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Was haben Zionisten mit Alkoholikern zu tun?

#1 von Yavuz Özoguz , 29.05.2018 13:03

Was haben Zionisten mit Alkoholikern zu tun?

Alkoholismus ist eine Krankheit des Körpers und der Seele. Rassismus ist eine Krankheit der Seele. Beiden Krankheiten gemein ist, dass die Kranken in den seltensten Fällen einsehen krank zu sein und daher jede Form von Therapie ablehnen. So gelingt ihnen nicht nur keine Heilung, sie werden auch immer kranker bis hin zur Unheilbarkeit.



Der Alkoholismus, der fachmännisch als Alkoholkrankheit bezeichnet wird, ist die suchtartige Abhängigkeit von der Substanz Ethanol. In Deutschland haben mehr als 20 Prozent einen riskanten Alkoholkonsum [1]. Jeder fünfte Deutsche konsumiert Alkohol in einer Menge, die seinem Körper Schaden zufügt und er konsumiert so regelmäßig, dass eine zumindest psychische Abhängigkeit entsteht. Bereits das regelmäßige konsumieren von einer Flasche Bier pro Tag lässt den Menschen zum Alkoholiker werden [2]. Daher raten Ärzte zu sogenannten Trinkpausen mit mindestens zwei Tagen pro Woche und sechs Wochen am Stück im Jahr. Während die zwei Tage von vielen Deutschen noch gemeistert werden, sind die sechs Wochen am Stück schon eine echte Herausforderung für viele. Ist jemand aber erst einmal in dem Strudel des Sumpfes gefangen, so versucht er seine Sucht zu übertünchen. Er leugnet sie, behauptet alles im Griff zu haben, und betrügt sich selbst. Seine Entwöhnungstherapie ist sehr schwer und die Rückfallgefahr extrem groß. Rein sachlich betrachtet wissen die meisten Menschen, dass Alkoholkonsum nichts Gutes ist. Wissenschaftler haben sogar Verständnis für das Alkoholverbot im Islam. Aber dann hört es schon auf. Der Deutsche lässt sich sein Bier nicht wegnehmen; lieber ist er Alkoholiker. Betrachtet man die 15 bis 65-jährigen Deutschen, so trinkt jeder Bundesbürger im Schnitt 14,6 Liter Reinalkohol. Das entspricht 105,9 Liter Bier pro Jahr. Im Schnitt trinkt also jeder Bundesbürger jeden Tag eine Flasche Bier. Ein ganzes Land wäre somit krank, wenn der Durchschnittswert auf alle zuträfe. Tatsächlich gibt es einige besonders Kranke und dafür auch viele Gesunde – Gott sei Dank. Besser kann man die kollektiv verleugnete Krankheit kaum beschreiben.

Bei dem Zionismus verhält es sich genauso wie bei der Alkoholsucht. Es ist nicht so, dass die Anhänger des Zionismus den Schaden für sich und andere nicht kennen würden. Sie wissen, dass der Zionismus zu einem Apartheidssystem geführt hat und Israel ein Apartheidssregime ist. Aber sie betrügen sich selbst, indem sie von einem „jüdischen Staat“ faseln. Sie wissen, dass ein Apartheidssystem niemals demokratisch sein kann, aber sie überbrüllen ihr eigenes Wissen durch die immer lauter widerholte Lüge von der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Sie wissen, dass man nicht auf tausende unbewaffnete Zivilisten schießen darf, aber sie reden sich ein, dass jeder Palästinenser ein Terrorist ist. Sie wissen das Kolonialismus ein Verbrechen ist, aber sie reden sich ein, dass die Kolonialisten „Siedler“ seien.

Erklärt man dem Zionisten seine Krankheit, erläutert man ihm, dass er ein Rassist ist, dann wird er genau so wütend, wie ein Alkoholiker, dem man erklärt hat, dass er alkoholabhängig ist. Nicht sei der Rassist, sondern alle jene, die den Juden nicht erlauben wollen in „ganz“ Israel zu leben. Palästinenser habe es nie gegeben und Palästina auch nicht. Der Hinweis, dass es auch kein Israel gegeben hat, wird mit einer selektiven 3000 Jahre alten Geschichte hinweggewischt. Schließlich habe Gott den Juden das Land verheißen. Merkwürdig nur, dass viele, die das sagen, gar nicht an Gott glauben. Und genau so merkwürdig, dass viele gottgläubige Juden den Staat ablehnen. All das will der Zionist nicht wissen. Er verstrickt sich immer tiefer in den Abgrund seines mörderischen Rassismus. Seine Seele wird durchdrungen von ethnischer Säuberung, die er Transfer nennt und Besatzung, die er gar nicht wahrnimmt. Das Leid von hundertausenden Menschen ist ihm gleichgültig. Während die von ihm geliebten Soldaten das größte Massaker des Jahres anrichten, feiert er den Sieg Israels bei einer dubiosen Schlagerveranstaltung. Diese Verrohung richtet sich nicht allein gegen die als Untermenschen betrachteten Nichtjuden. 20 Prozent aller israelischen Frauen ist mindestens einmal in ihrem Leben vergewaltigt worden und zwar von einem Israeli [3]. Kein anderes Land hat so viele Vergewaltiger und verurteilte Verbrecher an der Staatsspitze gehabt. Genau wie der Alkoholiker irgendwann nicht mehr unterscheiden kann zwischen denjenigen, die ihm helfen wollen und denjenigen, die ihn ausnutzen, wird auch der notorische Rassist immer unmenschlicher. Seine Unmenschlichkeit richtete sich dann immer mehr gegen alle.

