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Imam Chamene’is schwieriger Weg nach Kerbela

#1 von Yavuz Özoguz , 18.01.2016 11:36

Wenige Wochen vor sehr bedeutsamen Wahlen gibt es in der Politik der Islamischen Republik Iran einige Verwerfungen, die dem Volk nicht gleichgültig sein können?

Rechtzeitig vor den Wahlen hat die Westliche Welt einige Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran aufgehoben mit dem immer und immer wiederholten, indirekten Vorwurf, dass jetzt der Iran von der Atombombe ferner sei als zuvor. Das wird stakkatoartig so oft wiederholt, bis am Ende die Verbreiter dieses Unsinns es selbst glauben. Der Iran hat nie an der Atombombe geforscht und wird es auch nie tun aus einem sehr einfachen Grund: Es ist gemäß einem über einem Jahrzehnt alten religionsrechtlichen Urteil islamisch verboten! Das Urteil hat nicht irgendwer gesprochen, sondern das Oberhaupt der Islamischen Republik Iran Imam Chamene’i al-Hussaini.

Was die Sanktionen angeht, so gibt es eine extrem große Diskrepanz zwischen dem, was die amtierende Regierung im Iran dem eigenen Volk verkauft und dem, was die westliche Welt von sich gibt. Die Umsetzung des Wiener Abkommens ebne dem Land den Weg zur Wiedereingliederung in die Weltwirtschaft. Das stimmt aber nur mit enormen Einschränkungen. Präsident Rohani und Außenminister Sarif, der für seine aus islamischer Sicht übertriebenen Lachanfälle bekannt geworden ist, betonen vor dem eigenen Volk immer wieder, dass „alle“ Sanktionen aufgehoben werden würden. Das aber entspricht ganz und gar nicht dem, was die Vertreter der westlichen Welt von sich geben. Denn in deren Sprachgebrauch werden lediglich die „nuklearbezogenen“ Sanktionen aufgehoben. Gemeint sind ausschließlich jene Sanktionen, die mit dem angeblichen Streben Irans nach der Atombombe begründet worden waren. Alle anderen Sanktionen sind gemäß Westlicher Welt nicht davon betroffen. Dazu zählen jene Sanktionen, die wegen „Förderung des internationalen Terrorismus“ erlassen worden sind, oder wegen „Destabilisierung der Region“, wegen „Verstößen gegen die Menschenrechte“ und „wegen der Entwicklung von Mittelstreckenraketen“. Die Sanktionen wurden teilweise einseitig von den USA ausgesprochen und haben keine internationale Legitimation. Aber was schert sich die USA um internationales Recht? Weiterhin bleiben viele iranischen Firmen und Wirtschaftsvertreter auf den schwarzen Listen der USA, so dass andere westliche Staaten immer in Sorge sein werden, ob sie nicht am Rande der Legalität Geschäfte mit dem Iran tätigen. Außer einigen ganz großen Autofirmen und Airbus, die über hinreichende Rechtsabteilungen verfügen, um ggf. US-Anfechtungen abwehren zu können, werden viele Firmen weiterhin vorsichtig sein.

Ein anderer Aspekt aber wird sowohl von der westlichen Presse ignoriert als auch von der amtierenden iranischen Regierung der eigenen Bevölkerung vorenthalten. Als es dem Iran verboten war, sein Öl in die Welt zu verkaufen, befand sich der Ölpreis lange Zeit um die 100 US$ pro Barrel. Der sanktionierte Iran musste daher mit drastischen Einbußen z.B. für 70 US$ verkaufen, damit es Abnehmer gab. Jetzt darf Iran frei verkaufen. Aber der Ölpreis ist inzwischen bei fast 20 US$ angekommen. Was soll es der iranischen Wirtschaft da nützen gegenüber der Situation vor einigen Jahren, wenn sie jetzt frei verkaufen können? Die Aufhebung der Sanktionen in diesem Bereich ist eher ein Wirtschaftsförderungsprogramm für die Westliche Welt als eine Hilfe für den Iran.

