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Islam-Hasser im Blutrausch

#1 von Yavuz Özoguz , 11.05.2016 11:04

Folgender Text wird mit freundlicher Genehmigung von Knut Mellenthin (freier Journalist in Hamburg) veröffentlicht.

Islam-Hasser im Blutrausch

von Knut Mellenthin, freier Journalist in Hamburg

Mindestens drei Verletzte und ein Toter. Die antimuslimischen Hassprediger standen vor Freude Kopf. Denn der Täter, der am Dienstag auf einem Bahnhof in der Nähe Münchens mehrmals mit dem Messer zustach, soll dabei „Allahu akbar“, Gott ist groß, gerufen haben.

Tatsachen sind angesichts eines so hocherfreulichen Ereignisses nur sekundär und brauchen gar nicht erst abgewartet zu werden. „Der Islam-Terror ist endgültig in Deutschland angekommen!“ jubelte die Neonazi-Kloake „PI“, obwohl es allerhöchstens der dritte Vorfall dieser Art wäre: Bei etwa vier Millionen Muslimen, die in Deutschland leben, und deren kollektive Nicht-Zugehörigkeit zu „unserem Land“ der rechtsradikale Mob durch den Vorfall wieder einmal bestätigt sah.

Zu den am stärksten Berauschten gehörte, durchaus nicht überraschend, Jürgen Elsässer. Der Ex-Stuttgarter bildet mit seiner Zeitschrift „Compact“ eine der wichtigsten Schaltstellen zwischen der trotz Rechtsruck immer noch Biederkeit simulierenden AfD und deren mehrheitlich viel weiter rechts angesiedelten Anhänger- und Wählerschaft. Elsässer hetzte am Dienstagvormittag seine Anhänger mit den von ihnen geliebten Stichworten auf: „Islamistischer Terror in Grafing bei München? Davon will die Lügenpresse nichts wissen. Dabei heißt der Täter Rafik Yousssef...“

So berichte jedenfalls „die ausländische Presse“, schrieb Elsässer, und wer das nicht glaube, möge doch „einfach mal googeln“. Dass die Polizei den Namen des Täters eindeutig ganz anders mit „Paul H.“ angab, wusste Elsässer zu diesem Zeitpunkt schon, denn er erwähnte es ausdrücklich. Aber „das wird offensichtlich in unserer Lügenpresse verfälscht, um von der arabischen Herkunft des Täters abzulenken“.

Die Annahme, die Polizei könnte den Namen eines nicht nur verdächtigen, sondern am Ort des Geschehens sofort gefassten Täters völlig falsch angeben, setzt eine verfestigte hysterische Denkweise voraus. Eine solche Lüge müsste zwangsläufig innerhalb weniger Stunden platzen. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass das seit Gründung der BRD 1949 jemals passiert ist. Kennt jemand ein Gegenbeispiel? Doch die Klientel der rassistischen Hassprediger zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich zwar für außergewöhnlich klug, wachsam und misstrauisch hält, aber begeistert jeden Blödsinn aufschnappt und weiterverbreitet, der ihrer dumpfen „Weltanschauung“ und ihren Vorurteilen zupass kommt.

Wer Elsässer Empfehlung folgt, „einfach mal zu googeln“, findet unter dem Namen „Rafik Youssef“ an oberster Stelle einen Wikipedia-Eintrag zu einem „irakischen islamistischen Terroristen“, der vom 27. August 1974 bis zum 17. September 2015 lebte, also definitiv seit über einem halben Jahr tot ist. Er wurde in Berlin von einem Polizisten erschossen, nachdem er mehrere Menschen mit einem Messer bedroht und schließlich eine Polizistin schwer verletzt hatte. Die Annahme, dass zufällig zwei Mal eine Person mit genau dem selben Namen in Deutschland messerschwingend Amok gelaufen sei, kann man wohl ebenso verwerfen wie die Hypothese, dass der im September 2015 Getötete wiederauferstanden sei.

