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Eine Jüdin beweist durch ihr Ableben die zionistische Medienverschwörung

#1 von Yavuz Özoguz , 12.07.2021 12:09

Eine Jüdin beweist durch ihr Ableben die zionistische Medienverschwörung

Vor wenigen Tagen ist die in Deutschland berühmte Jüdin Esther Bejarano mit 96 Jahren verstorben. Die Tagesschau schreibt über sie: „Als junge Frau wurde Esther Bejarano in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Dort rettete ihr ein Platz im Mädchenorchester das Leben. Jetzt ist die berühmte Mahnerin gegen Antisemitismus im Alter von 96 Jahren gestorben.“ [1]



Es gibt kaum ein deutsches Main-Stream-Medium, das nicht einen Trauertext für die streitbare Jüdin veröffentlicht hätte. „Bejarano engagierte sich Jahrzehnte lang gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, …“ heißt es weiter in der Tagesschaumeldung [1]. Die Lobestexte für Bejarano überschlagen sich regelrecht. Fast alle großen Politiker Deutschlands bis hin zum Bundespräsidenten würdigen sie und kondolieren zu ihrem Dahinscheiden, wie es die Bild-Zeitung gerne zusammenfasst [2].

Doch eines fällt bei allen Texten auf. Ein sehr wichtiger Teil ihres Lebens wird offensichtlich bewusst in allen Main-Stream-Medien ausgeklammert. So heißt es z.B. im Spiegel: „Nach dem Krieg lebte sie zunächst in Israel, 1960 zog sie mit ihrer Familie nach Hamburg.“ [3] Doch Frau Bejarano hatte einen triftigen Grund dafür, dass sie Israel verlassen hat und wieder nach Deutschland zurückgekehrt ist. So hatte sie beschrieben, dass nachdem sie sich gemeinsam mit ihrem Mann offen gegen den Zionismus gestellt hat, sie beide derartigen Repressionen in Israel ausgesetzt gewesen seien, dass sie sich zur Auswanderung gezwungen sahen und nach Deutschland ausgereist seien [4]. Was die Presstituierten der Hofberichterstattung Deutschlands nicht schreiben, deutet zumindest die Jüdische Allgemeine an: Frau Bejarano hat die BDS-Bewegung unterstützt [5]. So sagte sie unter anderem: "Das Leben war schwierig (für uns), weil wir mit den schrecklichen Dingen, die den Palästinensern angetan wurden, nicht einverstanden waren." [6] Auch wies sie immer wieder darauf hin, wie schwierig es für sie war Israel in Deutschland zu kritisieren. Zuweilen wurde sie sogar als Antisemitin diffamiert, weil sie Kriegs- und Menschenrechtsverletzungen der Zionisten abgelehnt hat [7]. Auch hat Frau Berjano das Projekt „Kritisch Aufklärung“ unterstützt und war zusammen mit Moshe Zuckermann und Rolf Becker auf dem Podium der Veranstaltung „Zur Zeit der Verleumder – Eine ideologiekritische Intervention gegen die Instrumentalisierung von Juden, Judentum und der jüdischen Katastrophe“ [8]. Ein wichtiger Teil des Lebens von Esther Bejano, die einstmals mit der israelischen Armee in den Krieg gezogen ist, bestand darin, für Gerechtigkeit gegenüber den Palästinensern einzutreten und die verbrecherische Politik Israels zu verurteilen. Von all dem ist in den Main-Stream-Nachrichten kein einziges Wort zu vernehmen.

Das Möchtegernmonopol für Wissen in Deutschland namens Wikipedia gibt sogar für ihre Ausreise nach Deutschland eine abenteuerliche Begründung: „Gleichzeitig bekam Esther Bejarano das Klima in Israel nicht. Sie hatte Kopfschmerzen und wenig Appetit. So beschlossen die beiden, mit den Kindern auszuwandern.“ [9] Dabei sagt Esther Berjano mit eigenen Worten: „Als mein Mann 1956 von der Sinai-Front zurückgekehrt war, sagte er: »Nie wieder – ich gehe nicht mehr in den Krieg.« Er hatte Dinge gesehen, die er einfach nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Wir beide konnten die Zustände in Israel einfach nicht mehr ertragen. Auch nicht die ständige Hetze gegen die Palästinenser. Kriegsdienstverweigerung ist dort nicht möglich; mein Mann wäre ins Gefängnis gekommen. Also mussten wir weg. Wir hatten keine andere Möglichkeit, als nach Deutschland zu gehen.“ [10]

