mehr- die Wesens-
verwandtschaft deutlich, welche mittlerweile zwischen Tel Aviv und Riad besteht
und so auch von Herrn Netanjahu ausdrücklich ins Blickfeld gerückt wurde, als er
gegenüber Trump seinen Wunsch äußerte, ebenfalls bald der saudischen Hauptstadt
seine Aufwartung machen zu können.
Ansonsten hinterließ der derzeit bekanntlich sehr heftig in die innenpolitische
Schusslinie der Kritik geratene US-Präsident den Saudis die Mitteilung, dass sie
in den nächsten zehn Jahren amerikanische Waffenverkäufe in Höhe von
insgesamt 350 Milliarden Dollar erwarten können.
Deren möglicher Einsatzort steht dabei wohl schon heute fest: es ist und bleibt
der Iran, dessen wiedergewählter Präsident Rouhani leider nur sehr zurückhaltend
auf die unverschämten Angriffe aus Saudi-Arabien reagiert hat.
Dieses Kernland des Islam hat sich damit wieder einmal als absolut unwürdig
erwiesen, das Erbe dieser Weltreligion, aus dem bekanntlich eine unbedingte
Verpflichtung zur Unterstützung der in Not geratenen Glaubensschwestern und
-brüder erwächst, zu wahren.
Würde sie nämlich ernst genommen werden, erwüchse daraus ja die Pflicht, den
mehr denn je von Israel drangsalierten Palästinensern aktiv beizustehen.
Davon kann aber bei den Saudis weniger denn jemals zuvor gesprochen werden.
Diese kooperieren stattdessen viel lieber mit den Verursachern des
palästinensischen Leides, also den Zionisten, womit sie sich damit in furchtbarer
Weise an Werk und Auftrag des Propheten versündigen, der ja gegenüber
dem regionalen Judentum, das ihm verschiedentlich nach dem Leben trachtete,
eine mehr als eindeutige Stellung eingenommen hat.
Mit diesem Verhalten läuft nun aber leider ein wichtiger Islam-Bestandteil Gefahr,
auf den gleichen verhängnisvollen Irrweg zu geraten, mit dem sich die katholischen
und protestantischen Amtskirchen des Christentums schon seit längerem von Jesu
Botschaft entfremdet haben.
Dieser Vergleich ist meiner Meinung nach durchaus statthaft- denn was würde der
Prophet wohl zum Verhältnis der saudischen Herrscherdynastie zu den USA sagen?
Eine mehr als eindeutige Antwort auf diese Frage stünde zu erwarten!
Das Fazit aus dieser traurigen und niederschmetternden Betrachtung?
Nur wenn die überhaupt noch für derartige Gedankengänge zugänglich gebliebenen
Menschen wieder auf den Weg des wahren Glaubens zurückfinden, besteht Hoffnung
auf weltweite Gerechtigkeit und Solidarität.
Und genau dies haben ja die Menschen von Palästina, welche seit dem Beginn ihrer
ihnen durch die Israelis 1947/48 aufgezwungenen Unrechtsherrschaft kaum mehr
derartiges erleben durften, mehr denn je verdient!

Dr.Josef Haas  
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RE: Eine Schande für den Islam