Einige ausländische Medien, überwiegend italienische und französische, aber keineswegs die gesamte ausländische Presse, hatten den Namen des Amokläufers am Dienstag zunächst wirklich mit Rafik Youssef angegeben. Wahrscheinlich lag dem Fehler der Irrtum einer Nachrichtenagentur zugrunde, die den teilweise ähnlichen Fall vom Vorjahr mit dem aktuellen durcheinandergebracht hatte. Viele Journalisten arbeiten unter Zeitdruck oberflächlich und prüfen kaum noch nach, was sie irgendwo abschreiben. In der Praxis richtet das sogar mehr Schaden an, als der bewusste Vorsatz, die Unwahrheit zu schreiben.

Aber wenn es das Weltbild der Hassprediger zu bestätigen scheint, wird sofort gierig und bedenkenlos auf den Nachrichtenschrott der „Lügenpresse“ zugegriffen. Unter dem Druck der eindeutigen Nachrichtenlage, die auf einen deutschen Geisteskranken ohne jeden „Migrationshintergrund“ hinweist, musste Elsässer schon am Dienstagnachmittag seinen ersten Text und dessen Überschrift abändern. Der Name Rafik Youssef kam nun gar nicht mehr vor.

Stattdessen hatte der wendige Rechtspopulist plötzlich einen Link zu einem Text der gleichfalls muslimfeindlichen Webseite „Delgardo TV“ eingebaut. Dort hatte jemand geschrieben: „Wie bereits schon oft bewiesen verfüge auch ich über sehr gute Kontakte in Polizeikreise und von dort wurde auf Rückfrage zum Täter folgendes gesagt: 'Der Täter ist 27 Jahre alt, Hartz-IV-Empfänger aus dem Raum Gießen und verfügt über einen Deutschen Pass. Er hat jedoch einen muslimischen Migrationshintergrund und er heißt nachweislich nicht Paul H.. Angeblich soll der Täter Rafik Y. heißen!'“

Nachprüfen lässt sich an dieser Darstellung nichts. Sie könnte auch frei erfunden sein. Angesichts der Tatsache, dass der Messerstecher von Grafing sicher nicht Rafik Y. heißt, ist jedenfalls unwahrscheinlich, dass irgendein Bekannter bei der Polizei dem Delgardo-Autor wirklich diese Lügengeschichte aufgetischt hat. Macht aber auch nichts: Ihren Zweck, wahrnehmungsgestörte Muslim-Hasser noch weiter aufzuputschen, haben die Gerüchte jetzt schon erfüllt.

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RE: Islam-Hasser im Blutrausch

#2 von Cengiz Tuna , 12.05.2016 17:39

Von Blutrausch kann man schon wirklich reden. Die Bezeichnung hat Herr Mellenthin schon richtig gewählt.

Gegen den Islam wird ja schon seit langem gehetzt, aber was wir derzeit erleben, hat wirklich enorme Maße angenommen. Noch nie war die Hetze so groß. Die Grenzen, selbst die gesetzlichen, werden schon seit langem überschritten, ohne dass es jemanden interessiert. Man stelle sich die Hetze mal gegen das Judentun vor – unmöglich!

Ich kann es nur wiederholen, wenn jemand wie Elsässer vom antideutschen Saulus zum patriotischen Paulus mutiert, dann sollte man schon erahnen, woher der Wind weht. Da sollte man sich auch nicht von seiner Iran-Reise irritieren lassen. Wenn die Zeit reif ist, wird er sich auch gegen den Iran richten. Wie wir sehen, fällt ihm eine Mutation nicht schwer. Dass es ihm um den Schutz Deutschlands geht, ist doch nur vorgeschoben; sein hauptsächliches Credo heißt: „Islam-Hetze“.

Keiner kann mir sagen, dass Elsässer und Konsorten nicht wissen was sie tun. Dumm sind sie ja nicht. Sie wissen schon, was in der Politik vor sich geht. Sie wissen ganz genau, dass nicht der Islam für die Probleme in der Welt verantwortlich ist und hetzten trotzdem bewusst und gezielt gegen den Islam. Das macht es um so bedenklicher.

