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RE: Für Prof. Drosten wird es eng: Causa Drosten wird Gerichtsverfahren: Uni Frankfurt räumt Falschaussage zur Promotion ein

 von Dörte Donker , 18.01.2021 13:26

Zitat
Leopoldina-Gutachten – Professor verlässt Akademie www.kla.tv/17942
16.01.2021

Die Leopoldina, mit Sitz in Halle/Saale, ist nicht nur die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft im deutschsprachigen Raum, sondern auch die älteste dauerhaft existierende und naturforschende Akademie der Welt. Zentrale Aufgabe dieses Instituts ist die Beratung der Politik zu wissenschaftlichen Fragen. Aktuell rechtfertigt die Bundesregierung die tiefgreifenden, heftig umstrittenen Coronamaßnahmen mit den Einschätzungen der Leopoldina.
Nun kommt jedoch Kritik aus den eigenen Reihen. Der Tübinger Universitätsprofessor Thomas Aigner erklärte am 27. Dezember 2020 seinen Austritt aus der Akademie der Wissenschaften zu Mainz und wendet sich mit einem Offenen Brief an seine Wissenschaftskollegen. Er bezeichnet das Corona-Papier der Leopoldina als „verhängnisvolle und unseriöse Fehleinschätzung der dort tonangebenden Wissenschaftler“ und als einer „ehrlichen, kritisch-abwägenden, am Dienst und am Wohle des Menschen orientierten Wissenschaft nicht würdig“. Wie so viele beunruhigte Menschen in unserem Land, beklagt auch Prof. Aigner den fehlenden Diskurs von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen und die Unterdrückung bzw. das Totschweigen der Gegenstimmen.
Hören Sie nachfolgend seine um die Quellenangaben gekürzte Stellungnahme. Englische Zitate sind für eine bessere Verständlichkeit ins Deutsche übertragen. Den Originallink finden Sie in den Quellenangaben.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
mit größtem Erstaunen, mit tiefster Sorge, ja Fassungslosigkeit habe ich die "7. Ad-hoc-Stellungnahme" der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina vom 8.12.2020 zur Kenntnis genommen. Nach meiner Auffassung ist dieses Papier einer ehrlichen, kritisch-abwägenden, am Dienst und am Wohle des Menschen orientierten Wissenschaft nicht würdig. Ich verfüge nicht über medizinische Fachkompetenz. Als ein Wissenschaftler, der zu nichts als der reinen Wahrheit verpflichtet ist, erlaube ich mir jedoch, mich zu Wort zu melden. Ich fühle mich durch mehrere Punkte sehr stark alarmiert:
1. Am 27.11.2020 hat eine Gruppe von 22 international ausgewiesenen Experten folgendes Gutachten über den PCR-Test, den Dreh- und Angelpunkt der "Pandemie", für die Zeitschrift Eurosurveillance vorgelegt: "Externe gleichrangige Überprüfung des RTPCR-Tests zum Nachweis von SARS-CoV-2 offenbart 10 wesentliche wissenschaftliche Fehler auf molekularer und methodischer Ebene: Konsequenzen für falsch positive Ergebnisse“. Zitat: „Dies stellt die wissenschaftliche Validität des Tests stark in Frage“. Außerdem die schwerwiegende Bemerkung: „Ernsthafte Interessenskonflikte der Autoren werden nicht erwähnt.“ […]
2. Der PCR-Test stellt die Basis der Rechtfertigung zur Ausrufung einer "Pandemie" dar, und RKI, Politik und Medien vermelden täglich die positiven Testergebnisse als sog. "Neuinfektionen". Laut den 22 unabhängigen Gutachtern enthält der Test "einige wissenschaftliche Defizite, Irrtümer und Mängel".
Klipp und klar wird festgestellt: “Der Test ist als ein zielgerichtetes Diagnosewerkzeug ungeeignet, um den SARS-Covid-2-Virus zu identifizieren und um Rückschlüsse zu ziehen, ob eine Infektion vorhanden ist."
Ist es nicht offensichtlich, dass hier ein äußerst ernsthaftes Problem vorliegt, welches eigentlich die gesamte "Pandemie" erschüttern müsste? Für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum weder die Leopoldina, noch andere Akademien dieses fundierte Gutachten einbeziehen und eine weitere, gründliche und wissenschaftlich saubere Klärung verlangen bzw. initiieren.
