Muslim-Forum
Willkommen im Forum der Muslime für deutschsprachige Gottesehrfürchtige

Alle Autoren des Forums zeichnen mit ihrem realen Namen



Im Gedenken a d NATOAgressionskrieg geg Jugoslaw

#1 von Brigitte Queck , 22.03.2016 23:30

Rezension der 4. erweiterten und aktualisierten Auflage des Buches
„Die Ukraine im Fokus der NATO. Russland das eigentliche Ziel“
(ISBN: 978 -3-88975-231-4 Zambon-Verlag Frankfurt am Main )

in Erinnerung an den völkerrechtswidrigen Überfall der NATO auf Jugoslawien vor nunmehr 17 Jahren im März 1999, der angesichts der in der Ukraine vom Westen inszenierten zweiten „Volksrevolution“ im Jahre 2014 mein Auslöser für das Schreiben des oben genannten Buches war

Das Problem der Ukraine ist nach wie vor allgegenwärtig. Ob wir nun an den Nahen Osten, Syrien, oder die Flüchtlingsströme nach Europa, besonders nach Deutschland, oder an die verlogene Willkommenskultur unserer Regierung denken, die durch ihre bedingungslose Unterstützung der US/NATO diese Flüchtlingsströme erst hervorgebracht hat.
Was ist nun das Besondere an dem Thema der Ukraine ?
Von der weiteren Entwicklung der Ukraine ENTWEDER in Richtung Westen, der in ihr ja doch nur einen Billigmarkt von Arbeitskräften sieht, ODER in Richtung einer quasi neutralen Vermittlerrolle zwischen Ost und West, hängt der Frieden in Europa, ja der Welt, ab !
Die Ukraine ganz und gar mit Haut und Haar in das verlogene und menschenverachtende liberale westliche Gesellschaftssystem einzubeziehen und damit Russland in den Zangengriff zu nehmen, wie es der Berater 3 er US-Präsidenten, Z. Brzezinski, in seinem Buch „die einzige Weltmacht“ vorgeschlagen hatte, ist fehlgeschlagen.
Selbst die nach dem Westen Orientierten in der ukrainischen Bevölkerung beginnen, durch den rasanten wirtschaftlichen Niedergang des Landes seit der sogenannten 2. „orangenen“ Revolution und dem blutigen Regimewechsel mit ideeller und militärischer Unterstützung der US/NATO im Jahre 2014 der westorientierten ukrainischen Regierung unter Poroschenko und Jazenuk, die Gefolgschaft aufzukündigen.
Jazenuk hat zur Zeit knapp 4-5 % der ukrainischen Bevölkerung hinter sich, wie weiland der ehemalige ukrainische Präsident Juschtschenko nach der 1.„orangenen“ Revolution von 2004.
Da nützen auch die ständig im ganzen Land präsenten und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzenden faschistischen Banden nichts, die erst im Januar 2016 z. B. wieder durch Odessa marschierten.
Die überwiegende Mehrzahl der ukrainischen Bevölkerung hat längst begriffen, dass das Europa ihrer Träume nur ein Trugbild ist und keinen erhofften Wohlstand bringen kann, weil die EU selbst, durch die anhaltenden Flüchtlingsströme aus dem von der US/NATO vom Zaune gebrochenen Kriegen und den von der US/NATO aufgebauten IS-Mörderbanden zum Sturz nicht liberaler Regierungen, um ihr eigenes wirtschaftliches Überleben kämpfen muss.
Eine Chance, aus dieser Situation herauszukommen, hat Russland auf der letzten Münchener Sicherheitskonferenz im Februar 2016 aufgezeigt. Nämlich die Kräfte zu bündeln im gemeinsamen Kampf gegen den Hauptfeind: den Faschismus in seiner derzeit blutigsten Erscheinung, der ISIS, in Syrien.
Diese ausgestreckte Hand gegenüber dem Westen-trotz dessen andauernder Sanktionen gegen Russland- zeigte sich auch in der Ukraine und dem zwischen der Ukraine, Russland, Frankreich, Deutschland unterzeichneten Minsk 2-Abkommen.
Dieses Minsk 2-Abkommen zeigt einen gangbaren Weg auf, wie der Krieg, der seitens der faschistischen Regierung unter Poroschenko gegen sein eigenes Volk im Osten der Ukraine seit 2 Jahren geführt wird, beendet und weitere Opfer vermieden werden können. Nämlich in der Gewährung einer Autonomie für die Volksrepubliken Lugansk und Donezk in Form von eigenen staatlichen Organen, einer eigenen Gerichtsbarkeit und Armee ! Diese dafür notwendige ukrainische Verfassungsänderung ist - trotz Zusicherung des gegenwärtigen ukrainischen Präsidenten Poroschenko durch seine Unterschrift unter das Minsk 2-Abkommen - nicht in Angriff genommen worden. Das Gleiche gilt für das Zugeständnis einer Amnesty für Kriegsteilnehmer beider Seiten nach dem Kriege dort, sofern diese keine Kriegsverbrechen begangen haben.
Am Ende des Buches wartet eine CD über W. Putin auf Sie, die vor allem von politisch Interessierten angeschaut werden sollte.
Wer das Buch liest und die CD anschaut, bekommt ein Bild von RUSSLAND UNTER W.PUTIN, DAS EBEN NICHT DEN LIBERALEN ENTWICKLUNGSWEG ZU GEHEN BEREIT IST !!
DIE DEM WESTEN GEFÜGIGEN EHEMALIGEN RUSSISCHEN PRÄSIDENTEN, Jelzin und Gorbatschow, UNTER DENEN DIE WIRTSCHAFT RUSSLANDS BEINAHE ZUSAMMENGEBROCHEN IST, WAREN DIE BESTEN FREUNDE DER US/NATO !
Die Reichtümer Russlands, seine Bodenschätze, sein Land und seine Menschen sollten nach dem Wunsch der damaligen US-Außenministerin, C. Rice, vor allem dem Westen gehören !!
W. PUTIN, DER DIESEN AUSVERKAUF SEINER HEIMAT ZU VERHINDERN WUSSTE, IST DER ERKLÄRTE FEIND DES WESTENS !!
RUSSLAND UNTER WLADIMIR PUTIN, DAS DEM VÖLKERRECHT MIT SEINER UNO-CHARTA UND IHREN FRIEDENSERHALTENDEN AUFGABEN, WIEDER AUF IHREN IHNEN GEBÜHRENDEN PLATZ EINZURÄUMEN VERSUCHT, SOLLTE DER FREUND ALLER FRIEDLIEBENDEN MENSCHEN DER WELT, ERST RECHT DER KOMMUNISTEN, AUF DIESEM PLANETEN SEIN !!
B. Queck, Dipl. Staatswissenschaftlerin Außenpolitik, Februar 2016

Brigitte Queck  
Brigitte Queck
Beiträge: 468
Registriert am: 02.01.2012


   

Nochmal Flüchtlinge
Nuklearmacht Nordkorea Gefahr o Notwendigkeit

Xobor Forum Software von Xobor