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Religion & Politik im Islam

RE: Fordert der Islam zur Gewalt gegen Nichtmuslime auf?

 von Fatima Özoguz , 25.01.2015 15:29

Zitat
Dann kamen diese Verse mit aller Wucht! Die Wucht der Verse genügte, dass weiteres Blutvergießen verhindert werden konnte. In der Folge marschierten die Muslime absolut kampflos in Mekka ein. Es gab kein Blutvergießen!



Ich möchte an dieser Stelle noch hinzufügen, dass selbst führende Muslime diesen Vers anlässlich der Eroberung Mekkas falsch verstanden haben.

Der Propheten hatte einem seiner prominentesten Gefährten, Sa´d ibn Ubadah , das Banner übertragen, mit dem er in Mekka einmarschieren sollte. Daraufhin rezitiertet Sa´d einen kriegerischen Reim (der leider auf Deutsch nur unzureichend wiedergegeben werden kann) :

„Heute ist der Tag des Schlachtens, der Tag, an dem jede Frau gefangen genommen wird.“ Der Prophet befahl daraufhin Imam Ali (a.s.), Sa´d das Banner - und damit die Führungsposition - wegzunehmen, damit er keinen Schaden anrichtet.

Das zeigt, dass die wahre Deutungshoheit des Qur´ans nur bei den Reinen, Sündlosen liegen kann, nämlich beim Propheten, Fatima, Ali und den 11 ihrer Nachkommen.

Das war nur eine der vielen Gelegenheiten, bei denen Ali ibn Abi Talib das Fehlverhalten einiger Muslime korrigierte, wie auch später unter den Kalifen. Es zeigt auch, dass nur ein "Reiner", die Verse des Qur'an fehlerfrei verstehen und umsetzen kann.

http://www.eslam.de/manuskripte/buecher/...des_banners.htm


Fatima Özoguz
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Betreff Absender Datum
Fordert der Islam zur Gewalt gegen Nichtmuslime auf? Yavuz Özoguz 25.01.2015
RE: Fordert der Islam zur Gewalt gegen Nichtmuslime auf? Fatima Özoguz 25.01.2015
 

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