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Wann wird Deutschland endlich islamisch? – Teil 8: Toilettenintegration und Schambehaarung

#1 von Yavuz Özoguz , 10.02.2017 10:24

Wann wird Deutschland endlich islamisch? – Teil 8: Toilettenintegration und Schambehaarung

Es gibt Einflüsse der islamischen Kultur auf Deutschland, über die man nicht unbedingt öffentlich spricht, aber auch kuriose Rückwirkungen.

Einmal abgesehen von den wichtigen Grundrechten im Grundgesetz, die auch weiter behandelt werden, wird heute ein Aspekt erörtert, dessen Ursprung zumindest bei der Jugend weniger bekannt ist: Die Sexualhygiene.

Es ist für ein Land wie Deutschland, das so im Wasserüberfluss lebt, wirklich merkwürdig, dass Menschen Kot ausscheiden, und danach mit einem Zellulosepapier die Unreinheit gleichmäßig um die Ausscheidungsstelle verteilen. Bereits vor 1400 Jahren haben Muslime gelernt, dass die Ausscheidungsstelle – so weit möglich – mit Wasser zu reinigen ist. Diese Form der Hygiene hat bis ins 17. Jh. hinein kaum jemand in Nordeuropa auch nur angedacht. In Südeuropa hingegen war es durch die historisch-muslimischen Einflüsse durchaus bekannt. Erst im 17. Jh., also ein Jahrtausend nach dem Islam, hat ein französischer Möbelbauer das so genannte Bidet erfunden. Im Jahr 1995 haben 97 % der Italiener, 92 % der Portugiesen und immerhin 42 % der Franzosen ihr Hinterteil (und auch ihr Vorderteil) nach der Ausscheidung mit Wasser in einem Bidet gereinigt. In Deutschland waren es 6 % [1]. Es ist davon auszugehen, dass es vor allem die Muslime im Land sind, die eine Wasserreinigung durchführen, da ihnen die Religion dies im Rahmen der Ausscheidungsregeln vorschreibt [2]. In Deutschland wurde Anfang des 20. Jh. das Dusch-WC angedacht und erst am Ende des Jahrhunderts ernsthaft umgesetzt [3].

Doch damit nicht genug. Es ist im Islam auch verpönt, dass ein Mensch im Stehen uriniert! Was die deutsche Hausfrau aus ganz anderen Gründen erfreuen würde, hat nicht nur hygienische Gründe. In der aktuellen Apothekenumschau wird Männern dazu geraten, nicht im Stehen zu urinieren [4]. Im Jahr 2014 war nachzulesen: „Prostata: Im Sitzen Pinkeln wirkt wie Medikament“ [5]. In Schweden wurde im Jahr 2013 angedacht das Stehpinkeln per Gesetz zu verbieten [6].

Die Wasserreinigung nach der Ausscheidung bei Vorhandensein von hinreichend Wasser ist im Islam obligatorisch. Ansonsten kann man die Reinheit für die bevorstehenden rituellen Handlungen wie Beten nur schwerlich erlangen. Und das Stehen dabei ist verpönt. In einem muslimischen Haushalt gibt es normalerweise immer einen Wasserschlauch (eine Art Handdusche) in der Nähe der Toilette. Sollten die technischen Möglichkeiten nicht gegeben sein, behilft man sich mit einer Gießkanne, die bereit steht. Zudem wird man in einem muslimischen Haushalt kein Stehurinal finden, und schon gar nicht in einer Moschee; normalerweise. Denn Letzteres ist schon allein deshalb unvorstellbar, da ein Muslim seinen Schambereich nicht der Öffentlichkeit zeigt, selbst wenn es einen Möchtegernsichtschutz gibt. Der kulturelle Einfluss der Muslime auf die deutsche Hygiene in diesem Bereich ist bisher überschaubar.

Dass es dabei auch gewisse kulturelle „Rückwirkungen“ geben kann, kann man an einigen wenigen Moscheegebäuden sehen, die zu den eher „liberalen“ Praktikern gehören. Das Foto zeigt ein Urinal aus einer Moschee (das Foto ist echt!) mit integrierter Wasserreinigung für die Ausscheidungsstelle. Ist das nicht gelungene Integration? So oder so ähnlich sehen die Wünsche für eine Art Euro-Islam aus: „Praktiziert als Muslime die Dinge (im Stehen Pinkeln), wie es hier üblich ist. Und wenn Muslime darüber hinaus etwas tun wollen (mit Wasser reinigen), steht es ihnen frei, so lange sie es nicht von anderen erwarten und nicht einmal empfehlen, denn das wäre Mission, die Muslimen verboten ist!“

Ein weiterer Bereich der islamischen Hygiene behandelt die Schambehaarung.



Im Islam ist es seit 1400 Jahren dringend empfohlen, die Schambehaarung genau so zu entfernen wie die Achselbehaarung, und zwar für Mann und Frau. Deutschland hat diesbezüglich sehr unterschiedliche Zeiten erlebt, wobei es vor allem um die Frau ging. Für Männer war das Thema eher uninteressant. Unter den Nazis galt aber, dass die deutsche Frau ihre Haare nicht zu entfernen hatte [7]. Derzeit entfernen in Deutschland ca. 55 % der Frauen aber nur 23 % der Männer ihre Schamhaare. Dafür rasieren manche Männer auch ihre Brusthaare. Hier ist der Einfluss des Islam auf Deutschland noch durchaus ausbaufähig.

Nach diesem kleinen Exkurs in tiefere Regionen des menschlichen Daseins, werden in weiteren Teilen auch wieder die Grundrechte behandelt. Zu diesen Grundrechten im Islam gehören auch die Eheschließung und die damit verbundene sexuelle Befriedigung [8], aber das ist im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nur sehr indirekt formuliert.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bidet
[2] http://www.eslam.de/begriffe/a/ausscheidungsregeln.htm
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Dusch-WC
[4] http://www.apotheken-umschau.de/Blase/Wa...ten-334919.html
[5] https://www.aponet.de/aktuelles/kurioses...medikament.html
[6] http://www.shortnews.de/id/1024069/stehp...gesetz-verboten
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Schamhaarentfernung
[8] https://www.eslamica.de/buecher-nach-the...litaet-im-islam


Yavuz Özoguz  
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zuletzt bearbeitet 10.02.2017 | Top

   

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