Was aber immer offensichtlicher wird, früher waren es die Hauptmedien die den Grundstein für Islam-Hetze gelegt haben, heute sind es oftmals sogenannte Alternative Medien, die die Arbeit übernommen haben. Sozusagen als Alternative.

In Blogs, Foren und in den Kommentaren wimmelt es nur von Beschimpfungen und Beleidigungen. Auf jedes Ereignis das dem Islam schaden könnte, stürzen sie sich wie die Geier. Trotz alledem, letztendlich schaden sie sich nur selber. Denn sie sorgen dafür, dass sich die Spreu vom Weizen trennt. Im Grunde beschleunigen sie das nur. Menschen mit Verstand lassen sich nicht täuschen und interessieren sich nur noch mehr für den Islam.


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RE: Islam-Hasser im Blutrausch

#3 von Dörte Donker , 13.05.2016 11:06

Lieber Cengiz

Zitat

Ich kann es nur wiederholen, wenn jemand wie Elsässer vom antideutschen Saulus zum patriotischen Paulus mutiert, dann sollte man schon erahnen, woher der Wind weht. Da sollte man sich auch nicht von seiner Iran-Reise irritieren lassen. Wenn die Zeit reif ist, wird er sich auch gegen den Iran richten. Wie wir sehen, fällt ihm eine Mutation nicht schwer. Dass es ihm um den Schutz Deutschlands geht, ist doch nur vorgeschoben; sein hauptsächliches Credo heißt: „Islam-Hetze“.



Leider bestätigt sich das häufig, aber sollte man nicht trotzdem, solange man es nicht 100% weiß, vom Guten ausgehen.
Meine Analyse geht bei solchen Menschen dahin, und ich kenne einige von solchen Islamhetzern, dass sie quasi jetzt mit ihrer Hetze Publikum bekommen, während ihnen vorher niemand zuhörte. Sie sind von Grundauf so extrovertiert, dass sie im Rampenlicht stehen wollen und jedes Mittel ihnen Recht zu sein scheint. Aber vor Gott müssen sie sich eines Tages verantworten.

Zitat
Denn sie sorgen dafür, dass sich die Spreu vom Weizen trennt. Im Grunde beschleunigen sie das nur. Menschen mit Verstand lassen sich nicht täuschen und interessieren sich nur noch mehr für den Islam.


Da ich auch einige solcher Hetzer in meinem Umfeld weiß, weiß ich auch, wie schwer es ist, sie eines Besseren zu belehren. Es mag Menschen geben, die sich bemühen, wenn sie solche Hetze vernehmen, dem auf den Grund zu gehen, denn das war auch einmal ein Teil meines Weges zur Erkenntnis, aber wie gesagt, der Mensch ist zwar veränderbar, vor allem, wenn er sich selbst ändern will und nach Wahrheit strebt, die meisten Menschen weigern sich aber, etwas dazu zu lernen. Sie wollen nicht lernen, weil die Veränderung ihrer Persönlichkeit für sie bedeutet, ihre Wohlfühlzone zu verlieren. Dass sie durch ein solches Lernen vollkommener werden könnten, wissen sie nicht.

Was mich aber wirklich verwundert, dass ziemlich viele der ehemals Multikultipropagandisten, jetzt, wo wir Multikulti erfüllen und in Kauf nehmen müssen, dass hier Zugereiste ihre Traditionen, Gebräuche und auch ihre Religionen mitbringen, plötzlich Schluss ist bei ihrer geistigen Fahigkeiten zur Toleranz, dass sie sogar verärgert sind, wenn eine Frau ein Kopftuch trägt. Jürgen Ellsässer hätte vor einigen Jahren sicher auch jeden als Nazi beschimpft, der behauptet hätte, dass Multikultur nicht funktionieren wird. Sie waren in meinen Augen immer Heuchler und sind es auch heute noch.


