Ein Mensch mit Charakter
diese in der Überschrift genannte Tatsache, kommt leider heute, zumal in Europa,
nicht allzu häufig vor. Daher hat mich die Entscheidung des Torwartes der irischen
Fußballnationalmannschaft, Govin Bazunu, zwei Spiele gegen Israel in der "Nations
League" zu boykottieren, ungemein beeindruckt und bewegt. Dies gilt, neben dieser
mutigen Entscheidung, auch für die von ihm zur Begründung gegebenen Worte.
Sagt er doch: "Ich bin ein tiefgläubiger Mann und bemühe mich nach Kräften, ein
Mensch mit Charakter und Prinzipien zu sein; daher halte ich es für falsch, an der
bevorstehenden Begegnung mit Israel teilzunehmen. Meine Entscheidung beruht /dabei/
einzig auf meiner persönlichen Überzeugung, dass die Tötung unschuldiger Menschen
falsch ist. Eis gibt m Leben nur wenige Gelegenheiten, sich für etwas Großes einzusetzen
und ich bin fest davon überzeugt, dass dies eine davon ist."
Ein couragierter persönlicher Entschluss, welcher turmhoch über der gerade bei uns in
Deutschland weit verbreiteten Anbiederung an den Genozid-Staat Israel steht.
Hierzulande wäre eine derartige Zivilcourage ja schlechterdings unmöglich. Sollte doch
einmal ein solcher Boykott stattfinden, müsste die ihn wagende Person mit schlimmster
persönlicher Diffamierung rechnen.
Soviel zur Meinungsfreiheit in der BRD, welche nur dann gefordert und gefördert wird,
wenn sie den von unserer Regierung unterstützten Kräften zugute kommt. Israel steht
in diesem Zusammenhang selbstverständlich an allererster Stelle.
Infolge dessen verdient der Israel-Boykott des irischen Nationaltorwartes höchste
Bewunderung und Sympathie, beweist er doch eindrucksvoll, dass auch Sportler,
zumindest in Irland, noch ein Herz für das durch die Zionisten so brutal unterdrückte
palästinensische Volk haben!