Die Medien und die westliche Geschichtsschreibung kann es nicht ertragen, wenn eine Ausschwitzüberlebende, die mehrfach ausgezeichnet ist, sich gegen die Verbrechen Israels stellt. Daher wird jener Teil ihres Lebens entweder komplett totgeschwiegen oder – wie bei Wikipedia zu sehen – verfälscht. Somit erweist Esther Berjano allen Wahrheitsliebenden auch mit ihrem Ableben noch einen wichtigen Dienst: Sie beweist, wie sehr die manipulierten deutschen Medien dem Zionismus dienen. Wer das behauptet wird selbstverständlich sofort medial als Verschwörungstheoretiker und Antisemit mit der Auschwitzkeule erschlagen. Aber wer seinen Verstand noch nicht verkauft hat, kann ja selbst nachforschen. Gott habe Frau Berjano für ihren späten Einsatz für Gerechtigkeit selig und vergebe ihr ihren militärischen Einsatz in ihrer Jugend auf Seiten derer, die sie später als Kriegs- und Völkerrechtsverbrecher kritisiert hat.

[1] https://www.tagesschau.de/inland/esther-...torben-101.html
[2] https://www.bild.de/regional/hamburg/ham...50190.bild.html
[3] https://www.spiegel.de/geschichte/esther...36-011be044df7a
[4] https://www.rf-news.de/2018/kw51/esther-...-freiheitskampf
[5] https://www.juedische-allgemeine.de/unse...ird-uns-fehlen/
[6] https://www.i24news.tv/en/news/internati...stra-dies-at-96
[7] https://www.telesurenglish.net/news/Ausc...81208-0014.html
[8] https://www.youtube.com/watch?v=dw6mSDV1u98&t=43s
[9] https://de.wikipedia.org/wiki/Esther_Bejarano
[10] https://rosa-luxemburg-konferenz.de/de/k...-weitergegangen


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RE: Eine Jüdin beweist durch ihr Ableben die zionistische Medienverschwörung

#2 von Dr.Josef Haas , 12.07.2021 12:33

Eine sehr beeindruckende Darstellung, für deren Erstellung ich Ihnen, lieber Herr Dr.Özoguz, sehr herzlich
danke. Sie macht zugleich die ebenso erbärmliche wie freiwillige Abhängigkeit deutlich, in welche sich das
offizielle Deutschland, und dies eigentlich schon seit Jahrzehnten, gegenüber Israel und dem dort herrschenden
Zionismus begeben hat.
Allerdings, dies soll aber den Wert Ihres Beitrages nicht schmälern, hat Frau Esther Bejarano, zumindest in den
letzten Jahren, nicht die Kritik an der israelischen Politik geübt, welche diese verdient.
Wäre sie von ihr geäußert worden, hätte dies sicherlich eine beachtliche öffentliche Wirkung gehabt.
Umso bedauerlicher, dass sie leider ausblieb.

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RE: Eine Jüdin beweist durch ihr Ableben die zionistische Medienverschwörung

#3 von Yavuz Özoguz , 14.07.2021 07:50

Die ersten 20 Minuten des folgenden Videos gehen etwas ausführlicher auf das Thema ein:

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RE: Eine Jüdin beweist durch ihr Ableben die zionistische Medienverschwörung

#4 von Dörte Donker , 14.07.2021 11:11

Ich war lange am hin und her Überlegen, ob ich dazu etwas sagen möchte. Ich merke einfach, dass mich das Thema nicht loslässt, wie man ihre Biographie und ihr Wirken so verfälschen kann. Mich macht es regelrecht wütend und auch traurig, wie einige sich wagen, über eine Verstorbene so zu berichten, nur um dem Narrativ pro Israel nicht zu widersprechen.
Wenn das meine Mutter gewesen wäre, würde ich dagegen vorgehen, wie man über ihre wahren Motivationen und Einstellungen zur Politik Israels schweigt und sie damit als Person geradewegs verunglimpft und einfach ihren Namen und Status als Holocaustüberlebende missbraucht. Ich stelle mir vor, wie sie sich im Grabe umdreht, wie man im Deutschen so schön sagt. Möge sie aber in Frieden ruhen.


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