Imam Chamene’i hat seit vielen Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass es eine islamische Pflicht für die Regierung und das Volk ist, eine Widerstandswirtschaft aufzubauen. Jene Widerstandswirtschaft müsste innovativ völlig neue Wege der Geld- und Finanzwirtschaft gehen, neue Wege der Verteilung der Güter (Grundeinkommen) und der Besteuerung von extremem Reichtum. Bedauerlicherweise hat die amtierende Regierung diesen Weg bisher völlig vernachlässigt. Auch im Iran sind einige Reiche immer reicher geworden und wollen jetzt mehr Einfluss im Parlament erreichen. Der ohnehin auf Kapitalismus aufgebaut Westen unterstützt diese Leute propagandistisch mit allen Mitteln. Heute z.B. beklagen sich westliche Presstituierte darüber, dass ein Sohn und eine Tochter des Multimillionärs Rafsandschani nicht die Zulassung zu den Wahlen bekommen haben, obwohl sie nicht ein Minimum der Voraussetzunge für die Aufstellung nachweisen können.

Präsident Ruhani hat gestern verkündet, Iran habe „ein neues Kapitel in seinen Beziehungen zur Welt eröffnet“. Außenminister Sarif hat diese Ankündigung mit seinem inzwischen berühmten breiten Lachen kommentiert. Und Imam Chamene’i dürfte das Herz bluten angesichts so viel törichter Vorgehensweise, die der Islamischen Republik Iran in Zukunft Schwierigkeiten bereiten könnte. Dennoch wird er sicher nicht einschreiten, denn das Volk muss diese Dinge selbst verstehen und selbst die Erfahrung mit den USA machen und auch mit eigenen Regierungen, die den Charakter der USA nicht verstehen.

Aus einer spirituellen Sicht stellt sich für einen Beobachter wie meiner Wenigkeit, der keinen Einfluss auf die Wahlen im Iran nehmen kann und will, die Frage, warum denn dieser sehr viel Geduld abverlangende Weg gegangen wird? Die Antwort auf diese Frage gibt unter anderem der Prophet (s.) mit seinen vielen Abkommen, die manche nicht mittragen konnten, Imam Ali (a.) mit seiner extremen Geduld gegenüber seinen Feinden und Imam Hasan (a.) mit seinem Abkommen gegenüber Muawiya, welches dazu führte, dass er noch einsamer blieb als zuvor. Den ultimativen Weg zeigt Imam Husain (a.), als er in aller Ruhe in Medina aufbricht, den Umweg über Mekka geht und sehr lange Zeit braucht, bis er in Kerbela ankommt. Bereits beim Aufbruch in Medina hat er denjenigen, die den gefährlichen Einsatz für Wahrheit nicht ertragen können, empfohlen, nicht mitzubekommen. Auf der Reise nach Mekka hat er immer wieder auf die Schwierigkeiten hingewiesen. In Mekka selbst hat er verdeutlicht, dass sein Weg ein viel schwierigerer Weg sein wird, als es viele Gefährten sich vorgestellt haben. Zehntausende waren losmarschiert, aber nur wenige Hundert sind angekommen. Immer wieder wurde ausgesiebt, weil das notwendig ist für einen geläuterten Einsatz für Wahrheit. Erst als seine „Truppe“, die neben einer Handvoll Kämpfern aus Alten, Kindern, Frauen und Kranken bestand, wirklich auf die Geläuterten reduziert war, erfolgte das ultimative Angebot in der letzten Nacht: „Ihr habt alles erfüllt, das Paradies ist Euch sicher, nehmt ein Kind meiner Verwandtschaft im Dunkeln in Eure Hand und geht!“ Wer würde bei solch einem verlockenden Angebot bleiben? Die im Laufe vieler viele Prüfungen geläuterte Gruppe blieb zusammen. Niemand verließ den Raum im Dunkeln!