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RE: Islam-Hasser im Blutrausch

#4 von Cengiz Tuna , 13.05.2016 17:07

Zitat
Leider bestätigt sich das häufig, aber sollte man nicht trotzdem, solange man es nicht 100% weiß, vom Guten ausgehen.


Bei uns nennt man das “Sû-i zan“. Das heißt, jemanden vorverurteilen, vom Schlechten ausgehen oder das Negative vermuten. Das sollte man nicht tun, das ist schon richtig, aber bei JE sind für mich die 100 % erreicht. Schon lange. Für mich ist es deutlich genug, welche Rolle er spielt. Man braucht nur seine Artikel lesen, schauen in welchem Milieu er sich bewegt, mit welchen bösen Buben er paktieren möchte und die sonstigen Zusammenhänge sehen. Für mich ist es ein Puzzle, wo schon genug Teile zusammenpassen. Die hetzerischen Überschriften wie „die faschistische Ideologie des Islam“ und Bemerkungen wie „nicht nur Salafisten sind gefährlich“ gehen mir definitiv zu weit.

Ist aber auch nicht so, dass wir Menschen oft zum Gegenteil neigen? Wir oft das Gute sehen, wo nichts Gutes ist. Wir sind oft zu gutmütig, um nicht zu sagen naiv, und lassen uns immer wieder an der Nase herumführen. Sei es von der Frau Merkel, oder die Türken von Erdogan usw. In Amerika braucht nur ein neuer Präsident an die Macht kommen und schon hoffen viele wieder auf einen Wandel in der Politik. Immer und immer wieder, fallen die Leute darauf rein.

Die Macht des Taghut beruht auf Täuschung und Manipulation, nicht auf Stärke. Das wird unterschätzt. Sie haben ein riesiges Netzwerk an Desinformanten und Meinungsmachern, von den Leitmedien bis hin zu vielen sogenannten alternativen Medien, ganz voran PI.


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RE: Islam-Hasser im Blutrausch

#5 von Dörte Donker , 13.05.2016 18:52

Ich meine das auch grundsätzlich, wenn jemand von einem Saulus zum Paulus mutiert. Bei Elsässer ist es sicher klar, ...wohin ihn seine Reise gebracht hat.
Für mich einfach unverständlich, wie bei so vielen. Patriot zu sein ist immer noch etwas anderes, als eine ganze Religion zu diskreditieren und dabei noch von den wahren Missständen und Schuldigen abzulenken.


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RE: Islam-Hasser im Blutrausch

