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Unrecht Gut gedeihet nicht

#1 von Dr.Josef Haas , 19.06.2016 15:36

Unrecht Gut gedeihet nicht

Gemeinhin wird hierzulande der sog. israelische "Staatspräsident" Reuven Rivlin, zumindest in einem Vergleich mit Benjamin Netanjahu, als eher gemäßigt eingestuft.
Dass diese Charakterisierung allerdings gänzlich abwegig ist, hat der 76jährige aber immer wieder selber bewiesen.
Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur an seine im August vergangenen Jahres gegenüber jüdischen "Siedlern" abgegebene Erklärung, diese "hätten das Recht, sich
im Westjordanland anzusiedeln." Dies berichtete seinerzeit die deutschsprachige offiziöse Internetseite "Israel heute".
Doch auch im seit 1967 okkupierten Ost-Jerusalem werden die zionistischen Aggressionen mittels Häuserbaus ständig fortgesetzt.
Hier ist es vor allem die jüdische Siedlung Beit El, die immer größere Ausmaße annimmt und dadurch zahlreiche arabischstämmige Einheimische in ein Leben ohne jede
Zukunft vertreibt.
Ihr genehmigte Oberzionist Netanjahu Ende Juli 2015 300 neue Wohnungen, welchen aber inzwischen viele weitere gefolgt sind.
Artikel 49 Absatz 6 des "Genfer Abkommens über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten" bezeichnet zwar genau eine derartige Handlungsweise als illegal, darf
doch "die Besatzungsmacht nicht Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet deportieren oder umsiedeln", da sich aber das zionistische
Gebilde Israel noch niemals seit seiner Entstehung an ihm missfallendes Völkerrecht gehalten hat, bleiben derartige Festlegungen selbstverständlich ohne jede Wirkung.
Die USA oder gar Tel Avivs treuester europäischer Vasall BRD decken natürlich diesen Rechtsbruch Israels und ermöglichen ihn dadurch erst letztendlich.
Mittlerweile leben infolgedessen in den jüdischen Schwarzbauten a´la Beit El schon mehr als 500.000 Kolonisten, von unseren Medien sehr verharmlosend "Siedler"
genannt.
Am ehesten sind sie in ihrem verbrecherischen Tun- Landraub, um den es sich hier handelt, verdient keine andere Etikettierung!- dabei mit den amerikanischen
Eindringlingen in die damaligen indianischen Territorien vergleichbar. Darin verübten diese seit Mitte des 19.Jahrhunderts furchtbarste Verbrechen an der US-Urein-
wohnerschaft, brachten Hunderttausende von ihr um.
Und auch juristisch sind Parallelen vom aktuellen israelischen Vorgehen gegen die palästinensische Bevölkerung zur seinerzeitigen amerikanischen Handlungsweise
feststellbar. Der 1830 von US-Präsident Andrew Jackson erlassene "Indian Removal Act", welcher die Vertreibung der Indianer aus ihrer angestammten Heimat
legalisierte, findet leider heute in den entsprechenden Erlassen der israelischen Regierung seine Fortsetzung, aufgrund derer, wie damals in den Staaten, viele
Menschen vertrieben werden.
Angesichts des ständigen Rückenwindes, den Israel bei all dem durch die Washingtoner Administration und deren Berliner Lakaien erhält, wird sich an dieser
ethnischen Säuberung, ausgeführt durch die sich ja ständig als Opfer von was auch immer sehenden Zionisten, nichts ändern.
Deren Ziel bleibt, trotz aller Vernebelungsversuche, klar erkennbar: Zusammenpferchung möglichst vieler Palästinenser in Reservaten, wo sie dann, ohne aus-
reichende Infrastruktur, so wie viele Indianer in US-Amerika, dahinvegetieren sollen.
Hilfe für das schon seit fast sieben Jahrzehnten so unendlich geschundene Volk von Palästina dürfte dabei kaum zu erwarten sein.
Daher bleibt ihm auch nichts anderes übrig, wie vor anderthalb Jahrhunderten den Indianern jenseits des Atlantiks,als um das Recht auf Bewahrung seines
Bodens mit allen Mitteln zu kämpfen.
Der Kampf ist sowieso die einzige Sprache, welche das zionistische Terrorkabinett in Tel Aviv verstehen wird.
Allerdings müsste er, anders als der indianische, entsprechend koordiniert stattfinden. Dies wiederum bedingt mit unerbittlicher Konsequenz die Herbeiführung
der eigenen inneren Einheit.
Sie allein könnte Palästina dann das Recht auf Freiheit und Staat verschaffen.
Demgegenüber stellt der jetzige Zustand, wo Millionen von Menschen, bereits seit 1948, ein eigenes Staatswesen auf brutalste Weise vorenthalten wird. ein
himmelschreiendes Unrecht dar.
Und genau dieses darf und kann auf Dauer keinen Bestand haben.
Eine andere Erfahrung hieße ja an der göttlichen Vernunft zu verzweifeln, die denn doch einmal im Nahen Osten Recht durch Gerechtigkeit herstellt.
Sie hätte dann aber wiederum die Beseitigung "Israels" durch eine Republik zur Folge, in welcher dann Muslime, Christen und Juden friedlich mit- und
nebeneinander leben werden.
Alles andere bliebe hingegen ein Werk des Teufels!

Dr.Josef Haas  
Dr.Josef Haas
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Die Sprache des Westens über zionistische Besatzer
Notwendiger Widerstand gegen den Zionismus

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