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Religion & Politik im Islam

RE: OIC-Vorstoß Ost-Jerusalem

 von Cengiz Tuna , 29.12.2017 17:10

Vorgestern kam nun offiziell die Stellungnahme der iranischen Regierung bezüglich Jerusalem. In unseren Medien finden wir kaum etwas darüber. Während die Arabische Liga unter der Führung Erdoğans einen Teil Jerusalems an die Zionisten (genau zum jüdischen Feiertag) verschenken wollte, kamen deutliche Worte von Ali Ekber Velayeti aus dem Iran: Die Entscheidung der muslimischen Gemeinschaft in Istanbul bedeutet eine Teilung Jerusalems, für uns aber gibt es nur ein Jerusalem und das ist die ewige Hauptstadt Palästinas.

https://www.haberler.com/iran-dan-istanb...0393068-haberi/

Die Betonung liegt hier auf „Ewig“. Wieder einmal sind es die Anhänger des Imams, die hier das Banner für Jerusalem und den Islam hochhalten, während von den Arabern und insbesondere der Türkei, kein aufrichtiger Widerstand kam.

Mittlerweile müssten die meisten wissen, dass die sogenannte "Zweistaatenlösung" nie ernsthaft gemeint und nur eine Lüge war, um den langersehnten zionistischen Traum zu verwirklichen. Deshalb verstehe ich den Vorstoß der OIC in doppelter Hinsicht nicht. Die Anerkennung Ost-Jerusalems wäre nur so eine weitere Finte, um noch mehr Fakten für ein zionistisches Israel zu schaffen. Und so eine Entscheidung, diesmal von einer "muslimischen" Organisation.

Nebenbei bemerkt: Hassan Rohani war mit Präsident Erdoğan mit der Teilung einverstanden.


Cengiz Tuna
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