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Karriere statt Solidarität

#1 von Dr.Josef Haas , 14.09.2021 10:55

Karriere statt Solidarität

Kaum war bekannt geworden, dass Nemi El-Hassan ab November dieses Jahres
die Moderation für das WDR-Wissenschaftsmagazin "Quarks" übertragen wurde,
begann gegen diese muslimische Ärztin eine wüste Hetze bei "BILD" sowie der
AfD-nahen Berliner Wochenzeitung "Junge Freiheit".
Ihre Grundlage fand sie dabei in der Teilnahme von Frau El-Hassan an der Al Quds
Demonstration des Jahres 2014.
Mittlerweile, und dies kann leider kaum überraschen, distanziert sie sich allerdings
davon, und gibt mit diesen Worten der persönlichen Karriere den Vorrang vor der
Solidarität mit dem so leidgeprüften palästinensischen Volk: "An der Al-Kuds-De-
monstration vor sieben Jahren teilzunehmen, war ein Fehler. Ich distanziere mich
klar und ausdrücklich von den Al-Kuds-Demos sowie weiteren Demonstrationen in
einem ähnlichen Kontext."
Die individuelle Unterwerfung unter den hierzulande herrschenden Zeitgeist, die,
wie weiland im Mittelalter, brachial eingefordert wird, ist und bleibt also die unbedingte
Voraussetzung für die Übernahme einer herausgehobenen Stellung im Medienbereich.
Dafür hat Frau El-Hassan das Volk von Palästina verraten und verkauft.
Sie handelt damit ähnlich wie etwa Ägypten, dessen Präsident al Sisi aktuell Israels Premier
Bennett empfing.
Eine perverse Realität, die, mehr als alles andere, den Verrat vieler Muslime an ihren
Glaubensschwestern und -brüdern in Palästina dokumentiert.
Mir fällt in diesem so traurigen Zusammenhang nur- einmal mehr- der Verweis auf den
Propheten ein. Der hätte nur abgrundtiefe Verachtung für diese Kapitulanten vor einem
Zeitgeist übrig, welcher, mehr denn je, den Staats-Terrorismus Israels fördert.
Alles andere wäre hier ja auch absolut unangebracht!

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RE: Karriere statt Solidarität

#2 von Dr.Josef Haas , 15.09.2021 17:14

Mittlerweile hat der Westdeutsche Rundfunk "seine Zusammenarbeit mit Frau Nemi El-Hassan
vorerst ausgesetzt". Dies meldet heute (15.September) die AfD-nahe Wochenzeitung "Junge Freiheit"
auf ihrer Internetseite.
Also hat ihr der Canossa-Gang offenbar nichts genutzt, wobei mir immer noch nicht nachvollziehbar
ist, wie deren Teilnahme an der Al Quds Demo des Jahres 2014 überhaupt bekannt werden konnte.
All dies beweist allerdings, mehr als so vieles andere: Wir werden hierzulande mit Repressionen
konfrontiert, welche sich oft genug dann in Erscheinung setzen, wenn es zu einer Kritik an Israel
gekommen ist. Sie sind inzwischen von einer geistigen Diktatur nicht mehr all zu weit entfernt.
Frau El-Hassan erlebt diese Realität jetzt am eigenen Leib, und dies nur, weil sie sich seinerzeit
mit dem palästinensischen Volk solidarisierte.
Dessen Unterdrücker, also Israel, praktiziert inzwischen den Terror in absoluter Reinkultur, eine Ver-
haltensweise, welche ja den Zionisten weiß Gott nicht schwer fällt.
Nachdem vier aus einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis geflüchtete Palästinenser ihren
zionistischen Peinigern wieder in die Hände gefallen sind, rechnen palästinensische Gefangenenhilfsor-
ganisationen mit dem Schlimmsten, das heißt- sie fürchten um deren Leben.
Dreizehn nahe Verwandte von ihnen, darunter eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Söhnen, wurden
darüber hinaus als Geiseln genommen. Also eine Verhaltensweise, welche, wurde sie von den National-
sozialisten praktiziert, heutzutage als Verbrechen angesehen wird. Israel darf dies allerdings. ...
Daher sind nach Angaben der Tageszeitung "junge Welt" 1.380 Mithäftlinge in einen Hungerstreik getreten,
um damit das Leben der Vier zu retten. Darunter befindet sich auch der bekannte Fatah-Aktivist Marwan
Barghuthi.
Dies also ist das wahre Israel. Jeder, der hierzulande als bekanntere Person Kritik an ihm übt, läuft mittlerweile
Gefahr, deswegen seine soziale Existenz einzubüßen.
Das alles im "freiesten Staat der deutschen Geschichte". Eine Aussage, welche nicht nur als Phrase, sondern-
der geschilderte Fall beweist es- in Sachen Israel nur noch als freche Lüge bezeichnet werden kann!

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RE: Karriere statt Solidarität

#3 von Tobias Martin Schneider , 15.09.2021 20:10

Tja, anbiedern, schleimen, kriechen und Speichel lecken bringt überhaupt...daraus sollte endlich mal eine Lehre gezogen werden...es gab ja bereits genug Beispiele & Vorkommnisse aus denen man hätte eine Lehre ziehen können! Aber leider gibt es immer Unbelehrbare, die es nicht begreifen wollen & keine Lehre ziehen wollen & es vorziehen sich anzubiedern, zu schleimen, zu kriechen & Speichel zu lecken...
Wenn man aber beweist, dass man kein Rückgrat hat (& damit auch weder Persönlichkeit, noch eine Idendität), beeindruckt man zumindest langfristig gesehen niemanden!


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