#2 von Dörte Donker , 24.05.2017 09:46

Ja, es ist eine Schande für den Islam, dass einige Muslime nicht verstehen, was das Wesen des Zionismus ist, nämlich das NEIN zum Leben der Völker, wie Martin Buber es ausgedrückt hat. Zionisten sind nicht mehr nur Juden, sondern auch all die Leute, die diese Politik permanent ausleben, unterstützen, mittragen. Ihre Früchte können wir in den arabischen Ländern erkennen, die destabilisert werden und sicher bald in Teilen abgeschafft, damit ein Großisrael entsteht; aber mit ihrem Verschwinden oder ihrer Versklavung gibt man sich auch schon zufrieden; abermillionen Menschenleben kostet das und wir Deutschen sagen Ja und Amen. Das betrifft dann nicht nur noch Palästina, sondern fast alle islamischen Länder, die nahe genug an Israel dran sind und es betrifft natürlich den Iran, der sich nicht versklaven lassen will. Die Saudis wird man in dem Spiel benutzen, ihre Herrschaftstage sind aber gezählt. Wie Yavuz richtig bemerkt, dass diese Allianz (Trump/SA/Israel) den Vorhof der Hölle markiert. Sie wissen alle, was für ein Problem ewachsen würde, würde der Islam geschlossen Stellung beziehen, deshalb spaltet man, wo man nur kann. Was man dem Islam ständig, vor allem in der BRD durch die Mainstreammedien und Rechtspopulisten (die auch nur Zionsdiener sind), vorwirft, nämlich angeblich Heiden töten zu wollen, was unhaltbar ist, wird von den Zionisten offen tagtäglich gemacht (...Joh. 8 Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen;) und ist in dutzenden Bibelstellen als Gebot beschrieben; auch wenn sie es, wie biblisch angemahnt, im Gewand des Guten tarnen (Kampf gegen den Terror, für Demokratie etc.) Nur wagt keiner es offen auszusprechen und den angeblich "göttlichen" Auftrag, in Wirklichkeit satanischen Auftrag, dahinter zu entlarven. Keiner wagt die Lügen der Zionisten zu entlarven, auch der Iran wagt es nicht mehr, denn niemals hat man den Iran seid dem Golfkrieg (Irak/Iran) stärker bedroht, als Ahmadinejad dabei war, diese Lügen zu entlarven. Mich wundert es gar nicht, dass man jetzt versucht Ahmadienjad etwas anzuhängen, denn auch der Iran ist von innen nicht gänzlich vor bestimmten Mächten geschützt; (ich erinnere daran, dass Khamenei Ahmadinejad einen Ehrenmann nannte und ihn trotzdem warnte, das öffentliche Pakett durch die Präsidentschaftswahl wieder zu betreten). Aber wie schön wäre es, wenn man ihnen nicht mehr glauben würde, die Welt hätte sich befreit, völlig ohne Gewalt, nur mit der Wahrheit. Mehr als ein Kampf gegen diese Lügen bräuchte man nicht, wie Jesus erkannte.

Johannes 8
…43Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören. 44Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben. 45Ich aber, weil ich die Wahrheit sage, so glaubet ihr mir nicht.…

....Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen."

Aber auch Martin Buber, ein jüdischer Religionsphilosoph bringt es auf den Punkt:

„Bisher hat die jüdische Existenz nur dazu gereicht, Götzenthrone zu erschüttern, nicht aber einen Thron Gottes aufzurichten. Das macht die Unheimlichkeit der jüdischen Existenz inmitten der Völker aus. Das Judentum prätendiert, das Absolute zu lehren, aber faktisch lehrt es nur das Nein zum Leben der Völker, vielmehr es ist dieses Nein und nichts mehr. Darum ist es den Völkern ein Grauen geworden. " Martin Buber

Götzendiener und Heiden sind für die Juden übrigens alle Nichtjuden, schlimmer noch, sie sind für diese nicht einmal Menschen (warum interessiert das unsägliche Leid der Muslime, incl. Palästinenser, hier wohl niemanden...genau, wir betrachten sie auch schon als Vieh, denn sie besitzen die Deutungshoheit über alles, auch wenn wir es nicht bemerken). Der Thron Gottes kann nur vom Islam errichtet werden. Das alte Testament ist voller Zitate, die Völkermord rechtfertigen und dazu aufrufen, um Israels Macht zu stärken. Vielleicht sollten Muslime mehr das alte Testament lesen, die Thora noch dazu, und erkennen, wie sich Satan dort eingeschlichen hat und dass die Propheten der Muslime anderer Natur sind, auch wenn sie die selben Namen tragen. Nicht umsonst musste Jesus eine neue Offenbarung erhalten (Überwindung des rasend eifersüchtigen Stammesgott der Juden Jahwe, hin zum liebenden universellen Gott, der alle Völker annimmt), musste Mohammed eine neue Offenbarung erhalten (vollständige Entwicklung Gottes im Menschen ohne Mittler, die angebetet werden, damit die größt mögliche Freiheit des Menschen in Gott und damit die Übernahme der Eigenverantwortlichkeit). Es lag genau daran, dass der Teufel in die Religionen einzog,( so wie man im alten Testament bei Mose nachlesen kann, denn Jahwe verspricht seinem Volk irdische Reichtümer und Macht über andere Völker oder irdische Flüche)...das tut nur Satan, während unser Gott das ewige Leben verheißt oder das Höllenfeuer (und das auch selten für ewig), aber nie geht es um irdische Güter als Belohnung. Und jetzt lassen es einige Muslime, vom selben Gift vergiftet, auch zu, dem Teufel zu dienen.