Doch das Angebot Imam Husains (a.) richtete sich nicht allein an die Muslime auf seiner Seite! Auch den Feinden musste ein Angebot unterbreitet werden. Die Opferbereitschaft Imam Husains (a.) war dabei immens! Selbst sein eigenes Baby musste geopfert werden, damit diejenigen, in deren Herzen ein Rest Wahrhaftigkeit verblieben war, die Seiten wechseln konnten. Und es haben einige die Seiten gewechselt.

Den Weg, den Imam Chamene’i heute geht, ist ein ähnlicher Weg. Jeder, der mitgehen will, muss die Situation erkennen lernen. Er muss verstehen, dass unabhängig davon, ob sich jemand iranische Regierung nennt oder nicht, unabhängig davon, ob er sich in Nigeria oder Saudi-Arabien einsetzt, unabhängig davon, ob er aktuell unter leichteren oder schwierigeren Bedingung lebt, die Unterstützung des Imams der Maßstab ist. Und viele, die mit losgelaufen sind, haben die Gruppe schon verlassen. Imam Chamene’i ist auf dem Weg nach Kerbela bereit, alles zu opfern, wie wir es bei seiner berühmten Freitagsansprache nach einer Präsidentenwahl miterlebt haben. Er gibt nicht nur seinen Anhängern die Chance, die Reihen und vor allem sich selbst zu läutern, sondern auch den vermeintlichen Gegnern. Gleich zwei Briefe an die Jugend im Westen sind das historische Zeugnis für diesen Weg. Und den Weg, den Imam Chomeini eingeschlagen ist und Imam Chamene’i fortsetzt, führt wieder nach Kerbela. Aber dieses Mal wird es in Kerbela anders ausgehen – so Gott will. Es liegt an uns, auf diesem Weg nicht vom Pfad abzuweichen, sondern in den Fußstapfen des Imams zu bleiben.

Imam Chamene’is schwieriger Weg nach Kerbela lädt alle Muslime ein. Er lädt aber auch alle Christen und Juden ein, dem Licht in ihrem Herzen Geltung zu verschaffen. Er lädt alle Menschen ein von dem Weg der Finsternisse ins Licht zu wechseln. Er lädt alle Menschen ein vom Weg des materialistischen Unrechts zur spirituellen Wahrheit zu finden. Er lädt alle Menschen ein vom rassistischen Herrenmenschendenken zur Geschwisterlichkeit und Nächstenliebe zu finden. Auf der einen Seite steht das Goldene Kalb in der Wallstreet, unterstützt von selbstherrlichen Menschen in der ganzen Welt und vor allem in den Führungsetagen der Imperialisten. Sie werden auch unterstützt von Goldschmieden des Rassismus, des Kapitalismus, des Imperialismus, der Besatzung, der Unterdrückung und Ausbeutung. Auf der anderen Seite steht Imam Chamene’i mit seinen Getreuen weltweit.

Die eine Seite ist mit Atomwaffen bewaffnet, mit der die ganze Welt gleich mehrfach zerstört werden könnte. Auf der anderen Seite gibt es nur das Blut der Hungernden und Durstigen nach Wahrheit und ihre Gebete. Jeder kann noch selbst entscheiden, wer dieses Mal in Kerbela auf welcher Seite ankommt, aber der Schöpfer allen Seins wird entscheiden, wie Kerbela dieses Mal ausgeht. Sieger sind immer die al-Hussainis aller Zeiten.


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zuletzt bearbeitet 18.01.2016 | Top

RE: Imam Chamene’is schwieriger Weg nach Kerbela

#2 von Cengiz Tuna , 18.01.2016 23:40

Genau so sieht es aus. Nachdem alle anderen Wege erfolglos geblieben sind, einen Machtwechsel im Iran zu erreichen, versucht man nun wirtschaftlich Fuß zu fassen im Iran. Die jahrelangen Sanktionen haben den Iran nur stärker und unabhängiger gemacht, das wollen sie nun auf diesem Wege unterbinden. Schade, dass die Regierung um Rohani es soweit haben kommen lassen.

