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...STATT BÖLLER (Zitat eines aufrichtigen Freundes)

#1 von Tobias Martin Schneider , 31.12.2023 21:02

Selam-Friede, meine Freunde...!

Ich hoffe, Ihr seid stabil und geht Euren bewusst selbst gewählten Weg weiter...
Aufrichtige Freunde, Menschen versuchen sich die Wahrheit ans Herz zu legen, auch wenn es mit manch unserer Gewohnheiten und
Prägungen nicht einhergeht...😊

Danke für Eure Wünsche und guten Absichten...!

Auch wenn es vielleicht Vielen von Euch auf den in diesen Tagen noch gut gefüllten Magen schlägt, stellt sich mir persönlich jedes Jahr aufs Neue die Frage; WIE man ein Jahr, das mit Schmutz und Verschwendung beginnt gutheißen und feiern kann?

WARUM der 31. Dezember eigentlich "Silvester" heißt? WOHER der Brauch stammt, das Neue Jahr mit Feuerwerken zu begrüßen?

180.000.000 € wurde für Silvester 2022 in
Deutschland ausgegeben, Millionen von Euro werden innerhalb von etwa 60 Minuten verbrannt, in die Luft geschossen, tonnenweise Müll produziert, die Umwelt, die Tiere vergewaltigt. Während wir in absolutem Luxus leben, Geld verbrennen werden Menschen, die wirklich bedürftig sind ignoriert.
Alkohol und Drogen werden konsumiert, Sinne getrübt,
der Verstand ausgeschaltet. Vernunft- und herzlose Beziehungen werden eingegangen,
Menschen werden dadurch mit Krankheiten infiziert (Aids usw.), werden verletzt und getötet,
Beziehungen werden zerstört...
das alles wird "feiern" und "Freiheit" genannt.

In diesen Tagen soll Jesus und die von ihm gepredigte Nächstenliebe geboren worden sein? In diesen Tagen werden tausende von Menschen, Frauen, Kinder in dem Geburtsland von Jesus getötet, zerstückelt, ist das tatsächlich Nächstenliebe oder Betrug der eigenen Seele?

Seid ihr auch bereit an diesen Tagen den Bedürftigen zu gedenken, zu spenden, zu unterstützen...???

In diesem Sinne bedeutet "feiern" für mich, den Armen zu helfen, indem man ihren Durst und Hunger stillt, sie kleidet, gegen die Ungerechtigkeiten sich erhebt...

Haltet inne, lauscht in Euren Herzen und fragt Euch aufrichtig, ob wir die Energien, die wir ins Universum senden nicht achtsamer und sinnvoller bündeln können, auf gesündere, schönere Weise uns und Andere bereichern und beschenken? Auf eine Weise, die unsere Umwelt und Herzen und Seelen rein lässt, unseren Verstand offen, für das, was tief in uns ruht und geteilt werden möchte, das auf ein Echo und kein Ego stößt und nicht verpufft.

Das ist keine Schwarzmalerei, sondern Weißmalerei 😉.
In diesem Sinne, wünsche und bitte ich Euch ein aufrichtiges, zufriedenes, gesundes...bewusstes Leben, nicht nur heute und morgen, jeden Tag!

Tarzan Erdling

Brot statt Böller...


Tobias Martin Schneider  
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...STATT BÖLLER (Zitat eines aufrichtigen Freundes)

#2 von Tobias Martin Schneider , 29.12.2025 14:43

Passend hierzu (englisch, mit deutschen & türkischen Untertiteln):
https://youtube.com/shorts/CRN5G4nL4uI?si=YJ3utxwJIEW3UZz6


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zuletzt bearbeitet 29.12.2025 | Top

...STATT BÖLLER (Zitat eines aufrichtigen Freundes)