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RE: Eine Schande für den Islam

#3 von Dr.Josef Haas , 24.05.2017 13:15

Nehmen Sie bitte, liebe Frau Donker, zunächst meinen von ganzem Herzen kommenden Dank für Ihre
Analyse entgegen.
Ihr ist in allem zuzustimmen, auch dem so traurigen Tatbestand, dass der Iran "nicht mehr wagt, die Lügen
der Zionisten zu entlarven."
Dieser scheinbar unumschränkten Weltherrschaft des Bösen- also von Zionismus und USA-Imperialismus-
stehen jetzt nur noch die relativ wenigen Menschen gegenüber, welche- trotz dieser Übermacht-
für das eintreten, was seit vielen Jahrhunderten gleich geblieben ist: die Wahrheit.
Wie sie heute von den Mächtigen dieser Welt, also den plutokratischen Verbrechern, vergewaltigt wird,
haben Sie überzeugend offen gelegt.
Dieser Koalition des Schreckens gilt daher, trotz aller Schwierigkeiten, der konsequente Kampf des
anständig gebliebenen Teils der Menschheit. Alles andere brächte nur deren Untergang!

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RE: Eine Schande für den Islam

#4 von Dörte Donker , 25.05.2017 13:14

Ich gehe jetzt noch ein wenig weiter und schreibe etwas darüber, was ich glaube wichtig ist.
Der Mahdi als Erlöser wird erst kommen können, wenn wir bereit sind, großflächig dafür das Bewusstsein durchzusetzen, wer der Feind der Menschheit und der Völker ist. Der Islam sagt ganz einfach, wer das ist. Es ist der, den auch Jesus benannt hat, der Vater der Lüge, Satan selbst, ein Menschenmörder, der sich für besser hält. Das Böse ist das Wesen derer, die meinen, besser zu sein (Rassisten, Imperialisten, Zionisten: wenn wir sie erkennen, erkennen wir auch, dass sie über Jahrhunderte durch den gleichen Geist genährt wurden), als andere und andere das Menschsein, um ihrer eigenen profanen Interessen willen, absprechen und dieses Böse ist tiefgründig in die Herzen der Menschen eingezogen, nicht nur im Westen. Wir wagen es nicht, genau die Ursache und die Wirkung dieses Bösen zu benennen, obwohl es uns jeden Tag ins Gesicht springt, wir nur hinsehen müssten, was in der Welt abläuft. Würde der Mahdi jetzt kommen, würden die Menschen alle sein Tun und Wirken ins Gegenteil verkehren, der einfache Mann würde ihn selbst der Lüge bezichtigen, er würde nicht als das erkannt werden, was er ist, weil Satan, auch wenn er entlarvt wird, weiter lügt. Wir wären naiv, wenn wir denken, dass er irgendwann aufgibt uns zu belügen, nur weil wir ihn durchschaut haben. Erst wenn wir ganz genau wissen und es immer mehr Menschen erkennen, erst dann ist die Zeit des Mahdi gekommen, denn dann wird kein Zweifel mehr darüber bestehen, wer er ist...auch wenn er natürlich weiter bekämpft wird.
Es reicht auch nicht, dass wir warten, dass dieses Verkünden der Wahrheit vom Iran ausgeht, der zur Zeit für seinen Erhalt auf einen Ausgleich setzen muss (Khamenei ist weise genug, dass er weiß, dass er nicht in Monaten denken muss, sondern in Jahren oder gar Jahrzehnten; der Weltenfeind denkt in Jahrtausenden). Wir müssen es selbst tun, auch wenn es für uns Drangsal und Not bedeutet. Wenn wir den Schritt gehen. lernen wir, welche Gefahr uns droht und wie wir isoliert werden. Selbst die uns nahe stehen, wollen nichts mehr mit uns zu tun haben. Selbst die von unserem Geist sein müssten, meiden uns, weil sie Angst haben, selbst isoliert zu werden. So ist das, ich denke, Sie kennen das. Wir sind nur die Beginner in einer Zeit, in der die gesamte Menschheit ihre Grenzen überwindet, wie zum Beispiel durch das Internet, daher, aufhalten lässt es sich nicht. Auch wenn wir wissen, dass das auch alles friedlich gehen könnte, wird es offensichtlich auf etwas hinaus laufen, was die Menschen bald alle ins tiefste Mark erschüttern wird. Es ist traurig, dass nicht aufhalten zu können. Traurig ist auch, welche Rolle die BRd in diesem Spiel einnimmt, obwohl wir durch unsere Geschichte alles wissen könnten und, das ist nicht von der Hand zu weisen, eine besondere Verantwortung tragen, denn diese tragen wir, jeder Einzelne von uns.


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