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Die Kumpanei der Zwei

#1 von Dr.Josef Haas , 09.07.2016 11:12

Die Kumpanei der Zwei

Nicht eben überraschend kam am 4.Mai dieses Jahres aus Brüssel die Nachricht, dass die NATO
nach "längeren diplomatischen Bemühungen" Israel eine ständige Vertretung in ihrem
Hauptquartier eingerichtet habe.
Der Tel Aviver Oberzionist Netanjahu wertete dies, darüber förmlich in Verzückung geraten, natürlich
umgehend "als einen wichtigen Schritt, der Israels Sicherheit hilft."
Übrigens kam das Ganze -und dies ist ein weiterer Beleg für die unselige Rolle, welche die "muslimische"
Türkei mittlerweile spielt- erst durch den Verzicht Ankaras zustande, ihr Veto gegen diese
Entscheidung einzulegen.
Damit stieg der permanente Aggressor Israel in der Hierarchie des Nordatlantikpaktes naturgemäß
weiter auf, wobei er selbstverständlich darauf hofft, dort einmal endgültig als Mitglied geführt zu
werden. Denn dann könnte das zionistische Gebilde auch vom Artikel 5 dieses Paktes
profitieren, welcher den sog. "Bündnisfall" regelt.
Konkret wären dann nämlich in einer Situation eines Angriffes auf den ewigen Unruhestifter des
Nahen Ostens alle NATO-Staaten verpflichtet, diesem militärisch beizustehen.
Dies wäre wiederum die Erfüllung eines schon lange gehegten zionistischen Wunschtraumes, der ja
in der Schaffung von "Groß-Israel" besteht, das sich nach Auffassung der jüdischen Extremisten vom Mittelmeer
bis zum Nil erstrecken müsste. Sich dagegen eventuell regender militärischer Widerstand wäre dann aber im Falle
einer israelischen NATO-Mitgliedschaft unter Bezugnahme auf die Beistandspflicht und das "Existenzrecht"
der Atommacht Israel rasch zu überwinden.
Und darauf, also die Herbeiführung neuer Grenzen, arbeitet der Zionismus mehr denn je hin, welcher
angesichts seiner internationalen medialen Macht und der unvorstellbaren Feigheit der ihm dabei hündisch
ergebenen Kräfte sogar einmal imstande sein könnte, diese teuflische Absicht entsprechende Wirklichkeit
werden zu lassen.
Interessant bleibt in diesem Zusammenhang übrigens auch die Haltung der hiesigen rechtskonservativen
Gruppierungen.
Um wenigstens ein Quentchen von der ihnen bislang aus Gründen der "Politischen Korrektheit" verweigerten
gesellschaftlichen Reputation zu erhalten, tun diese inzwischen alles, um gerade dieser durch ihre offene
Anbiederung an den Judenstaat näherzukommen.
Dies belegen beispielsweise die in der Nummer 28/2016 der Wochenzeitung "Junge Freiheit" veröffentlichten
hasserfüllten Attacken auf die Berliner Demonstration zum "Al-Quds-Tag" oder die durchaus Israelfreundlichen
Artikel in der Grazer Zeitschrift "Die Aula", die wiederum der "Freiheitlichen Partei Österreichs"
äußerst nahesteht.
Tel Aviv wird all dies erfreut zur Kenntnis nehmen, stärkt doch selbst dies seine Position im Kampf um die
Köpfe und Hirne weltweit.
Umso wichtiger ist und bleibt daher die internationale Solidarität mit den Opfern des Zionismus, welche
naturgemäß über keinerlei diesen Ausdruck rechtfertigende Lobby verfügen und infolgedessen auch Freiwild
in den Händen des jüdischen Faschismus, verharmlosend "Zionismus" genannt, sind.
Nur sie kann dieses so tapfere palästinensische Volk aber vor der Vernichtung seiner volklichen Substanz bewahren.
Dass es dabei von den NATO-Ländern nichts zu erwarten braucht, hat deren jüngst herbeigeführte
offizielle Partnerschaft mit Israel allerdings eindeutig genug bewiesen!

Dr.Josef Haas  
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