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Religion & Politik im Islam

Feigheit vor dem Zionismus

 von Dr.Josef Haas , 24.07.2016 17:08

Feigheit vor dem Zionismus

Es ist der im allgemeinen nicht gerade palästinenserfreundlichen "Süddeutschen Zeitung" zu verdanken, dass
hierzulande das traurige Schicksal von Ahmed Tubail bekannt geworden ist.
Dieser besuchte im März dieses Jahres seine schwerkranke alte Mutter im von Israel ebenso hermetisch wie
willkürlich von der Außenwelt abgeriegelten Gazastreifen.
Obwohl er die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, wird ihm aber nun seit über 18 Wochen die Ausreise in
seine neue Heimat Kassel von den Zionisten verweigert.
Trotz verzweifelter Bemühungen, die Bundesregierung auf dieses schlimme Schicksal hinzuweisen, hat diese
bislang jede konkrete Hilfe für ihn abgelehnt.
Nicht gerade verwunderlich, zählt es doch schon seit langem zur hiesigen "Staatsräson", alles zu unterlassen,
was das Zionistenregime verärgern könnte.
Jener Sklavenmentalität bedingungslos Folge leistend, interessiert dann natürlich einen Herrn Steinmeier
die furchtbare Situation eines Palästinensers in keiner Weise, wie ja überhaupt die Wahrung der Men-
schenrechte des Volkes von Palästina bei den über Deutschland Herrschenden noch nie größere
Aufmerksamkeit gefunden hat.
Dies trifft- selbstverständlich- auch auf den jüngsten Knesset-Beschluss zu, welcher den Ausschluss von
Abgeordneten mittels Mehrheitsbeschlusses aus dem israelischen Parlament ermöglicht.
Dies ist künftig immer dann zulässig, wenn man sie der "Anstachelung zum Rassismus" beschuldigt- eine
Definition, die allein der darin die Majorität stellenden Zionistenclique um Benjamin Netanjahu zusteht.
Sie hat in diesem schlimmen Zusammenhang auch schon eine bestimmte Gruppierung im Blick:
die "Vereinigte arabische Linke", welche über 13 Mandate in der Knesset verfügt.
Wäre nun aber eine solche Willkür in der russischen Duma oder dem Parlament von Ankara vorgekommen-
sie würde -vollkommen zu Recht- sich hierzulande den Vorwurf der Knebelung von parlamentarischer
Opposition zugezogen haben.
Diese Formulierung gegenüber Israel zu gebrauchen, kommt allerdings bei uns kaum jemanden
in den Sinn; dies verbietet ja schon von vorneherein die anerzogene oder angenommene Feigheit gegenüber
dem Zionismus.
Sie hat dabei an Intensität in der letzten Zeit noch erheblich zugenommen und ist zum einigenden Band
aller "staatstragenden" deutschen Parteien geworden.
Ein wahrhaft Ekel erregendes Faktum, das daher nur noch eine einzige Gefühlsreaktion auszulösen vermag:
Abscheu und Empörung!

Dr.Josef Haas
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Registriert am: 29.07.2014

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Betreff Absender Datum
Feigheit vor dem Zionismus Dr.Josef Haas 24.07.2016
 

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