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Religion & Politik im Islam

RE: Offener Brief an Wirtschaftsminister Gabriel zum arroganten Auftreten im Iran

 von Dörte Donker , 21.07.2015 10:33

Lieber Yavuz

Zitat
Zwar hat er wirtschaftspolitisch und auch in anderen Bereichen sehr nützliche Weichen gestellt, aber dadurch, dass er zum Ende hin größenwahnsinnig geworden ist und eine Konfrontation mit dem spirituellen Oberhaupt immer weniger versteckt hat, ist seine Anhängerschaft zusammengebrochen.


dass es zum angeblichen Bruch zwischen Ahmadinejad und Khamenei gekommen ist, wird in der Westpresse, bzw. wurde in der Westpresse immer gerne betont, um zu zeigen, wie labil die iranische Führung ist. Meine Frage, lieber Yavuz, gibt es dafür authentische Quellen. Auf der iranischen Seite wurde nämlich immer wieder betont, dass es nicht so gewesen ist. Und auch heute gibt es in der Sammlung seiner Reden keinen einzigen Hinweis darauf, dass er nicht voll hinter Khamenei und der iranischen Revolution stand und steht. https://plus.google.com/113474352407096252024/posts
Meine Nachforschungen diesbezüglich haben tatsächlich nichts dergleichen ergeben.
Der einzige Hinweis, den ich diesbezüglich aber quasi in der Mitte Ahmadinejads Amtszeit gefunden habe, war die angebliche Bemerkung Khameneis, dass die iranische Verfassung nicht vorschreibe einen Präsidenten zu haben.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich deinen Eingangsbeitrag ebenfall voll unterstütze. Nur sind wir mittlerweile in einer Situation in der man seinen Verstand ausschalten muss, um die BRD Politik noch verstehen zu können. Das Problem ist einfach, dass viele Feindkräfte sich für alles die Deutungshoheit angeeignet haben. Das geht sogar so weit, dass an deutschen Universitäten die Journalistikstudenten schon mit Notendruck dahingehend gedrillt werden, nichts politisch Kritisches zu schreiben, während die Dozenten vehement die angebliche Pressefreiheit hoch halten. Die Schlinge der Fremdherrschaft zieht sich an allen Ecken und Enden langsam zu. Und jene, die sich dessen nicht bewusst sind, scheinen sich tagtäglich einfach nur betäuben zu wollen, anstatt aufzuwachen.


Dörte Donker
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