#3 von Tobias Martin Schneider , 29.12.2025 20:13

Ich bin ein Mensch, dem Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit am Herzen liegen. Bereits im Jahr 2023 habe ich jenen, die ich schätze, einige Zeilen geschrieben – Gedanken mit einer gewissen Brisanz über eine Seite des Feierns, die in unserer Gesellschaft oft ausgeblendet wird:
Friede sei mit euch, meine Freunde!
Ich hoffe, es geht euch gut und ihr verfolgt weiterhin konsequent euren selbst gewählten, bewussten Lebensweg. Aufrichtige Weggefährten versuchen stets, einander die Wahrheit ans Herz zu legen – auch wenn diese manchmal im Widerspruch zu liebgewonnenen Gewohnheiten und gesellschaftlichen Prägungen steht.
Zunächst danke ich euch für eure guten Wünsche und eure wertschätzenden Absichten.
Auch wenn es in diesen Tagen des Überflusses vielleicht ungemütlich erscheinen mag, stellt sich mir persönlich jedes Jahr aufs Neue die Frage: Wie können wir ein neues Jahr willkommen heißen, wenn dieser Beginn von Schmutz und massiver Verschwendung geprägt ist?
Habt ihr euch einmal gefragt, warum der 31. Dezember „Silvester“ genannt wird oder woher der Brauch stammt, das neue Jahr mit lautem Feuerwerk zu begrüßen?
Wusstet ihr, dass allein in Deutschland jährlich über 100 Millionen Euro für Pyrotechnik ausgegeben werden? Im Vergleich dazu lagen die Umsätze im Weihnachtsgeschäft bei fast 100 Milliarden Euro. Es scheint, als ginge es fast ausschließlich um Konsum und die kurzfristige Befriedigung des eigenen Egos.
Unvorstellbare Summen werden buchstäblich in die Luft geschossen, tonnenweise Müll wird produziert und unsere Umwelt wird rücksichtslos belastet. Währenddessen werden Menschen, die sich in echter Not befinden, allzu oft übersehen. Oftmals bestimmen Alkohol und andere Substanzen das Bild; die Sinne werden getrübt, die Vernunft tritt in den Hintergrund. Flüchtige Begegnungen ersetzen tiefe Verbundenheit, was oft zu seelischen Verletzungen oder gesundheitlichen Risiken führt. All das wird dann unter dem Deckmantel von „Feiern“ und „Freiheit“ legitimiert.
In dieser Zeit gedenkt man eigentlich der Geburt Jesu und der von ihm gelehrten Nächstenliebe. Doch ist unser aktuelles Verhalten tatsächlich Ausdruck von Nächstenliebe – oder ist es eher eine Form der Selbsttäuschung?
Wären wir bereit, gerade an diesen Tagen der Bedürftigen zu gedenken und zu spenden – sei es auch nur ein kleiner Betrag?
In diesem Sinne bedeutet „feiern“ für mich: Den Armen zur Seite zu stehen, Hunger und Durst zu stillen und Mitgefühl in Taten umzusetzen.
Ich lade euch ein: Haltet inne. Horcht in euer Innerstes und fragt euch aufrichtig, ob wir die Energien, die wir in die Welt senden, nicht achtsamer und sinnvoller bündeln können. Könnten wir uns und andere nicht auf eine gesündere, schönere Weise bereichern? Auf eine Weise, die unsere Umwelt schont, unsere Herzen rein hält und unseren Verstand öffnet für das, was tief in uns ruht. Lasst uns nach einem Echo suchen, nicht nach dem Ego – nach etwas, das bleibt und nicht in einer Sekunde verpufft.
Das ist keine Schwarzmalerei, sondern „Weißmalerei“ – der Versuch, Licht in die Dunkelheit zu bringen.
In diesem Sinne wünsche ich euch ein aufrichtiges, zufriedenes und bewusstes Leben – nicht nur für den Moment, sondern für jeden Tag.
Brot statt Böller.


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Beide Texte miteinander verschmolzen (Aus Beiträgen 1 & 3):

#4 von Tobias Martin Schneider , 31.12.2025 16:19

Selam – Friede sei mit euch, meine Freunde!

Ich hoffe, ihr seid stabil und geht euren bewusst selbst gewählten Weg weiter.
Aufrichtige Weggefährten versuchen einander die Wahrheit ans Herz zu legen – auch dann, wenn sie nicht mit allen Gewohnheiten und gesellschaftlichen Prägungen einhergeht. 😊

Ich bin ein Mensch, dem Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit am Herzen liegen. Danke für eure Wünsche, eure guten Absichten und eure Wertschätzung.

Auch wenn es vielleicht vielen von euch in diesen Tagen des Überflusses auf den noch gut gefüllten Magen schlägt, stellt sich mir jedes Jahr aufs Neue dieselbe Frage:
Wie kann man ein neues Jahr gutheißen und feiern, wenn es mit Schmutz, Lärm und massiver Verschwendung beginnt?

Warum heißt der 31. Dezember eigentlich „Silvester“? Und woher stammt der Brauch, das neue Jahr mit Feuerwerken zu begrüßen?

Allein in Deutschland werden jährlich über 100 Millionen Euro für Pyrotechnik ausgegeben – 2022 waren es rund 180 Millionen Euro. Millionen von Euro werden innerhalb von etwa 60 Minuten verbrannt, in die Luft geschossen. Tonnenweise Müll werden produziert, die Umwelt wird belastet, Tiere werden verängstigt und verletzt.
Während wir in absolutem Luxus leben und Geld verbrennen, werden Menschen, die wirklich bedürftig sind, ignoriert. Gleichzeitig explodieren die Umsätze im Weihnachtsgeschäft auf nahezu 100 Milliarden Euro. Konsum, Überfluss und die kurzfristige Befriedigung des eigenen Egos stehen im Mittelpunkt.