Der Alkoholiker schädigt seine Leber. Manche Stufen der Krankheit sind so extrem, dass die Leber nicht mehr zu retten ist. Der Zionist aber schädigt seine Seele in einem Maß, dass er mitschuldig an Massenmorden, Vertreibung, Unterdrückung und menschenverachtendem Rassismus wird. Diese Mitschuld lässt ihn Stück für Stück jegliche Menschlichkeit verlieren. Wie krank müssen Menschen bereits sein, die darüber jubeln, dass ein geistesgestörter Massenmörder an der Spritze der USA dem Massenmörder in Israel ein Landstück schenkt, das ihm gar nicht gehört? Solch ein Mensch stellt für sich selbst und seine gesamte Umgebung eine Gefahr dar. Wie krank müssen Journalisten sein, die das Massenabschlachten der Bevölkerung von Gaza so darstellen, als wenn die unbewaffneten Demonstranten in die Kugeln hineingelaufen wären?

Der Rassismus ist eine schwere Krankheit und hat schon viele Völker selbst zerstört. Der deutsche Rassismus hat zuerst allen Nachbarländern geschadet und dann sich selbst zerstört. Der südafrikanische Rassismus hat zuerst allen Nachbarländern geschadet und dann sich selbst zerstört. Und der Zionismus hat allen Nachbarländern geschadet und wird sich ebenfalls zerstören, denn er ist unmenschlich. Danach folgt viel Scham! Wohl denen, die ihre Menschlichkeit bewahren und auch gegen alle Widerstände sich gegen Rassismus wehren, auch wenn er von Israelis und ihren Helfershelfen in der ganzen Welt praktiziert wird.

[1] http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehr...n-a-874694.html
[2] https://www.gutefrage.net/frage/jeden-tag-bier--alkoholiker-
[3] http://www.sueddeutsche.de/politik/schwe...adeaus-1.844988


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RE: Was haben Zionisten mit Alkoholikern zu tun?

#2 von Dr.Josef Haas , 29.05.2018 19:33

Obwohl ich natürlich, lieber Herr Dr.Özoguz, im Grundsatz Ihrer Darstellung zustimme, wonach sich der
Zionismus selbst zerstören wird, sollte man trotzdem diese so notwendige Handlungsweise nicht zu einer
Selbstverständlichkeit erklären.
"Von nichts, kommt nichts", sagt ja in diesem Zusammenhang zurecht ein altes deutsches Sprichwort.
Die fast schon ritualhafte Züge annehmende Ankündigung des Verschwindens von Israel nützt ja letztlich
sogar den dortigen Zionisten, denn sie könnten, wenn sie es nur wollten, sich dann nach Jahren ihrer
Weiterexistenz höhnisch solcher Prophezeiungen erinnern.
Schließlich habe ich sie ja hier schon vor Jahren gelesen.
Hier hilft meines Erachtens stattdessen nur die Empfehlung des französischen Staatsmannes Léon
Gambetta (1838-1882) "Niemals davon sprechen, immer daran denken!"
Will heißen: Nur der unentwegte Kampf mit allen Mitteln gegen den Verbrecherstaat Israel kann und
wird ihn- irgendwann einmal- von der Bildfläche verschwinden lassen.
Allerdings wird dies zuvor einen heute noch unvorstellbar großen Blutstrom auf beiden Seiten erforderlich
machen.
Am palästinensischen Volk und seinen Freunden weltweit liegt es daher nun, diesen Befreiungskampf
endlich zu einer erlebbaren Realität zu machen.

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RE: Was haben Zionisten mit Alkoholikern zu tun?

#3 von Yavuz Özoguz , 29.05.2018 21:10

Heute Undenkbares kann morgen schon Realität sein. Lieber Herr Dr. Haas, wir beide sind alt genug, das oft genug miterlebt zu haben. Wer von uns beiden hätte 5 Jahre vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion daran gedacht, dass es geschieht? Wer von uns hätte ein Jahr vor dem Fall der Mauer daran gedacht, dass es ein wiedervereinigtes Deutschland geben wird? Der CIA war nicht einmal wenige Monate vor dem Sturz des Schah in der Lage abzuschätzen, dass es eine Islamische Revolution im Iran geben könnte. Wer hätte jemals gedacht, dass ein cholerageplagtes Jemen den von den USA und Israel gestützten Saudis so viel Ärger bereitet? Wer hätte jemals gedacht, dass eine kleine Armee von Freiwilligen die größte und stärkste Armee im Nahen Osten derart verjagt, dass sie sogar viele ihrer Waffen zurücklassen? Insofern bin ich sehr zuversichtlich - zuversichtlicher als je zuvor - dass wir beide - so Gott will - noch miterelben werden, wie Juden, Christen und Muslime gemeinsam in Frieden in Palästina leben werden, und dann können wir ja auch gemeinsam Jerusalem besuchen.

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RE: Was haben Zionisten mit Alkoholikern zu tun?

#4 von Klaus Dick , 01.06.2018 11:47

Ja, das ist auch mein Wunsch: Juden, Christen und Muslime in Jerusalem/Al Kuds friedlich im Gebet vereint. Und dann möchte ich auch wieder - als Christ - in der Al Aksa Moschee für meine muslimischen Freunde beten dürfen


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