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Das wahre Israel?

#1 von Dr.Josef Haas , 20.04.2026 17:57

Das wahre Israel?

Vor kurzem erschütterte ein Bericht in den sozialen Medien und auf der Internetseite des Hamburger "Spiegel"
zumindest viele Christen, aber sicher auch Muslime.
Danach schlug in der libanesischen Ortschaft Debl ein israelischer Soldat mit einem schweren Hammer auf den Kopf
einer Jesus Figur ein, die zuvor vom Kreuz gerissen worden war.
Zwar hat der israelische Regierungschef Netanjahu, dem das ganze sicher sehr unangenehm und peinlich sein dürfte,
die Untat seines Soldaten verurteilt und strafrechtliche Maßnahmen gegen ihn angekündigt.
Ob es allerdings tatsächlich so weit kommen wird, bleibt abzuwarten. Allzu oft kündigte der israelische Staat ja
bereits "Untersuchungen" zu Angelegenheiten an, die sein internationales Ansehen zu beeinträchtigen schienen.
In den aller wenigsten Fällen wurde aber deren Ergebnis veröffentlicht.
Wenngleich der geschilderte Vorfall- zumindest vorübergehend- für scharfe internationale Kritik sorgte, darf man darüber
die Tatsache nicht übersehen, dass es in Israel immer wieder zu Schändungen christlicher Kirchen gekommen ist.
Schließlich gibt es dort einen radikaljüdischen Bodensatz, der in Jesus einen "okkulten Zauberer" sieht, der noch dazu
dem Geschlechtsverkehr seiner Mutter Maria mit einem römischen Soldaten namens Pandura entstamme.
Im "Babylonischen Talmud" hat all dies seinen perversen Niederschlag gefunden.
Allerdings dürfte der schändliche Vorfall im Libanon bei den sog. "Evangelikalen", also den extrem israelhörigen
"Christen" in den USA, nichts an deren Einstellung zum Judenstaat ändern.
Der sich selbst ja als "Kriegsminister" bezeichnende Pete Hegseth ist dabei einer ihrer wichtigsten Repräsentanten, dessen
furchtbare Entstellungen der Worte von Jesus Christus erst kürzlich der Münchener Kardinal Reinhard Marx zu Recht als
"Gotteslästerung" gebrandmarkt hat.
Man gebe sich also hierzulande keinerlei Illusionen über die angeblich in Israel bestehende "religiöse Toleranz" hin.
Eine Minderheit der dortigen Bevölkerung hält es stattdessen mit der Aussage, dass "Jesus, sein Name und sein Gedenken
ausgelöscht" werden solle.
Bei der Orgie furchtbarster Blasphemie (=Gotteslästerung), welche erst unlängst Donald Trump, der sich als quasi Inkarnation
von Jesus sieht, inszenierte, kann und wird all dies auch nicht mehr sonderlich überraschen können.
Und wenn all dies nicht schon furchtbar genug wäre: Genauso schlimm ist das Verhalten des offiziellen Berlin, das zu all dem
bislang geschwiegen hat. Es bestätigt damit aber letztendlich nur das alte deutsche Sprichwort: "Schweigen bedeutet Zustimmung".
Man stelle sich aber nur einmal vor, in einer jüdischen Synagoge Deutschlands wären die Thora-Rollen geschändet worden, um nochmals
auf die Attacke des israelischen Soldaten im Südlibanon zurückzukommen.
Die Reaktion wäre, völlig zurecht, nicht auszudenken gewesen!
Aber hier?
Mittlerweile scheinen es allerdings gerade die Muslime, insbesondere deren schiitischer Teil, zu sein, bei denen die Wahrung christlicher
Werte in besseren Händen zu liegen scheint als dies beispielsweise in den USA der Fall zu sein scheint. Eine nur der aktuellen
Wahrheit geschuldete Feststellung, welche nicht verschwiegen werden sollte!

Dr.Josef Haas  
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