#6 von Dr.Josef Haas , 13.05.2016 20:56

Zu den von Dörte Donker und Cengiz Tuna überzeugend herausgearbeiteten Tatsachen
kommt noch die völlig unterschiedliche Betrachtung von Judentum und Islam in der
westlichen Welt hinzu.
Wer wagt es denn in ihr schon aus Furcht, ansonsten des Antisemitismus bezichtigt zu
werden, auf die unzähligen Beispiele des Hochmuts, ja oftmals der brutalsten Menschen-
verachtung hinzuweisen, welche in den jüdischen Gesetzesbüchern Talmud und
Schulchan Aruch zu finden sind?
All dies wird stattdessen heute bestenfalls als nicht mehr aktuell abgetan, obwohl es,
zumindest für das daran interessiert gebliebene Judentum, nach wie vor eine große
Bedeutung behalten zu haben scheint.
Martin Luther, der Begründer des Protestantismus, hat in seinem 1543 erschienenen
Spätwerk "Von den Juden und ihren Lügen" auf dessen aggressive Feindschaft gegenüber
den Goyims bekanntermaßen ausführlich Bezug genommen.
Würde es allerdings ein in unseren Tagen lebender wagen, zumindest eine Winzigkeit davon
zu veröffentlichen, Luthers Nachfahren wären mit Sicherheit die ersten, welche deswegen
gegen ihn mittels einer Anzeige wegen "Volksverhetzung" vorgingen.
In ihrer unermesslichen Feigheit und abgrundtiefen moralischen Verkommenheit wagen sie
es natürlich hingegen nicht, sich gänzlich von Martin Luther zu distanzieren.
Dies wäre dann ja etwa das gleiche, wenn sich die Muslime vom Propheten abwenden würden.
Dabei folgt alles heute einem ungemein leicht durchschaubaren Raster folgenden Inhaltes:
Was der Ausbeutung unserer Welt durch den USA-Imperialismus bzw. Zionismus dient,
kann sich in der Medienwelt der hiesigen Hemisphäre in des Wortes buchstäblichster Bedeutung
alles erlauben, dem entgegengesetztes oder gar feindlich gegenüberstehendes Denken, wird
demgegenüber gnadenlos verfolgt.
Das christliche Neue Testament hat dafür bereits vor mehr als zwei Jahrtausenden im Zusammen-
hang des Treffens der Emmaus-Jünger nach der durch maßgebliche jüdische Mitwirkung
zustande gekommenen Kreuzigung von Jesus Christus die richtigen Worte gefunden, spricht
es doch davon, dass diese sich "aus Furcht vor den Juden" hinter verschlossenen Türen versammelten.
An dieser Angst hat sich- bezogen auf die Einstellung vieler Deutscher zum Nahost-Geschehen-
scheinbar oder tatsächlich wenig geändert. Infolgedessen begegnen sie auch dem unverfälscht
gebliebenen Islam als wesentlichem Träger des palästinensischen Widerstandes gegen die permanente
israelische Aggression mit Unverständnis, ja sogar Hass.
Unser "Zeitgeist" fördert und fordert genau diese an Widerlichkeit kaum mehr überbietbare Einstel-
lung. Feige Anpassung an die derzeitigen Weltherrscher wäre allerdings die richtigere Bezeichnung
hierfür.
Die Konsequenz daraus?
Allein deren Bekämpfung und spätere Beseitigung brächte der Welt den schon so lange heiss
ersehnten Frieden und die Befreiung von Ausbeutung und Ungerechtigkeit.
Der kämpferische Islam kann hier unendlich viel leisten- Grund genug für seine Todfeinde, ihn
so fanatisch anzufallen!

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RE: Islam-Hasser im Blutrausch

#7 von Dörte Donker , 14.05.2016 11:16

Lieber Herr Hass,
angesichts der Situation sollten Muslime dennoch niemals die Anwendung des Paragraphen 130 fordern, sondern dessen Abschaffung. Auch wenn Muslime ihn einfordert, er wird immer ein Maulkorbparagraph bleiben, der den Zionismus schützt. Da sollten sich Muslime keine Illusionen machen.
Und noch einmal zum Patriotismus. Es hat auch sicher nichts mit Patriotismus zu tun, 1,3 Milliarden Muslime gegen sich aufzuhetzen. Das ist etwas was Deutschland für immer schaden zufügen wird. Muslime und islamische Länder haben niemals gegen unser Land agiert. Dafür haben wir so genannte Freunde, aufgrund derer wir keine Feinde mehr brauchen. Leider ein Argument, dass bei denen, die jetzt gegen den Islam hetzen, auch nicht ankommt.


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zuletzt bearbeitet 14.05.2016 | Top

RE: Islam-Hasser im Blutrausch

#8 von Dr.Josef Haas , 14.05.2016 23:11

Liebe Frau Donker: Der Unrechtsparagraph 130 macht ja letztlich erst die Volksverhetzung in
neuem Gewande möglich. Denn aufgrund seines Vorhandenseins fürchten sich viele
Bundesbürger mit einer objektiven Ursachenforschung in den historischen Bereichen zu
befassen, denen der Zionismus heutzutage in nicht unerheblichem Umfang seine Macht
verdankt.
Wirkliche deutsche Patrioten sollten sich daher stets der traditionellen deutsch-arabischen
Freundschaft erinnern. Schließlich standen Deutsche und Muslime aus allen Teilen Europas
und Asiens nicht selten in einer gemeinsamen Front gegen die damaligen und heutigen
Hauptfeinde von Frieden und Gerechtigkeit auf dieser Welt!

Dr.Josef Haas  
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