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Ein perverses Angebot

#1 von Dr.Josef Haas , 29.11.2014 17:49

Ein perverses Angebot

Man ist ja vom ehemaligen Türsteher einer Kischinewer Diskothek mit Namen Avigdor Lieberman, der
mittlerweile zum "Außenminister" des zionistischen Gebildes "Israel" aufgestiegen ist, schon viel
anrüchiges gewöhnt, seine neueste Initiative verdient aber trotzdem erhöhte Aufmerksamkeit.
Nach jüngst veröffentlichten Pressemeldungen bietet er nämlich "arabischen Staatsbürgern eine noch
nicht festgelegte Geldsumme an, wenn sie Israel freiwillig verlassen."
Einmal davon abgesehen, dass diejenigen, welche seinem Angebot Folge leisten sollten, von vorneherein
potentielle Betrugsopfer sind, liegt Liebermans Offerte ganz auf der Linie der rassistischen
israelischen Politik. Deren Ziel besteht aber nun bekanntermaßen in der Schaffung eines allein den
Juden vorbehaltenen Staates.
Damit bewegt sich das zionistische Terrorregime natürlich von vorneherein und einmal mehr in den
Fußstapfen des historischen deutschen Nationalsozialismus, dessen Praktiken der Zionismus sowieso
ständig gegenüber den Palästinensern anwendet. Die Kriegsverbrechen an der Bevölkerung von Gaza
stehen hier ja nur gleichsam stellvertretend für viele andere Schandtaten der tonangebenden israelischen
Ideologie mit Namen "Zionismus", welche aber viel eindeutiger als "jüdischer Faschismus" zu bezeichnen
wäre.
Wie sein deutscher Vorgänger bzw. Vorbild am 25.August 1933 mit dem Ha´avara-Abkommen reiche Juden
nach Palästina transferierte, versucht die heutige israelische Kopie davon, Palästinensern mit israelischem
Pass dessen Aufgabe schmackhaft zu machen.
Seine Abgabe brächte dann natürlich das seit langem angestrebte Zionistenziel eines ausschließlich
jüdischen Staates in greifbare Nähe.
Die scheinbar umworbenen palästinensischen Israelis sind und bleiben dabei Herrn Lieberman natürlich von
vorneherein vollkommen gleichgültig, zählen sie doch für diesen Extremisten schon allein aus religiösen
Gründen nicht als gleichberechtigte Menschen.
Neben unbedingter Wachsamkeit gegenüber diesen Tel Aviver Sirenenklängen bleibt also zukünftig, mehr denn
je, die revolutionäre Entschlossenheit des kämpfenden Palästinas gefordert, mit einer Verstärkung des
Volkskampfes gegen die zionistische Besetzung endlich und für immer den Rassisten aus Israel ein unüber-
windliches Hindernis in Gestalt eines neuen Staates Palästina entgegenzusetzen, in dem dann Muslime, Christen
und Juden einvernehmlich miteinander leben könnten.
Alles andere, also vor allem die Fortexistenz eines Israel in seiner heutigen Struktur, hätte demgegenüber
aber nur die endgültige Nakba, also die palästinensische Katastrophe, zur immerwährenden Konsequenz!

Dr.Josef Haas  
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RE: Ein perverses Angebot

#2 von Fatima Özoguz , 30.11.2014 10:17

Er will Palästinenser abschieben in ein Gebiet, das es noch gar nicht gibt, abgesehen davon, dass die sogeannte "Zweistaatenlösung" totaler Unsinn ist, weil es nur ein schönes Wort ist für die totale Apartheid, der noch dazu wie damals in Südafrika aus vielen kleinen Homelands bestehen würde, und so ein Staat ist gar nicht lebensfähig. Rechtlich gibt es diese Apartheid ja schon, nun soll sie auch räumlich vervollständigt werden.
Vor der Gründung Israels wurden so viele Palästinenser dazu genötigt, ihren Grund und Boden zu verkaufen. Diesen Fehler sollten sie nicht noch einmal begehen.


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