Seyyid Imam Ali Khamenei al-Hussaini bringt es immer wieder auf den Punkt:

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RE: Imam Chamene’is schwieriger Weg nach Kerbela

#3 von Dr.Josef Haas , 20.01.2016 22:09

Mehr denn je erscheinen die Befürchtungen, es könne im Iran eine politische
Kurskorrektur geben, angebrachter zu sein denn noch vor Jahren.
Sie verbinden sich dabei- selbstverständlich- nicht mit Überlegungen, Imam
Chamene´i könne und werde diese herbeiführen.
An seiner Standhaftigkeit und Verbundenheit mit dem dortigen antiim-
perialistischen Kurs, darauf wurde hier schon verschiedentlich hingewiesen,
besteht infolgedessen keinerlei Zweifel.
Umso mehr sind sie aber mit der Zukunft verbindbar.
Denn wer wird ihm, Jahrgang 1939, einmal seine so schwere und verantwortungs-
volle Aufgabe abnehmen, und wie werden dann die politischen Gegebenheiten
im Lande aussehen?
Denn eines dürfte in diesem Zusammenhang wohl klar sein: die durch den
Atomkompromiss ermöglichten neuen ökonomischen Perspektiven werden,
zumindest auf Dauer und allen beschwichtigenden Teheraner Erklärungen
zum Trotz, das gesamtgesellschaftliche System des Iran nicht unbeeinflusst
lassen (können).
Dies ist und bleibt natürlich der Wunsch des USA-Imperialismus und der
ihn lenkenden Kräfte des dortigen Monopolkapitals genauso wie der die
wirtschaftliche Entwicklung innerhalb der Europäischen Union bestimmenden
Kreise des hiesigen Kapitalismus.
Aus ihrer Hauptabsicht machen sie schon heute keinerlei Hehl: Erosion des
Welayat-e Faqhih durch eine Denkweise, welche einst in den 1960er Jahren
den Beginn der damaligen Bonner Ostpolitik einleitete und als "Wandel durch
Annäherung" in die Annalen der Geschichte eingehen sollte.
Auf den heutigen Iran übertragen, würde dies bedeuten, allmähliche Änderung
von dessen politischem System durch Annäherung an den kapitalistischen
Weltwirtschaftsblock sowie langsame Übernahme seiner Ordnungsvorstellun-
gen.
Sicher scheinen derartige Gedankengänge derzeit noch sehr realitätsferne, und
Befürchtungen über den drohenden Einbruch der Imperialisten in den Iran eine
Illusion darzustellen.
Gleiches konnte man allerdings auch, bezogen auf die damalige Sowjetunion,
von deren eklatantem Widerspruch zwischen immenser papierener Stärke und
tatsächlich vorhandener Stabilität sagen.
Veränderte ideologische Denkweisen a´la "Glasnost" und "Perestroika" sorgten
dann bekanntlich binnen weniger Jahre für das Ende eines zuvor schon mehr
als sieben Jahrzehnte Bestand habenden Regimes.
Allein die Rückkehr zu den Wurzeln der islamischen Revolution wird daher eine
Wiederholung derartigen Geschehens im Iran zu verhindern imstande sein.
Anders formuliert: Nur die revolutionäre Wachsamkeit, insbesondere der
Jugend, auf welche die Plutokraten in Washington und der NATO in diesen
Tagen so große Hoffnungen setzen, wird in der Lage sein, das Versinken der
so stolzen iranischen Republik im Mainstream einer westlichen "Wertegemeinschaft"
zu verhindern, deren eigentlicher "Wert" in der Unterwerfung ihrer Mitglieder
gegenüber den Weltbeherrschungsplänen der Vereinigten Staaten und dem
Zionismus besteht.
Folglich sollte Imam Chamene´i auch nicht zögern, einen Präsidenten Rohani, dem
dieser von der US-Administration so heiß ersehnte Wandel der politischen
Verhältnisse durchaus zugetraut wird, in die Wüste zu jagen, wenn er diese
drohende Gefahr an ihrem Zenit angelangt sieht.
Alles andere wäre demgegenüber Schwäche, die wiederum der 1979 zum Sieg
geführten iranischen Revolution den Todesstoß versetzen würde!

