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Folgerichtig

#1 von Dr.Josef Haas , 01.08.2015 18:15

Folgerichtig

Noch steht die an der Kenntnisnahme dieses Verbrechens überhaupt interessierte Weltöffentlichkeit unter
dem Eindruck des Mordes jüdischer Kolonisten an einem 18 Monate alten Säugling, der in den Trümmern
des Wohnhauses seiner bei diesem Anschlag sehr schwer verletzten Eltern in dem Dorf Kfar Douma in der
Nähe von Nablus bei lebendigem Leibe verbrannte.
Mittlerweile ist es dabei zweifelsfrei erwiesen, dass dafür aus dem von Israel okkupierten Westjordanland ge-
kommene sog. "jüdische Siedler"verantwortlich sind.
Daran ließ auch Benjamin Netanjahu keinen Zweifel mehr aufkommen, welcher das Geschehen sogar als
Terrorakt bezeichnete und wahre Krokodilstränen über diesen Mord vergoss.
Unmittelbar zuvor hatte er allerdings den Bau von 300 weiteren "Siedlungen", also Zwingburgen des
zionistischen Kolonialismus,genehmigt, dem dann jenes kleine palästinensische Kind zum Opfer gefallen
ist.
Damit zeigte er- zum wiederholten Male- seinen heuchlerischen Charakter, hatte dieses sein Verhalten doch
jenen Mord letztlich begünstigt.
Man stelle sich aber nun nur einmal vor, ein gleichaltriger Judenjunge wäre von Palästinensern verbrannt
worden.
Die Überfälle der Zionisten auf den Gaza-Streifen oder unvorstellbare Repressalien gegen die palästinensische
Bevölkerung im Westjordanland wären gleichsam vorprogrammiert und würden sofort von den USA oder erst
recht von Frau Merkel als "llegitime Verteidigungsmaßnahme" gerechtfertigt werden.
Aber was geschieht beim umgekehrten Vorgang, also dem in Kfar Douma geschehenen Terrorakt?
Da verliert die derzeit in Südtirol auf Urlaub weilende Bundeskanzlerin natürlich kein Wort über den jüdischen
Siedlerterror, dem sie wahrscheinlich sowieso vollkommen desinteressiert gegenübersteht.
Ein allerletzter, furchtbarer, Beweis für die arabische und sonstige Welt, dass von dieser Politikerin und
ihresgleichen n i c h t der allergeringste Friedensbeitrag für das Volk von Palästina erwartet werden kann und
darf!
Infolgedessen bleibt seiner Freiheitsbewegung auch nur diese eine Wahl:
Uneingeschränkte Fortsetzung ihres gerechten Kampfes gegen die zionistischen Verbrecher, deren Wüten erst
unlängst wieder mit der Abschlachtung eines kleinen Kindes so schrecklich in Erscheinung trat.
Es starb für das Lebensrecht seines Volkes. das israelische Terroristen nach wie vor, ja mehr denn je, mit der
vollkommenen Vernichtung bedrohen.
Ein weiteres Schweigen zu diesen ruchlosen Plänen wäre daher nur ein nie wiedergutzumachendes Verbrechen
gegen die Menschlichkeit!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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