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Hunde der Zionisten wertvoller als Palästinenser?

#1 von Yavuz Özoguz , 11.07.2014 12:01

Hunde der Zionisten wertvoller als Palästinenser?

Wie abgebrüht muss ein Journalist sein, wie extrem muss er jegliche Regungen von Menschlichkeit verloren haben, um eine Schlagzeile wie: „Selbst Hunde lassen wir nicht vor die Tür“ im Zusammenhang mit dem Gaza-Massaker zu veröffentlichen?

Die Süddeutsche Zeitung hat heute eine Schlagzeile veröffentlicht mit dem Titel „Selbst Hunde lassen wir nicht vor die Tür“:

http://www.sueddeutsche.de/politik/protokolle-aus-gaza-und-israel-selbst-hunde-lassen-wir-nicht-vor-die-tuer-1.2040075

Aber es ist nicht die Süddeutsche allein, die dieses Massaker an einer ganzen Bevölkerung mitträgt. Allen voran die pro-zionistische Springer-Presse gefolgt von allen andere System-Medien tragen Blut auf ihren Tastaturen. Da ist z.B. von einem „blutigen Konflikt“ die Rede! Was bitteschön ist ein „blutigen Konflikt“? Auf der einen Seite sind bisher 100 Menschen ermordet worden (darunter Frauen und Kleinkinder), ca. 600 Menschen (darunter noch mehr Frauen und Kleinkinder) verletzt worden, und auf der anderen Seite ist bisher kein einziger Mensch zu Schaden gekommen, auch kein Hund! Welch eine Prostitution bewegt einen Journalisten bei solch einer Konstellation von einem „blutigen Konflikt“ zu schreiben und nicht von einen Massaker, einem Völkermord oder einem Besatzungs- bzw. Kriegsverbrechen?

Detailliert wird dem deutsche Leser das Leid aufgelistet, dass die radikal-zionistischen Besatzer zu ertragen hätten, deren Leid darin besteht, dass sie ihre Besatzung nicht so problemlos aufrecht erhalten und ausbauen können, wie es die Westliche Welt sich für die radikal-zionistischen Besatzer wünschen würde. Und jenes „Leid“ wird gegenübergestellt dem Leid von Menschen, die ihre Angehörigen im Bombenhagel verloren haben! Schließlich soll die Berichterstattung ja „ausgewogen“ sein. Wie kann es eine Ausgewogenheit geben zwischen Besatzer und Besetzten? Ist nicht jeder Journalist, der „ausgewogen“ zwischen Besatzer und Besetzten berichtet, ein Söldner der Besatzer? Jede Straßenprostituierte ist ein moralisch anständigerer Mensch als diese Journalistenhuren, die als Hofschreiber ihre Menschlichkeit verkaufen.

Den Höhepunkt der Perversion liefert dann solch eine Schlagzeile wie: „Selbst Hunde lassen wir nicht vor die Tür“. Ja das Leid kann der deutsche Bürger wirklich gut verstehen! Wenn der arme Hund nicht mehr auf die Straße kann, dann ist das wirklich eine besonders mitleidenswerte Tragik. Was interessieren da 100 ermordete palästinensische Menschen? Was interessieren da 600 teils scher verletzte Menschen darunter vor allem Kinder! Und dann wundern sich genau die gleichen Hofschreiberlinge, warum der eine oder andere Jugendliche ausflippt und in seiner unkontrollierten Empörung sich zu irgendeiner unkontrollierten Tat hinreißen lässt. Das darf nicht sein, zumal es das wäre, was die Schreiber der Verbrecher sich wünschen!

Wundern muss man sich über Menschen, die so etwas über Hunde im besetzten Palästina schreiben und nicht merken, wie ihre Seele zu einem Köter verkommt. Jeder Pit Bull Terrier, der schon mehrere Menschen angegriffen und schwer verletzt hat, ist unschuldiger, als jene Journalistenmeute. Und wundern muss man sich über Menschen, die so etwas lesen und nicht laut aufschreien und noch lauter protestieren.

Wir sind Menschen! Ja, selbst wir Muslime sind Menschen, mag es den Herrenmenschen gefallen oder nicht! Und wer einen Menschen vorsätzlich ermordet, ist so, als wenn er die gesamte Menschheit ermordet hat. Die Anführer des zionistischen Kolonialprojekts haben allein in den letzten drei Tagen 100 Menschen ermordet. Die Anführer der gesamten Weltlichen Welt schauen tatenlos zu. Die Gleichen, die bei irgendeiner Verurteilung eines pro-westlich Verbrechers in einer befreiten Region dieser Welt aufschreien, die Menschenrechtskeule schwingen und alle Hebel in Bewegung setzen, schweigen einmal mehr beim neuerlichen Massaker der Zionisten!

Es wird Zeit, dass die Anhänger von befreiten Völkern, die Anhänger von Gerechtigkeit, die Anhänger der Befreiungstheologie, die Anhänger von Menschlichkeit und gegenseitigem Respekt erkennen, dass mit den heutigen Anführern der Westlichen Welt eine friedliche Welt nicht möglich ist! Diese Menschen, die nicht einmal mit der Wimper zucken, wenn Muslime im Gaza massakriert werden, werden auch keine Skrupel haben, eigene Soldaten in dem Tod zu schicken. Deutsche Politiker werden diesbezüglich ja bekanntlich immer deutlicher. Der Erste Weltkrieg ist von dieser Art von Menschen entfacht worden, der zweite Weltkrieg ist von dieser Art von Menschen entfacht worden, und der dritte Weltkrieg wird in immer deutlicheren Zügen vernehmbar. Es sind wieder die gleiche Art von Machtmenschen, von Herrenmenschen, von arroganten überheblichen „Ich-bin-besser“ Menschen, die die jeden Tag zunehmenden Massaker in dieser Welt verüben. Manchmal begehen sie ihre Verbrechen verdeckt im missbrauchten Namen des vermeidlichen Gegners. Aber immer öfter treten sie ganz offen auf, wie jetzt in Gaza.

Die Opfer sind klar, die Täter sind klar, und die Süddeutsche Zeitung macht sich – stellvertretend für alle Systemmedien des kapitalistischen Imperialismus – Sorgen um einen Hund! Ist das ein Symbol dafür, dass dieses System vor die Hunde geht?

Nachsatz an alle empörten Jugendlichen im Land, die ihre reine Seele bewahrt haben und protestieren möchten

Liebe Jugendliche, seid dankbar, dass ihr dieses Gefühl in Euren Herzen bewahrt habt. Lasst Euch nicht zu Dingen hinreißen, die dem System nützen würde. Drückt Euren friedlichen Protest in Foren aus, schreibt in Euren sozialen Netzwerken. Das System hat hunderte von Prostituiertenschreibern engagiert, um ihre unmenschliche Sicht der Dinge in die Foren, in Netzwerke, in Wikipaedia usw. zu schreiben. Aber Ihr seid mehr! Schließt Euch zusammen und agiert Hand in Hand. Ihr seid mehr und Ihr seid mächtiger, selbst wenn man Euch immer das Gegenteil weismachen will. Trefft Euch mit Euren Freunden und überlegt Euch originelle Aktionen. Boykottiert alle zionistischen Waren. Überredet Euren Supermarkt, kein Obst aus Israel zu kaufen. Macht klar, dass Ihr auf der Seite der unterdrückten Menschen dieser Welt steht und nicht auf der Seite von Unterdrückern, die sich Sorgen um ihre Hunde machen!


Yavuz Özoguz  
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zuletzt bearbeitet 11.07.2014 | Top

   

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