Dr.Josef Haas  
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Registriert am: 29.07.2014


RE: Imam Chamene’is schwieriger Weg nach Kerbela

#4 von Yavuz Özoguz , 22.01.2016 07:55

Zitat
Folglich sollte Imam Chamene´i auch nicht zögern, einen Präsidenten Rohani, dem
dieser von der US-Administration so heiß ersehnte Wandel der politischen
Verhältnisse durchaus zugetraut wird, in die Wüste zu jagen, wenn er diese
drohende Gefahr an ihrem Zenit angelangt sieht.



Das wird Imam Chameen'i nicht tun, denn der Sinn des Lebens und das Streben nach Wahrheit kann nur mit gesegneten Mitteln und ohne Diktat erfolgen. Vielmehr wird Imam Chamene'i versuchen sein Volk zu erziehen (und alle Völker der Erde). Dieser Kampf zwischen Kain und Abel dauert nun schon mehrere Tausend Jahre! Den Kampf gibt es auf zwei Ebenen, auf der privaten/persönlichen und auf der gesellschaftlichen Ebene. Nur wenn eine hinreichende Menge von Menschen diesen Kampf im persönlichen gewinnt, kann die Gesellschaft davon profitieren. Ziel eines so heiligen Menschen wie Imam Chamene'i ist es nicht, der gesellschaft eine Art Zwangsrettung aufzuerlegen. Das würde nicht funktionieren, sondern einzelne Menschen zu retten: Sie, meine Wenigkeit und andere. Wenn wir gerettet sind, dann ist das sehr viel! Am Ende landen wir alle unter der Erde. Eines Tages wird die Menschheit diesen Kampf gewinnen, damit alle Menschen aller Zeiten sich selbst den Vorwurf machen werden, warum sie es nicht auch versucht haben. Die Ausrede - es war unmöglich - wird dann widerlegt sein.

Das Wahlvolk im Iran muss selbst erkennen und lernen, was Imperialismus ist; und nicht nur das Volk im Iran. Wir sehen, wie immer mehr Völker - auch Russen - das immer besser verstehen und der Widerstand gegen den Imperialismus weltweit zunimmt. Nur so sind die Verwerfungen der heutigen Welt zu verstehen. Mir tut dabei nur leid, dass offensichtlich wir Deutschen die allerletzten sein werden (vielleicht sogar noch nach Engländern und Israelis), die verstehen werden, dass das Ankoppeln an die USA zum Untergang führt. Lassen Sie uns dafür einsetzen, dass wir nicht die Letzten sein werden.

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RE: Imam Chamene’is schwieriger Weg nach Kerbela

#5 von Brigitte Queck , 25.01.2016 02:32

Danke, lieber Yavuz Özoguz, für die sehr richtigen Worte.
Glauben Sie mir, hinter dem Imam Chamenei stehen mehr Menschen nicht nur muslimischen Glaubens, weil er in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen das iranische Volk stellt und unter keinen Umständen möchte, das es wieder fremdländischer Sklaverei und Herrschaft unterworfen wird.
Wenn manche, auch sicher Gutherzige, von einer notwendigen Abrüstung gerade DER LÄNDER faseln, die noch nie einen anderen Staat angegriffen haben, fällt mir das wunderbare deutsche Gedicht vom Igel ein, der zwar friedfertig ist, aber demjenigen seine Stacheln zeigt, der ihm auf den Pelz rücken will.
Alles Gute für Sie und Ihre Familie, sowie die zahlreichen Freunde des Muslim-Marktes !
Ihre Brigitte Queck

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