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Religion & Politik im Islam

Kann man einen Virus patentieren und glauben die Systemmedien, wir können nicht lesen?

 von Yavuz Özoguz , 13.05.2020 12:35

Die Geschichte von Corona nimmt immer kuriosere Züge an, aber spannend wird es, wenn Presstituierte glauben, angebliche „Verschwörungstheorien“ dadurch entkräften zu können, indem sie auf die vermeintliche Dummheit ihrer eigenen Leser setzen.

Ein gestriger Artikel in der Frankfurter Rundschau (FR) hat mich stutzig gemacht. In dem Artikel mit der Überschrift: „Verschwörungstheorie – Bill Gates und das Coronavirus – was hat das miteinander zu tun?“ [1] glaubt der Autor zu beweisen, dass die Behauptung, dass die Gates-Stiftung das Coronavirus doch selbst entwickelt habe, eine Verschwörungstheorie sei, die leicht zu entkräften sei. Danach heißt es: „Der vermeintliche Beweis: das Patent eines von der Stiftung unterstützten Instituts von 2015 mit dem Titel „Coronavirus“. Aber: Dabei geht es aber nicht um Sars-CoV-2, sondern um die Impfstoffentwicklung gegen ein Geflügelvirus aus der Gruppe der Coronaviren. In der Immunologie ist es üblich, dass Forscher das Erbgut von Erregern verändern, um sie weniger gefährlich zu machen. Diese eignen sich dann zur Herstellung von Impfstoffen.“

Diese Passage macht mich neugierig. Da Patente öffentlich einsehbar sind, suche ich es und lese nicht nur die Zusammenfassung, was offensichtlich der FR-Autor getan hat, wie es die meisten Presstituierten tun, sondern den gesamten langatmigen Text eines Europäischen Patents. Tatsächlich geht es zunächst einmal um einen Virus, der Geflügel befallen kann. Tatsachlich wird ein selbst zusammengebauter Virus patentiert, der harmloser sei, als das verunstaltete Original, um als Impfstoff fungieren zu können. Und tatsächlich werden alle möglichen Arten der Geflügelimpfung mitpatentiert. Auf Seite 26 dann aber taucht folgender Satz im Patent auf: „Das Coronavirus der vorliegenden Erfindung kann verwendet werden, um eine Krankheit zu behandeln und / oder zu verhindern. …. Die Krankheit kann jede Krankheit sein, die durch ein Coronavirus verursacht wird, wie Atemwegserkrankungen und / oder Gastroenteritis beim Menschen und ….“ [2]. Hoppla, wo kommen denn plötzlich die Menschen her, um die es laut FR gar nicht geht? Auf Seite 27 des Patents heißt es dann: „Der Impfstoff oder die Impfstoffzusammensetzung der Erfindung kann zur Behandlung eines Menschen, Tieres oder Vogels verwendet werden.“

Das Patent wurde am 20.11.2019 erteilt! Und Patentinhaber ist The Pirbright Institute. Es muss hier wohl nicht erwähnt werden, dass die Melinda & Bill Gates Stiftung intensiv jenes Institut fördert. Das Institut zählt die Stiftung zu ihren Hauptfinanzquellen [3].

Dieses Herumbasteln an Viren, um sie dann als neue Viren zu patentieren ist jedoch eine seit langem bekannte Forschung. Bereits im Jahr 2006 hatte das Unternehmen GlaxoSmithKline Biologicals SA ein Patent angemeldet mit dem Titel: „Severe acute respiratory syndrome coronavirus“, was SARS Coronavirus bedeutet [4]. Müßig zu erwähnen, dass das Unternehmen im Jahr 2013 eine umfangreiche Kooperation mit Melinda und Bill unterzeichnet hat [5].

Bis ich den Artikel der FR in die Hand bekommen habe, habe ich selbst nicht daran geglaubt, dass Melissa und Bill jenen Virus „gebaut“ haben. Bestenfalls, so dachte ich, haben sie ihr Vermögen dazu missbraucht, aus der Krise Profit zu schlagen, um die Unersättlichkeit solcher Leute nach Geld und Macht zu befriedigen. Nachdem aber selbst die von mir zuvor als halbwegs seriös empfundene FR mir als Leser nicht zutraut, dass ich ein Patent geduldig lesen kann, und daher mich mit Unwahrheiten vollmüllt, damit ich Melinda und Bill doch vertrauen soll, spätestens dann werde auch ich wachsam gegenüber allen Systemmedien und ihren Presstiuierten. Ich gestehe uneingeschränkt ein, dass die sogenannten Verschwörungstheoretiker viel Unsinn und auch viele falsche Meldungen verbreiten. Aber das ist nichts gegenüber den Lügen, welche uns die Systemmedien tagtäglich auftischen.

Dass Melinda und Bill Gates nicht die Wohltäter sind, für die sie von den Presstituierten hochstilisiert werden, kann allein daran ersehen werden, dass sie so reich sind, dass sie ganze Staaten aufkaufen können. Gleichzeitig zahlen sie kaum Steuern, da sie alles in ihre eigene Stiftung stecken, die wiederum die Patente mitfinanziert, von denen hier die Rede war.

Was könne wir aber dennoch von Presstituierten im Allgemeinen und in diesem Fall von dem Artikel in der Frankfurter Rundschau lernen?

Melinda und Bill basteln seit Jahrzehnten am Corona-Virus herum und was dabei entsteht ist Geheimsache der beteiligten Unternehmen, die von Melinda und Bill finanziert werden. Es gibt Patente auf Viren, auch auf veränderte Corona-Viren.

Und die FR denkt, ihre Leser glauben ihnen alles, was sie schreiben ohne es zu prüfen. Das glaubt übrigens nicht nur die FR. Aber auch die DDR-Staatsmedien haben immer geglaubt, dass man ihnen glaubt. Merkwürdig, dass sich die deutsche Geschichte in so vielen Aspekten immer wieder wiederholen muss.

[1] https://www.fr.de/politik/corona-krise-b...g-13759001.html.
[2] https://patentimages.storage.googleapis....EP3172319B1.pdf
[3] https://www.pirbright.ac.uk/partnerships...or-stakeholders
[4] https://patents.google.com/patent/US20060257852A1/en
[5] https://www.gsk.com/en-gb/media/press-re...l-health-needs/

Yavuz Özoguz
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