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Die tägliche Schande

#1 von Dr.Josef Haas ( gelöscht ) , 06.03.2016 10:08

Die tägliche Schande

Es ist leider nur die marxistische Tageszeitung "junge Welt", die auf die ständig
zunehmende Vertreibung der arabischstämmigen Bevölkerung im von Israel
okkupierten Westjordanland hinweist.
Sämtliche sonstige Medien dieser BRD verweigern demgegenüber der Wahrheit
den Zutritt und pflegen demgegenüber weiterhin pflichtschuldigst den Opfer-
mythos Israel, wo das den Juden einmal in der Vergangenheit zugefügte Leid für
die Rechtfertigung des heutigen zionistischen Terrors gegen die palästinensische
Bevölkerung herhalten muss.
Eine perverse Handlungsweise, welche leider, gerade im 21.Jahrhundert, an
Intensität eher zugenommen hat und die Einwohnerschaft von Palästina ständig
aufs neue mit einem Großangriff auf den Fortbestand ihrer volklichen Substanz
konfrontiert.
Dabei bedienen sich die Israelis übrigens durchaus gerne und in jeder Weise der
Methoden, die, wandte sie die deutsche Wehrmacht im Kampf gegen Partisanen
an, heutzutage auf laut geäußerte Empörung stoßen.
Gemeint ist hier beispielsweise die systematische Zerstörung von Häusern, in denen
angeblich gegen die Besatzungsmacht agierende Palästinenser gewohnt haben
(sollen).
Darüberhinaus und vor allem werden von den zionistischen Okkupanten mittlerweile
Gebäude systematisch dem Erdboden gleichgemacht, die angeblich "illegal", also
ohne die Genehmigung des Staates Israel, gebaut wurden.
Unter diesem Vorwand werden dann, wie unlängst in der nordwestlich von Nablus
gelegenen Ortschaft Khirbet Tana, Wohnhäuser und auch die ganze lokale
Infrastruktur vernichtet.
Oftmals handelt es sich dabei, wie die "junge Welt" am 4.Februar dieses Jahres
enthüllte, um von der Europäischen Union den Palästinensern zur Verfügung gestellte
Gebäudlichkeiten.
Selbstverständlich verschweigt die hiesige Bundesregierung in ihrer sattsam bekannten
Feigheit gegenüber Tel Aviv diese Tatsache, schließlich kann und darf sie sich ja-
und dies schon seit Jahrzehnten!- gegenüber dem Judenstaat keine eigene Meinung
erlauben. Sollte dies denn doch einmal geschehen, wird diese ja bekanntlich unter
erpresserischer Bezugnahme auf die einst an Juden verübten Verbrechen zum
Schweigen gebracht.
Bei der absichtlichen Zerstörung der einmal von der EU den Palästinensern geschenkten
Hilfsgüter handelt es sich, und auch dies offenbart der zitierte Zeitungsbericht, "um
Vergeltung für die EU-Richtlinien zur Kennzeichnung von Produkten aus israelischen
Siedlungen",
Auch und gerade dies offenbart den widerwärtigen Charakter des Zionismus, der sich
in unseren Tagen eines Verhaltens bedient, das man über viele Jahrhunderte hindurch
dem Judentum in seiner Gesamtheit immer wieder zum Vorwurf gemacht hat, nämlich,
dass es sich in seinem Tun vom Geist der Rache leiten lassen würde.
Dieses verabscheuungswürdige Verhalten hat laut der Menschenrechtsorganisation
B´Tselem seit Anfang dieses Jahres zur Zerstörung von 158 Gebäuden geführt.
Darunter befanden sich 83 Wohnhäuser, weshalb 352 Menschen obdachlos geworden
seien.
Der Sinn und Zweck dieser verbrecherischen zionistischen Aktivitäten liegt natürlich
auf der Hand: Es geht den jüdischen Faschisten um die Vertreibung der palästinensischen
Bevölkerung aus der Westbank, also dem Westjordanland, und zwar hier wiederum aus der
sog. "Zone C", welche nach dem Osloer Abkommen von 1993 eigentlich unter die
Kontrolle der palästinensischen Autonomiebehörde hätte fallen müssen, aber nach wie
vor unter Bruch dieser seinerzeitigen vertraglichen Übereinkunft von Israel besetzt
geblieben ist.
Auch diese bittere Realität beweist- einmal mehr-, dass es sich bei Israel um einen
Staat handelt, für den internationale Gesetze und Vereinbarungen dann keine
Gültigkeit besitzen, wenn sie seinen eigenen Interessen widersprechen.
Dank seiner Möglichkeit, sich ständig auf das einmal Juden angetane Unrecht berufen
zu können, steht so dieses nach 1945 dem Nahen Osten aufgezwungene zionistische
Gebilde also über jedem Völkerrecht und kann dieses, wie wir wissen, ständig nach
seinem Gutdünken brechen.
Eine widerliche Wirklichkeit, an der bislang weder die UNO noch die islamische Völker-
solidarität etwas zu ändern vermochten.
Hier hilft- statt dessen- langfristig nur eines: Die Bereitschaft des palästinensischen
Volkes sich sein von den Okkupanten vorenthaltenes Recht mit a l l e n Mitteln und
Methoden zu erkämpfen.
Alles andere würde- demgegenüber- zu seinem ewigen Sklavendasein führen!

Dr.Josef Haas

   

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