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Die Todfeinde drohen

#1 von Dr.Josef Haas , 16.10.2021 20:16

Die Todfeinde drohen

Israel wird immer unverschämter. Dies ist an und für sich nicht eben überraschend, denn
das genannte Verhalten kann als gleichsam typisch für den Unterdrücker des palästinensischen
Volkes angesehen werden.
Trotzdem, oder gerade deswegen, muss immer wieder darauf hingewiesen werden, zumal sich
das Zionistenregime in diesem Zusammenhang ständig neue Steigerungen vorbehält.
Die jüngste war beim eben erst beendeten Besuch von Außenminister Jair Lapid in Washington
zu hören gewesen.
O-Ton: "Israel behält sich das Recht vor, jederzeit und auf jede Weise militärisch gegen den Iran
vorzugehen. Das ist nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Verantwortung."
Man stelle sich aber nur einmal vor, Adolf Hitler und das von ihm seinerzeit geführte nationalsozialistische
Deutschland hätte vor 1939 einen derartig militanten Ton gegenüber den Nachbarländern angeschlagen.
Noch heute würde dies als offenkundiger Beweis von aggressivstem Verhalten angesehen werden.
Bekanntlich hat Israel aber wohl als einziger Staat auf dieser Welt scheinbar das uneingeschränkte Recht,
sich, wie zitiert zu äußern und auch danach zu handeln.
Statt Protest handelt es sich dann sogar die unbedingte Zustimmung seiner Verbündeten, vor allem auch
der Bundesrepublik Deutschland ein, die sowieso ein weder geistig noch moralisch nachvollziehbares Ab-
hängigkeitsverhältnis mit dem Judenstaat verbindet.
USA-Außenminister Antony Blinken hat diese absolute Einseitigkeit, wenn es um Israel geht, schon einmal
vorsorglich mit diesen Worten zum Ausdruck gebracht:
"Zuallererst, um es ganz klar zu sagen: Israel hat das Recht, sich selbst zu verteidigen, und wir unterstützen
diese Position aufs stärkste."
Dazu bracht man ja nichts mehr zu sagen- höchstens wäre hier die Bemerkung angebracht, dass sich zwei
Todfeinde des Iran wie Verbrecher vor Beginn ihres Raubzuges die Hände reichen.
Infolgedessen sollte das politische Teheran- einmal mehr- wissen, was ihm von dieser Seite droht, nämlich Überfall,
Tod und Vernichtung. Möge man dies dort also niemals vergessen und aus dieser Tatsachenfeststellung auch die
notwendigen Konsequenzen ziehen!

Dr.Josef Haas  
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