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Staatsterrorist USA hat wieder zugeschlagen

#1 von Cengiz Tuna , 07.04.2017 18:45

Der Staatsterrorist Nr. 1 hat wieder zugeschlagen. Diesmal unter dem vermeintlichen Hoffnungsträger Donald Trump. Solche Terroranschläge der USA sind ja mittlerweile nichts Neues mehr, das Tragische ist nur, die ganze Welt steht dahinter. Wie kann das nach alledem, was so offensichtlich geworden ist, immer noch so sein? Frau Merkel ist der Meinung, Assad trägt die alleinige Verantwortung. Europa und NATO begrüßen den Einsatz. Die meisten arabischen Länder, voran Saudi-Arabien, sind ebenfalls damit einverstanden. Und was macht Herr Erdogan? Er geht sogar weiter und bietet an mitzumachen. Dies muss endlich ein Anfang sein, findet er. Über die Haltung Israels brauchen wir erst gar nicht reden, denn schließlich dreht es sich um Groß-Israel.

Was ist aber mit Putin? Er kritisiert alles halbherzig, wie immer. Er sehe die Beziehung zu USA gefährdet. Das könne ein Hindernis für die Bildung einer internationalen Koalition im Kampf gegen Terrorismus sein, so Putin. Soso! Wie will man den mit den USA den Terror bekämpfen? Sind die Menschen hypnotisiert und sehen die Täuschung nicht? Gibt es jetzt einen „Eiskalten Krieg“? Ich glaube, die meisten Menschen werden nie aufwachen und begreifen, dass wir nicht vom Westen, sondern vom Ost-West-System regiert werden.

Na ja, was soll man erwarten, wenn selbst Muslime nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden können. Jedenfalls fackelt der Mann für den Weltfrieden nicht lange herum. Der größte syrische Flughafen in Homs wurde von einem US-Kriegsschiff aus mit 50 Marschflugkörpern angegriffen.

Mit den USA, der Türkei und Russland haben jetzt ein Wahnsinns-Trio. Wenn Herr Erdogan bald fest im Sattel sitzt und die Befehle in der Hand hat, kann es richtig losgehen. Donald Trump darf den Trottel spielen (muss zugeben, die Rolle ist wie maßgeschneidert für ihn) und darf den Sündenbock für die USA abgeben.


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zuletzt bearbeitet 07.04.2017 | Top

RE: Staatsterrorist USA hat wieder zugeschlagen

#2 von Dr.Josef Haas , 07.04.2017 20:30

Wie immer, aus Ihrer Feder eine richtige Analyse!
Der jüngst stattgefundene USA-Luftschlag gegen einen Luftwaffenstützpunkt bei der Stadt
Homs, hat jedenfalls- einmal mehr- eine ungeheure Gefahr für den Weltfrieden mit sich gebracht.
Analysten des Geschehens schließen nämlich jetzt sogar genau dies, also eine militärische
Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, nicht mehr grundsätzlich aus.
In diesem Zusammenhang stimme ich aber natürlich durchaus Ihrer Putin-Bewertung zu, die
selbstverständlich genau dies dann nicht zustande kommen lässt, dennoch hat diese amerikanische
Aggression, verbunden mit der eklatanten Souveränitätsverletzung eines nach wie vor
selbständig gebliebenen Staates, eine Eskalation im syrischen Bürgerkrieg zustande gebracht.
Dabei haben sich dessen direkte Beobachter klar und eindeutig positioniert.
Während der Iran erfreulicherweise mehr denn je an der Seite der Regierung in Damaskus
steht, hat das saudische Wahabiten-Regime demgegenüber den feigen Überfall auf ein
islamisches Land euphorisch begrüßt.
Es macht damit zum wiederholten Male deutlich, was es tatsächlich vom Islam und dessen
Solidaritätsverpflichtung für die ihm angehörenden Glaubensschwestern und -brüder hält.
Deren Nichtbeachtung hat es eindeutig als gottlosen Staat demaskiert.
Zwar hat bekanntlich auch Moskau die US-Attacke gegen Syrien scharf kritisiert, dennoch bleibt
es nun abzuwarten, was diesen diplomatischen Protesten folgen wird.
Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass sich die Großmächte USA und Russland auf Kosten und zu
Lasten Syriens wieder annähern werden.
Als Fazit des heutigen Tages kann jedenfalls dies übrig bleiben:
Die Washingtoner Administration, und ihr Antreiber Israel sowieso, glauben für sich auch zukünftig
das Recht herausnehmen zu dürfen, j e d e n unabhängigen Staat, der ihnen nicht zu Willen ist,
zu überfallen.
Dieser Auserwähltheitswahn, der bekanntlich in der jüdischen Religion vielfältige Entsprechung findet,
macht aber zugleich deutlich, von wem die Gefährdung des Weltfriedens tatsächlich ausgeht.
Da US-Amerika noch niemals in seiner Geschichte einen ausländischen Angriff auf sein Territorium erlebt
hat, glauben sich dessen Verantwortliche a l l e s erlauben zu können.
Infolgedessen wäre es eigentlich wichtig, wenn sie selber einmal die Erfahrungen machen müssten,
mit denen die deutsche Bevölkerung, beispielsweise im zweiten Weltkrieg, ständig konfrontiert wurde.
Vielleicht würden sie dann sogar ihre heutige, nur noch als verbrecherisch zu bezeichnende, Außen-
und Militärpolitik entscheidend ändern!

Dr.Josef Haas  
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RE: Staatsterrorist USA hat wieder zugeschlagen

#3 von Cengiz Tuna , 13.04.2017 14:46

Zitat
Zwar hat bekanntlich auch Moskau die US-Attacke gegen Syrien scharf kritisiert, dennoch bleibt es nun abzuwarten, was diesen diplomatischen Protesten folgen wird. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass sich die Großmächte USA und Russland auf Kosten und zu Lasten Syriens wieder annähern werden.


Richtig erkannt, lieber Herr Haas!

War von Russland nicht anders zu erwarten. Russland geht auf die USA zu - trotz eisiger Stimmung. Ich spüre schon, wie eisig das ist.

Sonst heißt es immer, die Medien würden manipulieren, aber so etwas ist dann wieder wahr. So geht es weiter und weiter.

http://www.sueddeutsche.de/politik/russl...mmung-1.3463356

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