3. Basierend auf dieser, durch einen zumindest sehr fragwürdigen Test begründeten "Pandemie" soll nun mit einer weltweiten Impf-Kampagne in einem nie da gewesenen Ausmaß begonnen werden; und das mit noch nie erprobten Impfstoffen, die in einer nie da gewesenen Geschwindigkeit entwickelt wurden. Angesichts erster gemeldeter schwerer Nebenwirkungen und nach Warnungen namhaften Experten wird klar, dass die völlig neuartigen RNA-Impfstoffe bei weitem nicht ausreichend getestet wurden, insbesondere hinsichtlich Langzeitfolgen. Warum schweigen die Akademien in solchen existentiellen Fragen?
4. Problematische Aspekte der Leopoldina-Stellungnahme werden sogar von der "Welt" in einer vernichtenden Analyse benannt. […] Zitat: "Der Schaden, den die Wissenschaftsfunktionäre anrichten, ist immens".
5. Im Übrigen gibt es ganz aktuell mehrere dem Leopoldina-Papier diametral entgegenstehende Äußerungen von medizinischen Praktikern. So erwartet z.B. der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Prof. Gassen, dass der jetzt angeordnete harte Lockdown scheitern wird […].
Der Infektiologe Prof. Schrappe erklärt die gesamte Lockdown-Politik für endgültig gescheitert. […]
6. Ich hatte gehofft, dass gerade die Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz als wichtige Schwester-Organisation der Nationalen Akademie der Wissenschaften sich kritisch zu der Leopoldina-Stellungnahme äußert. Dies ist bislang bedauerlicherweise nicht geschehen. Sind die Akademien nicht die Hüter der reinen Wissenschaft und auch der Freiheit der Wissenschaften?
Sind die ehrwürdigen Akademien nicht ganz besonders gefordert in einer zunehmend von Drittmittel-Orientierung und von massiver Einflussnahme mächtiger Lobby-Interessen (z.B. Pharma-Industrie) geprägten Wissenschafts-Landschaft? Ist es wirklich die Aufgabe einer Akademie, wie der Leopoldina, die Panikmache von Medien und Politik zu befeuern?
7. Wo bleibt ein früher üblicher, breiter Diskurs mit einer ausgewogenen Würdigung der teilweise sehr konträren Wortmeldungen von Wissenschaftlern und Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Juristen, Psychologen, Soziologen, Ökonomen und Philosophen?
Warum gibt es keine Reaktion der Akademien, wenn in den letzten Monaten immer wieder Stimmen von ausgewiesenen Fachleuten (oftmals von internationalem Rang), die eine vom Einheits-Narrativ abweichende, ja teilweise diametral widersprechende Einschätzung artikulieren, ignoriert, ausgegrenzt, ja sogar diffamiert, zensiert, und in sozialen Medien gelöscht werden?
Warum erfolgt keine Reaktion der Akademien, wenn das im Grundgesetz verbürgte Recht auf Freiheit der Wissenschaft und Freiheit der Meinungsäußerung, sowie weitere Grundrechte mit Füßen getreten werden? Hat Deutschland nichts aus der Geschichte gelernt?
Nachdem sich die Regierungen bei der Verhängung eines erneuten "harten Lockdowns" auf dieses, aus meiner Sicht verhängnisvolle Papier der Nationalen Akademie der Wissenschaften beziehen, sowie aufgrund der oben aufgeführten Punkte, habe ich mich nach reiflicher Überlegung zu dem sicherlich ungewöhnlichen Schritt entschlossen, als Ausdruck meines persönlichen Protestes aus der Akademie der Wissenschaften zu Mainz auszutreten.
Ich kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, ein Teil dieser Art von Wissenschaft zu sein. Ich möchte einer Wissenschaft dienen, die einer fakten-basierten Aufrichtigkeit und einer ausgewogenen Transparenz, und einer umfassenden Menschlichkeit verpflichtet ist.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Thomas Aigner




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Dörte Donker
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