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Die deutsche Meinungsdiktatur

#1 von Dr.Josef Haas , 07.11.2016 11:51

Die deutsche Meinungsdiktatur

Es spricht in jeder Hinsicht für das Muslim-Forum, dass es schon seit seinem
Bestehen nonkonforme und unkonventionelle Meinungsäußerungen in seinen
Spalten veröffentlicht.
Das Gespräch mit Dr.Ludwig Watzal kann dieses Lob nur bekräftigen, führt es
doch auf erschreckende Weise in die Realität der aktuellen Meinungszensur in
Deutschland ein.
Den Ausführungen des ehemaligen Mitarbeiters der "Bundeszentrale für
Politische Bildung" hinsichtlich der hierzulande verpönten Israelkritik ist dabei
wahrlich nichts hinzuzufügen, denn jeder, der sie schon einmal stattfinden
ließ, kann die ihm dann deswegen drohenden Folgen aus ureigener Erfahrung
bestätigen.
Das allerschlimmste Faktum in diesem Zusammenhang ist und bleibt jedoch die
Selbstzensur, der sich mittlerweile scheinbar oder tatsächlich fast alle
relevanten Politiker und Journalisten unterworfen haben.
Darauf angesprochen, bestätigen diese Feiglinge dann sogar deren Vorhandensein,
was das ganze noch makabrer werden lässt.
Stets wird dieser vorauseilende Gehorsam gegenüber Israel dabei mit dem Vorhan-
densein von dessen mächtigen Medien Verbündeten erklärt bzw. gerechtfertigt,
welche jede diesen Namen verdienende Kritik am Verhalten der Zionisten für
den, der sie auszusprechen wagt, Existenz vernichtend werden lassen würde.
Die Reaktion der Kritisierten läuft dabei von vorneherein stets nach dem
gleichen Strickmuster ab: kritische Worte über das Zionistenregime werden
als "antisemitisch" abqualifiziert, was natürlich wiederum eine sachliche
Auseinandersetzung ebenso unmöglich wie auch überflüssig macht.
Dieses System der geistigen Unterwerfung unter den Willen Israels hat
inzwischen alle hiesigen parteipolitischen und sonstigen Grenzen überschritten
und eine derartige Macht erlangt, dass ein Aufbegehren dagegen mit massiven
negativen Konsequenzen für denjenigen verbunden ist, der es wagt, die
israelischen Verbrechen gegen das palästinensische Volk ins Blickfeld zu
rücken.
All dies wirft selbstverständlich ein mehr als bezeichnendes Schlaglicht auf
den "Meinungspluralismus" in unserer deutschen Medienwelt, die heute,
zumindest was ihre Einstellung zu Israel anlangt, von einer freiwilligen
Gleichschaltung betroffen ist, wie sie selbst im sog. "Dritten Reich" so nicht
anzutreffen gewesen war.
Eine vielleicht nicht nachvollziehbare Bemerkung, bei der aber berücksichtigt
werden sollte, dass dieser aus den Jahren 1933 bis 1945 stammende Begriff
aus der Elektrotechnik die brachiale Einschüchterung meint, mit der
seinerzeit die "Gleichschaltung" herbeigeführt wurde, während sie in unseren
Tagen hingegen ohne jede äußere Pression nur aufgrund persönlicher Angst
bezüglich der möglichen Folgen kritischer Stellungnahmen erfolgt.
Die Konsequenz derartigen Verhaltens bleibt natürlich in jeder Hinsicht fatal:
Sie führt die grundgesetzlich verbriefte Meinungsfreiheit vollkommen ad
absurdum, lässt sie nur noch als bloße Lüge erscheinen, welche zur Täuschung
einer gutgläubigen Öffentlichkeit her zu halten hat.
Eine derartige Verlogenheit und Heuchelei wird übrigens in unseren Breiten
allenthalben praktiziert. Man stelle sich nur einmal die offizielle Berliner
Einstellung zu den US-Aggressionen gegenüber Afghanistan und dem Irak vor
Augen oder vergegenwärtige sich das dortige Negieren der amerikanischen
Unterstützung terroristischer islamistischer Gruppierungen in Syrien sowie
anderen Staaten des Nahen Ostens.
Doch nicht nur die Regierung und die Medien der BRD sind mit dem Vorwurf
der Tolerierung US-israelischer Kriegsverbrechen durch deren Totschweigen
zu konfrontieren.
In gleicher Weise trifft diese Feststellung auch unsere beiden großen
christlichen Amtskirchen, welche sich an widerlichen Ergebenheitsritualen
gegenüber dem Zionismus gegenseitig zu überbieten suchen, wohl wissend,
dass ihr Schöpfer Jesus Christus seinerzeit auf jüdisches Betreiben hin ans
Kreuz geschlagen worden ist.
Allerdings läuft diese weiß Gott belegbare Tatsache wohl schon Gefahr, ein
Opfer der "Politischen Korrektheit" zu werden.
Dieser wäre es stattdessen sicherlich lieber, irgendwelche "bösen Nazis" hätten
dies vor 2016 Jahren veranlasst, aber Juden?
Infolgedessen veröffentlicht die evangelische Kirche eine neugefasste
Bibelfassung und betonen die Kirchenoberen ständig und überall ihre
geistige Verbundenheit mit dem Judentum.
Sie demaskieren sich damit aber als bloße Zeitgeist Sklaven, die darüber
hinaus damit Jesus tagtäglich bildlich gesprochen neu ans Kreuz schlagen.
Ein wahrlich abschreckendes Bild für den Islam, der folglich gerade das
beibehalten sollte, was man ihm hier stets als Fehlverhalten vorwirft:
die wörtliche und dadurch absolut wahrhaftige Treue gegenüber dem
Koran und damit dem Propheten Mohammed!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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