Alkohol und andere Drogen werden konsumiert, Sinne getrübt, der Verstand ausgeschaltet. Vernunft- und herzlose Beziehungen werden eingegangen. Menschen werden verletzt, infiziert oder getötet, Beziehungen zerstört.
All das wird dann „Feiern“ und „Freiheit“ genannt.

In diesen Tagen soll Jesus geboren worden sein, und die von ihm gepredigte Nächstenliebe steht im Zentrum. Gleichzeitig werden im Geburtsland Jesu tausende Menschen – Frauen und Kinder – getötet und zerstückelt.
Ist das Nächstenliebe oder Betrug an der eigenen Seele? Selbsttäuschung?

Seid ihr bereit, gerade an diesen Tagen der Bedürftigen zu gedenken? Zu spenden, zu unterstützen – sei es auch nur ein kleiner Betrag?

Für mich bedeutet „feiern“ etwas anderes: den Armen zu helfen, ihren Durst und Hunger zu stillen, sie zu kleiden, Mitgefühl in Taten umzusetzen und sich gegen Ungerechtigkeit zu erheben.

Haltet inne. Lauscht in eure Herzen. Fragt euch aufrichtig, ob wir die Energien, die wir in die Welt und ins Universum senden, nicht achtsamer und sinnvoller bündeln können.
Auf eine gesündere, schönere Weise. Für uns und für andere.
Auf eine Weise, die unsere Umwelt schont, unsere Herzen und Seelen rein lässt und unseren Verstand offen hält für das, was tief in uns ruht und geteilt werden möchte – für ein Echo statt für ein Ego, für etwas, das bleibt und nicht verpufft.

Das ist keine Schwarzmalerei, sondern Weißmalerei 😉 – der Versuch, Licht in die Dunkelheit zu bringen.

In diesem Sinne wünsche und bitte ich euch um ein aufrichtiges, zufriedenes, gesundes und bewusstes Leben. Nicht nur heute und morgen, sondern jeden einzelnen Tag.

Brot statt Böller.

Tarzan Erdling


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zuletzt bearbeitet 31.12.2025 | Top

gelöscht, da die Vollversion in Beitrag 4 sehr viel besser ist!!!

#5 von Tobias Martin Schneider , 31.12.2025 16:22

gelöscht, da die Vollversion in Beitrag 4 sehr viel besser ist!!!


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zuletzt bearbeitet 31.12.2025 | Top

Während...

#6 von Tobias Martin Schneider , 31.12.2025 17:39

Als Ergänzung zu einem wichtigen Ausschnitt aus Beitrag 4

Während große Teile der Welt den Jahreswechsel mit Feuerwerk, Festen und gemeinsamen Mahlzeiten feierten, begann das Jahr 2025 für Gaza mit der Ermordung von 28 Menschen durch Israel.

Während große Teile der Welt das alte Jahr heute mit Partys und Essen mit Freunden verabschieden, endet es in Gaza mit Hunger, Angst und der bitteren Gewissheit, dass Israel zahlreichen Hilfsorganisationen die Arbeit untersagt. Eine Entscheidung, die die Situation weiter verschärft, den Hunger vertieft und das Leid weiter eskaliert.
https://x.com/ju_khatib/status/2006300598266634741


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Während...

#7 von Tobias Martin Schneider , 31.12.2025 23:21

Tiere (Wildtiere eingeschlossen) leiden:
https://m.youtube.com/watch?si=wEtSVwoBb...eature=youtu.be

Schweizer Skiort Crans-Montana: Was über den Brand in der Bar bekannt ist - Panorama - SZ.de https://share.google/FoibIS9otcAxNNwSd


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zuletzt bearbeitet 04.01.2026 | Top

im Jahr 1582 wurde im Zuge der gregorianischen Kalenderreform der letzte Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember verlegt

#8 von Tobias Martin Schneider , 01.01.2026 13:41

Wenn der Papst Silvester stirbt

Außer einem schwindenden Rest von gläubigen Katholiken in Deutschland und einem kümmerlichen Rest von kulturell und geschichtlich gebildeten Bürgern gibt es wenige, die wissen, dass Silvester nicht der Name einer Böllerorgie, noch der bürgerliche Name von Rambo ist. Tatsächlich handelt es sich um den Namen eines Papstes. Silvester I. starb am 31. Dezember 335 nach Christus. Fast ein halbes Jahrtausend nach dessen Ableben, nämlich im Jahr 813 wurde der 31. Dezember als Namenstag von Silvester festgelegt. Und weitere fast acht Jahrhunderte später, nämlich im Jahr 1582 wurde im Zuge der gregorianischen Kalenderreform der letzte Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember verlegt. Seither heißt der 31. Dezember Silvester.

Zum vollständigen Artikel:
Wenn der Papst Silvester stirbt


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Vergewaltigung der Demokratie
10.000 schwangere Männer und dringender Klärungsbedarf (Der Thread zum Test)

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