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Die offensichtlichen Lügen der Berliner Zeitung, um die Verbrechen Israels zu verteidigen

 von Yavuz Özoguz , 03.07.2017 07:37

Die offensichtlichen Lügen der Berliner Zeitung, um die Verbrechen Israels zu verteidigen

Wer so dreist bei nachprüfbaren Tatsachen lügt, der wird wohl auch bei weniger nachprüfbaren Fakten nicht die Wahrheit schreiben, denn er hat das Ziel Verbrechen zu legitimieren.



Am 2.7.2017 brachte die Berliner Zeitung einen Artikel heraus mit dem Titel: „Al-Kuds-Demonstration: Die Vernichtung Israels bleibt das Ziel der Demonstranten.“ [1] Es ging um die Demonstration von rund 750 friedlichen und friedliebenden Demonstranten beim Quds-Tag in Berlin [2]. Der Artikel ist ein Paradebeispiel für die Verzweiflung der Zionismus-Lobby in Deutschland, die zunehmend spürt, dass die zum Himmel schreienden Verbrechen Israels nicht einmal mehr vor den engsten Freunden zu rechtfertigen sind.

Da das verbrecherische Kolonialprojekt Israel mit Wahrheit nicht mehr zu verteidigen ist, wird auf deutliche Lüge umgeschaltet in der Hoffnung, zumindest noch einige Unwissende auf die Seite des zionistischen Landraubprojektes zu gewinnen.

So heißt es in dem Text: „Wie früher schon liefen Vertreter der Islamischen Republik Iran mit, etwas der Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH), Reza Ramezani, der als höchster Vertreter Irans in Europa gilt.“ Es gehört zweifelsohne zu den Eigenheiten einer untergehenden Verbrechensrechtfertigungskultur, dass man in einem vergleichweise kurzen Satz zwei offensichtliche Lügen und eine Unverschämtheit zugleich unterbringen kann. Der Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg ist ein Ayatollah und es ist eine Unverschämtheit, seinen Titel nicht mit zu erwähnen. Er ist kein Vertreter des Iran, sondern der schiitischen Geistlichkeit. Schließlich würde man irgendwelche katholischen Kardinäle in Deutschland ja auch nicht als Vertreter ihres Herkunftslandes bezeichnen, selbst wenn sie noch so hohe Würdenträger wären. Aber vor allem: Ayatollah Ramezani war gar nicht anwesend bei der Quds-Tags-Demo! Wer immer behauptet, ihn dort gesehen zu haben, ist ein Lügner! Die anwesenden Geistlichen liefen gemeinsam in der ersten Reihe, teils mit Turban, teils in zivil, aber Ayatollah Ramezani war nicht dabei! (Nach Erscheinen dieses Artikels hat die Berliner Zeitung diese Passage klammheimlich gelöscht - siehe unten).

Doch auch die Behauptung: „Wie früher schon liefen Vertreter der Islamischen Republik Iran mit,..“ ist eine offensichtliche Lüge. Denn noch nie ist in den letzten 20 Jahren irgendein offizieller Vertreter der Islamischen Republik Iran mitgelaufen. Der Botschafter, die Konsule und der Kulturrat (und nur sie sind Vertreter des Staates Iran), waren in den letzten 20 Jahren nicht dabei und haben selbst ihre Mitarbeiter davon abgehalten an der Demonstration teilzunehmen, damit die Demonstration von der Zionismus-Lobby nicht allein auf den Iran bezogen wird. Tatsächlich befanden sich unter den Demonstranten keine 5 % Iraner!

Weiter heißt es in dem Text: „Neu war, dass ein Mann mit einem Aufnäher der Revolutionsgarden Poster verteilte, die für den bewaffneten Kampf gegen Israel warben.“ Auch das ist eine offensichtliche Lüge. Hätte es so etwas gegeben, wäre die Polizei sofort eingeschritten. So hatten z.B. die Busse aus den verschiedenen Städten viele eigene Plakate mit, die jeweils einzeln von Spezialisten der Polizei inspiziert worden sind, bevor sie auf der Demonstration gezeigt werden konnte. Und was bedeutet der Spruch „Mann mit einem Aufnäher der Revolutionsgarden“? Soll damit impliziert werden, dass ein Vertreter der iranischen Revolutionsgarden in Deutschland war, und nichts Besseres zu tun hatte, als sich mit einem Aufkleber auch noch zu outen?

Eine weitere unbedingt zu erwähnende Passage im Text lautet: „Am Breitscheidplatz hielten die Demonstranten eine Gedenkminute für die Opfer des Terroranschlags ab. Ein Imam rezitierte eine Sure, in der Muslime aufgefordert werden, sich dem vermeintlich irreführenden Glauben von Juden und Christen zu widersetzen.“ Zunächst einmal ist festzustellen, dass bei der Gedenkminute alle Menschen, Demonstranten wie Passanten, betont ruhig waren. Nur eine Gruppe lautstarker Zionisten und Antideutscher wollte keine Ruhe geben und randalierte lautstark. Nicht einmal vor den Terroropfern haben derartige Zionisten Respekt! Die Sure wurde nicht von einem Imam verlesen, sondern von einem Rezitationsweltmeister, und er hat Verse zur Versöhnung verlesen.

Dass in dem Propaganda-Text auch noch die Direktorin des American Jewish Committe Berlin zu Wort kommt um vor der Beseitigung Israels zu warnen vervollkommnet den Inhalt eines Textes, der offensichtlich nur ein Ziel verfolgt: Die Verbrechen des Zionismus zu rechtfertigen. Solch eine Propaganda sagt nicht nur viel über die Berliner Zeitung, sondern auch über die Leserschaft jenes Propagandablattes, dem offensichtlich jede Lüge aufgetischt werden kann.

Der Apartheidsstaat Israel hat ausgedient und wird in seiner bestehenden rassistischen Form nicht mehr länger überleben können. Der Atomstaat Israel wird nicht durch einen äußeren Feind „vernichtet“ werden, sondern sich selbst „vernichten“, wie einstmals das südafrikanische rassistische Kolonialgebilde sich selbst vernichtet hat. Die Zeit des westlichen Kolonialismus und imperialistischen Rassismus ist vorbei. Welche Staatsform und welchen Namen dann der neue Staat in Palästina haben wird, werden alle Einwohner gemeinsam entscheiden, und zwar Juden, Christen und Muslime gemeinsam und nicht der American Jewish Committe, der in Berlin und in Palästina nichts zu suchen hat.

[1] http://www.berliner-zeitung.de/berlin/po...ranten-27899790
[2] http://muslim-tv.de/muslim-tv-quds-tag-2017-berlin/


Yavuz Özoguz
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